In einem Jahr 100.000 Hektar „verschwunden“ – auch Angriffe der Raubtiere schuld

Besorgniserregender Trend: Italiener fliehen vor der Feldarbeit

Mittwoch, 24. April 2019 | 07:58 Uhr

Rom – Der italienische Bauernverband „Coldiretti“ will die Öffentlichkeit auf einen besorgniserregenden Trend aufmerksam machen. Laut Coldiretti sind in Italien allein im letzten Jahr rund 100.000 Hektar landwirtschaftlich genutztes Land verloren gegangen. Die Ursachen sind dem Bauernverband zufolge gleich mehrere. Neben der mangelnden Anerkennung der bäuerlichen Arbeit in der Öffentlichkeit und der unlauteren Konkurrenz gefälschter Produkte sind – folgt man der Meinung der italienischen Landwirtevereinigung – auch die Angriffe großer Raubtiere, namentlich Wildschweine und Wölfe, auf Felder und Herden schuld an der Aufgabe von landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Coldiretti schlägt Alarm. Im Stiefelstaat sind im Jahr 2018 zwischen Feldern, Wiesen und Almen eine landwirtschaftlich genutzte Flächen verschwunden, die umgerechnet 150.000 Fußballfeldern entsprechen. Damit ist in den letzten 25 Jahren mehr als ein Viertel der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Landes verloren gegangen. Italiens Bauernverband legt die Finger in die Wunde und macht für diesen besorgniserregenden Trend eine Vielzahl von Ursachen verantwortlich.

Laut Coldiretti fehlt es in der italienischen Öffentlichkeit vor allem an einer sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Anerkennung der bäuerlichen Arbeit. Die unlautere Konkurrenz aus dem Ausland stammender, gefälschter Produkte, die in Italien als italienische Qualitätslebensmittel verkauft werden, macht den italienischen Bauern schwer zu schaffen. Coldiretti verlangt als Lösung, dass Maßnahmen ergriffen werden, die für alle in Italien verkauften Lebensmittel zwingend die Angabe der Herkunft vorschreiben und die den Weg des Lebensmittelprodukts vom Feld über die Produktion bis zur Ladentheke für den Kunden transparent und nachvollziehbar gestalten. Damit sollen für den Landwirt ein gerechter Preis und ein annehmbares Einkommen geschaffen werden.

Zudem wollen die Bauern aber auch darauf aufmerksam machen, dass besonders in Berggebieten, die bereits von sich aus als wirtschaftlich benachteiligt gelten, Angriffe von großen Raubtieren auf Herden mit dafür verantwortlich gemacht werden können, dass Almen, Bergweiden oder auch Grünflächen und Höfe weiter unten im Tal verlassen werden.

„Das Problem der Angriffe von Wildtieren, von den Wildschweinen bis zu den Wölfen, die Ernten vernichten und Nutztiere töten, verursachen im Jahr einen geschätzten Schaden von rund 100 Millionen Euro“, so Coldiretti. Insgesamt gingen im vergangenen Jahr 21.000 Hektar Bergweiden und Almflächen sowie weitere 24.000 Hektar Grünflächen, die für die Produktion von Tierfutter genutzt werden, verloren.

APA/APA (dpa/Symbolbild)/Klaus-Dietmar Gabbert

Des Weiteren tragen der Klimawandel und die immer häufigeren Starkregen, die die in vielen Regionen Italiens vorzufindenden, empfindlichen Böden für die Erosion anfällig machen, zur Landflucht bei. Laut den Daten des Bauernverbandes stieg die Anzahl der Gemeinden, die ein hohes Risiko für Erdrutsche und Überschwemmungen aufweisen, auf insgesamt 7275. Das heißt, dass mehr als neun Zehntel aller italienischen Gemeinden von solchen, teilweise vom Menschen mitverursachten, Naturphänomenen betroffen sind.

Laut der Untersuchungen, die der Verband auf die Grundlage von Zahlen des italienischen Statistikamtes Istat durchgeführt hat, sind für den Verlust aber auch die Umwandlung von Feldern und Wiesen in Wohn- und Gewerbeflächen verantwortlich.

Ob eine Trendumkehr zu schaffen ist? Leser und Kommentatoren meinen, dass Arbeitslose und junge Geringbeschäftigte sowie Bezieher des „Bürgergeldes“ mit sanftem Druck und steuerlichen Anreizen dazu bewegt werden sollen, zum Land und in die Berge zurückzukehren.

 

Von: ka

Kommentare

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74 Kommentare auf "Besorgniserregender Trend: Italiener fliehen vor der Feldarbeit"


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Habedeis
Habedeis
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Die Schuld auch noch den Wölfen und Bären anzuhängen ist aber schon weit hergeholt, die Wahrheit ist das die meisten schlicht und einfach keinen Bock mehr haben imSchweisse ihres Angesichts ihr Brot verdienen zu wollen,Basta!

Landschaftspfleger
Landschaftspfleger
Superredner
1 Monat 1 Tag

Naja, eigentlich ist es ja auch kein Wunder, wenn Nichtbauern nur die Hälfte arbeiten müssen, dazu Sonn- und Feiertage frei haben (ohne Stall- und Feldarbeit), geregelten Urlaub, nicht verspottet werden, keine Angst um das Vieh auf Weide und Alm wegen der Großraubtiere haben müssen und unterm Strich mehr Geld haben, und auch die Zeit haben, damit etwas anzufangen.
Den einzigen Vorteil haben Bauern bei der Qualität der selbst erzeugten Produkte.
Dies alles trifft zumindest auf die meisten Vieh- haltenden Bergbauern zu.

Mamme
Mamme
Superredner
1 Monat 1 Tag

Habedeis Wer lesen kann ist klar im Vorteil.Wo steht geschrieben,dass nur die Wolfe schuld sind?

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 1 Tag

@landschaftspfleger
Hör auf du blärrer. Es gibt genug Berufe die Feiertage und Nacht arbeiten. Bin zur Zeit in einer Zwangspause und rate mal wen ich jeden Tag im Gasthaus antreffe??!! Wer bedient dort jeden Tag bis spät in die Nacht?
Wer versorgt jeden Tag 24h/7 tage unsere alten und kranken? Wo kaufst du Sonntags deine Lebensmittel?

@
@
Superredner
1 Monat 23 h

@Mamme
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Habedeis hat nicht “nur”, sondern “auch noch” geschrieben. Wer etwas von der deutschen Sprache versteht, wird den kleinen aber feinen Unterschied erkennen.

Zugspitze947
Zugspitze947
Tratscher
1 Monat 22 h

Habedeis=war doch immer schon so im Dolce Vita Italia 🙁

Landschaftspfleger
Landschaftspfleger
Superredner
1 Monat 21 h

@Mistermah
Ich arbeite auch im Tourismus, und habe kaum an Sonn- und Feiertagen frei. Aber egal wenn die Bauern von der Arbeit aus frei haben, sie müssen an allen 365 Tagen im Jahr, 2 mal täglich die Tiere versorgen uns nebenher die ganzen Arbeiten auf Hof und Feld, auf Weide und Alm verrichten. Und nur die allerwenigsten kommen mal einige Tage weck vom Hof. Das wollte ich vorher zu Ausdruck bringen.

Pic
Pic
Superredner
1 Monat 20 h

@Landschaftspfleger aber die Steuergelder der Nichtbauern in Form von Beiträgen anzunehmen, das ist OK….

Mamme
Mamme
Superredner
1 Monat 20 h

@Pic Nimmst du keine Beiträge an?

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 19 h

@landschaftspfleger
Dann werfe nicht alle nicht Bauern in einen Topf. Und dass dieser Trend schon seit Jahrzehnten so ist, hat nichts mit Raubtiere zu tun. Ganz egal wo du in Italien vor 20 Jahren hingefahren bist, überall gab es zerfallene und verlassene Höfe und brachliegendes Land. Die Jugend verließ in Scharen die Dörfer und zog in die Stadt. Und eines ist die Tierzucht, etwas anderes ist der Anbau von pflanzlichen Lebensmitteln. Denn Bauer ist nicht gleich Bauer.

Pic
Pic
Superredner
1 Monat 17 h

@Mamme würde Beiträge gerne nehmen, aber die Bauern schnappen sie einem alle weg.

xXx
xXx
Superredner
1 Monat 15 h

@Landschaftspfleger dann verkauf deine Wiesen, Gebäude und Maschinen, ich bin mir sicher dann hast du mehr als ein normaler Arbeiter sein ganzes Leben lang verdient.

WM
WM
Universalgelehrter
1 Monat 15 h

@Pic bela 👍🏻👍🏻👍🏻

Cri
Cri
Grünschnabel
1 Monat 6 h

Ach PIC, xXx, und die gesamten Bauernhasser. ..sie tun mir aber wirklich leid… wer so vom Neid zerfressen ist… Ihre schlaflosen Nächte möchte ich nicht haben… Neidhammel

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 4 h

@Landschaftspfleger ….das war einmal.Ein Bauer Der viel Milch liefert erzählte mir dass Er Das alles schafft wenn Er um 7 Uhr Früh anfängt.Dann die ganzen Maschinen.Sogar das Heu wird mit Laubbläser statt Rechen …..

klara
klara
Superredner
1 Monat 1 h

@Mistermah, Könnten Sie eigentlich gelegentlich Ihre Argumente (oder was immer Sie dafür halten) ohne direkte Beleidigungen vorbringen?

WM
WM
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Die Wölfe ruinieren die ernten der bauern😂😂😂😂arme wölfe müssen jetzt für des a no her holten😦 Sicher essen dei die Bauern des gras weg 😂😂😂jetzt werden mir angst haben müssen um unsere Apfelbauern das sie semm a no die äpfel oin essen 😂😂🤣🤣

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

@WM
Eben, das Problem ist dass ein Berufsstand regelrecht ausgelacht wird und die Probleme werden nicht gesehen – du bist ein Prachtbeispiel dafür.
Es ist schade dass sich die Gesellschaft immer mehr von dieser ursprünglichen Wirtschaftsform entfernt und sich die Leute auf die Seite von militanten realitätsfremden Fantasy-Linksradikale-Grünradikale Gruppen schlagen.
PS: allerdings gibt es einen Schaden wenn sich zu einer Gruppe Kühe noch 10 Rehe gesellen und die Weide mitabgrasen – oder etwa nicht?

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 1 Tag
Ja dann braucht es mehr Wölfe und das Rehproblem ist gelöst. Fakt ist, und das was ich aus persönlicher Erfahrung, dass viele einfach keine Lust mehr haben, die bäuerliche Arbeit fortzuführen. Die Gründe hierfür in Italien sind vielfältig, aber das Wildtiere daran schuld sind ist schlicht ein Witz. Die gab es früher auch. Jetzt ist es denen da unten sogar zu streng ein Wildschwein zu jagen. Wenn der Mensch für sein eigenes Versagen den Tieren die schuld geben muss, dann gute Nacht. Rottet die Tiere doch aus. Ihr werdet sehen das es danach keinen ha mehr gibt, im Gegenteil es… Weiterlesen »
iuhui
iuhui
Universalgelehrter
1 Monat 23 h

@neidhassmissgunst
ein Moment bitte, WM’s Aussage ist sicher übertrieben in seiner Form aber im Inhalt hat er Recht! Sind Wölfe jetzt Vegetarier geworden??

Staenkerer
1 Monat 19 h

olle viecher obschießn de sich getraun in a wies oder an ocker a lei einizuschaugn😱!
d s isch zwor gongen seit sich der homo sapiens sesshoft gemocht hot, ober jetz isch schluß mit lustig für de sauviecher 😫😭 …
denn der moderne mensch hot a “mittanond” nit nötig, genauso wienig wie de natur mit ondere zu toaln!

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 18 h

@Mistermah 👍

urban
urban
Tratscher
1 Monat 17 h

du hosch gor nix verstondn.
selte a so a primitive meinung gehört.
wie olt bisch du?

Popeye
Popeye
Superredner
1 Monat 1 Tag

Italien ist ein sterbendes Land. Industriell, landwirtschaftlich, demografisch, finanziell, moralisch. Also ,wir reden hier von nur einem Symptom eines totkranken Staates. Die Schaffenswille ist nicht da. Herr und Frau Italiener verdienen gerne auf improduktiver Weise. Italien ist auf dem besten Weg in die totale Unbedeutendheit.

Diamant21
Diamant21
Neuling
1 Monat 1 Tag

PUNKTGENAU. Italien siecht vor sich hin und das Volk hat nicht den Willen sich aufzuraffen. Die fähigen Leute haben das Land längst verlassen……..und der Rest hofft auf Vater Staat…………

Puntica
Puntica
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Bravo! Das Wort “Schaffenswille“ finde ich in diesem Zusammenhang perfekt! ich denke, dass vermutlich der fehlende Wille des Nachwuchses Hauptgrund für das Bauernsterben ist. Landwirtschaft ist ein hartes Brot, viel Arbeit, kaum freie Tage und vom Wetter abhängig…verständlich, dass man das nicht unbedingt machen will, aber Schäden durch Wildtiere als Ausrede zu benutzen finde ich armselig.

ikke
ikke
Tratscher
1 Monat 1 Tag

@Puntica hast du eine Ahnung was so eine Horde Wildschweine alles zerstören kann! Zum Glück gibt es diese Tiere nicht bei uns sonst wäre die Arbeit unserer Bauern auch in Gefahr!

Socke
Socke
Tratscher
1 Monat 1 Tag

@Puntica die Wildtiere hausen dort wirklich brutal!! Informier dich bitte! Es ist ein teil des Problems, das steht fest!

Popeye
Popeye
Superredner
1 Monat 1 Tag

In Italien hat es niemals Vertrauen zwischen Staat und Buerger gegeben.
Jeder lebt fuer sich.
In Trient hoerte ich mal einen schoenen Ausdruck dazu (in Dialekt) : Le cos’ in commun non si freg’ a nessun”.

Puntica
Puntica
Grünschnabel
1 Monat 21 h

@Socke Das leugne ich auch nicht. Aber Wildschweine gibt es auch in Deutschland, Polen, Slowenien etc…und auch in diesen Ländern steht zudem der Klimawandel vor der Tür und beschert den Bauern Hochwasser, Dürre, Orkane, etc… Dort hören dann evtl. die kleinen Bauern auf, die Bewirtschaftung der Fläche übernehmen dann aber ( wie z.b. in Polen üblich) Genossenschaften und Agrarvereinigungen. Man stelle sich vor, überall wo es Wildschweine gibt wird einfach aufgehört…

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 1 h

Popeye.Und Südtirol wird mit untergehn.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 1 h

@ikke bei Uns würde die Ausrottung schon bei 1 “Rudel”los gehn.

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

nun den raubtieren die schuld in die schuhe zu schieben ist von sehr weit hergeholt, diese hat es in italien/appenin schon immer gegeben, meiner ansicht nach ist die billigkonkurrenz aus dem ausland und die geringe schätzung der arbeit der bauern (km zero) der hauptgrund dieses problems, denn jeder betrieb welcher nicht wirtschaftlich arbeitet muss aufgelassen werden und die folge der obgenannten probleme ist, dass die jungen auf grund dieser situation die landwirtschaftsbetriebe nicht mehr übernehmen und weiterführen

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
1 Monat 1 Tag

so isch leider die traurige Wahrheit… sehr wenige hoben no Verständnis für die Landwirtschaft, sie kriegen jo schließlich olls in Geschäft zu kafen… Wichtig isch billig und guat ausschaugen, bei die ollermeisten jedenfolls.. ober bei viele isch wirklich sehr viel orbeit, wenig Urlaub und wianiger verdianst als jemand mit normaler 40 Stunden Arbeit.. und viele junge wellen a sicher liaber in fir groaßstodt als afn lond wohnen unf orbeiten

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 23 h

@So sig holt is …ich bin ein überzeugter km/0 konsument, wer sagt dass das zu teuer ist stimmt nicht und ist auch nicht logisch….jeden samstag gibt’s bei uns einen bauernmarkt auf dem man gutes gemüse, obst und brot, zu einem fairen preis einkauft…es gibt keinen zwischenhändler, dadurch kann der mehraufwand der produktion preislich kompensiert werden, die ware ist frisch, die qualität hervorragend und die gesundheit dankt es mir…genau so beim fleisch, die marke laugenrind
bürgt für qualität und wird direkt vom bauern bezogen….jeder einzelne kann durch sein konsumverhalten vieles bewirken und das ist gut so

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
1 Monat 19 h

@falschauer stimmt, jeder einzelne kann, wenn er will… lei sein sel nit so viele, weil die leit liaber in sunntig in twenty oder ins interspar in Meran gian.. konn lei lochen und kopf schütteln wenn i sofl leit in sunntig, bei schianen wetter liaber in so a betonhitt inkafen als draußen zu sein, richtig ormseelig foscht schun 😂

Pic
Pic
Superredner
1 Monat 20 h

Südtirol ist für die Bauern ein Schlaraffenland. Bevor die Bauern in Südtirol aussterben, sterben die Steuerzahler aus

Mamme
Mamme
Superredner
1 Monat 20 h

Pic Einer ders versteht😂🤣😅😚

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
1 Monat 18 h

oje do kennt sich uaner aus 😂🙈 gea mol in Ostblock von Europa, hem werd die londwirschoft teilweise so brutal von der EU subventioniert, dass sie 70% ihrer Spesen von der EU kriegen… wos muansch wiedo Polen usw so schnell, so groaß im obstbau gworden isch? sicher nit durch reiche Polen 😂 und hem gibs so viele Vorteile mear.. wianiger Auflagen, wianiger Steuern, wianiger Kosten für Arbeiter, der Grund kostet quasi nix im Vergleich und und und 😂 ober die südtiroler Bauern sein jo olle die reichsten und bervorteiltesten der welt 😂

Pic
Pic
Superredner
1 Monat 16 h

@ So sig holt is: brum gian die südtiroler Bauern nor net in den Ostblock von Europa, wenns zem um so viel besser isch? I woas lei, dass viele vom Ostblock ba die Südtiroler Bauern orbeiten kemmen.

Pic
Pic
Superredner
1 Monat 16 h

@ Mamme leider verstehen es immer noch zu wenige. Aber nur nicht die Hoffnung aufgeben.

WM
WM
Universalgelehrter
1 Monat 15 h

Genau so ist es !!!

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
1 Monat 6 h
@Pic ma vielleicht aus sprachlichen Gründen, im Osten mogsch olls 3 odr 4 mol inzäunen und insperren und decht werrt dir no zuig gstohlen (woas i von bekonnte) und vielleicht a weil nit jeder do ummi will, weil er do dorhuam isch und zufrieden! es kannten viele a lei Italien unten a riesen hof kafen, weil eben unten sofl höfe aufglossen werden… ober die ollermeisten wellen hel nit, weil sie do dorhuam sein und ihre Familie do hoben.. isch hel nit logisch? nit jeder rennt lei in geld noch! und jo orbeiter kemmen die meisten vom Osten, na und? isch… Weiterlesen »
Pic
Pic
Superredner
29 Tage 21 h

@ So sig holt is: ebm, indirekt bestätigst, daß es in die Baueren in Südtirol sehr guat geat. Und in Geld miasn die Bauern net nochrennen, weil des überweist ihnen die Politik.

ausischmeiser
ausischmeiser
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

olm sein die ondrn schuld lei nit sui selbr

jessy100000000000000
jessy100000000000000
Grünschnabel
1 Monat 22 h

Jo genau Aussischmeisser olm sein di ondorn schuld gell😂😂😂

traktor
traktor
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

die städter werden es wohl bis in lebensmittelknappheit treiben…
ob sie dann die lebensmittelproduzenten noch auslachen??

Schnauzer
Schnauzer
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Do kloane Bergbauer was eh schon größtenteils hartes wirschaften hat wird ausgelacht und von allen möglichen “Fachleuten” wie jene die solchen Foren schreiben zur Sau gemacht…….glauben solche Leute wirklich dass der großteil der “no Name Lebensmittel” die sie wahrscheinlich kaufen besser und gesünder produziert werden….? Solche extremen ALLESVERSTEHER und ANONYMFACHLEUTE müsste man mal mindestens 1-2 Jahre zu einem “Stellungswechsel zwingen (ja….ich kenne beide Seiten der Medalie)

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 4 h

@Schnauzer wo gibt esEinen kleinen Bergbauer? Nenn mir nur 1 Einzigen.

Zahnrad
Zahnrad
Neuling
28 Tage 13 h

Wo wohnst du? Ich wohne im deutschsprachigen Teil vom Deutschnonsberg. Hier gibt es sehr viele Kleinbauern welche meist Nebenerwerbsmäßig noch arbeiten gehen müssen um zu überleben !Wenn du es nicht glaubst komm her und schau es dir an

Schnauzer
Schnauzer
Grünschnabel
22 Tage 19 h

@Sag mal wenn man derart mit Blindheit geschlagen ist würde es auch nichts bringen -zig kleine Bergbauern zu nennen…….von dem her….habe die Ehre.

denkbar
denkbar
Kinig
1 Monat 1 Tag

Da gibt es viel zu tun, um diesem besorgniserrenden Trend entgegenzuwirken. Gut, dass die Kommentatoren Vorschläge eingebracht haben, wie jenen Arbeitslosen und geringfügig verdienenden dort Beschäftigung zu geben. Volontariat könnte ein weitere wenn auch kleine Unterstützung sein. Oder das Beispiel der Bergbauern von Vrin (CH, Graubünden) und viele weitere interessante Projekte die es bereits gibt und Nachahmenswert sind. Infrastrukturen schaffen und Attraktivierung des Lebensraums, Mobilität und Erreichbarkeit sind auch wichtig in der globalisierten Welt, Nutzung von endogenen Potentialen, also eine Entwicklung von innen. Intensivierung von Zusammenschlüssen und Zusammenarbeiten …

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Süditalien ist in der Entwicklung min. 50 Jahre hintengeblieben.

silas1100101
silas1100101
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Wegen einem Wolf würde ich nicht vom Feld weggehen! Ich würde weiterarbeiten!!

Socke
Socke
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Aber wegen ganze Rudel schon!

Lederhosenjonny
Lederhosenjonny
Grünschnabel
1 Monat 59 Min

hast du schon einmal auf einem Hof gearbeitet, wenn nicht Klappe halten!

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 1 Tag

@ neidhassmissgunst
Diesen autentischen Schwachsinn dass 10 Rehe den Kühen die Weide wegfressen hättest dir wohl ersparen können, wenn Leute wie du was von der Landwirtschaft zu vertsehen glauben dann gute Nacht 😂🙈🙈

Bella Bionda
Bella Bionda
Tratscher
1 Monat 20 h

@Mikeman

Was meinst du wie das Reh schmeckt, das der Kuh die Weide wegfrisst. Fett und saftig. Hoffe du hattest gestern einen erfolgreichen Tag. Und meine Grosseltern haben einen grossen Hof. Ich kenne die Arbeit und habe mir schon oft gedacht, wie es weitergeht. Den Hof führt noch mein Onkel. Aber die Kinder kein Interesse und fangen an wo möglich Bauland zu verkaufen. Irgendwann gibt es keinen Platz mehr anzubauen. Und nicht jeder Acker ist für alles geeignet.

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 19 h

Solche Beispiele gibt es tonnenweise ,schade,schade ich weiss
die besten Felder werden verschrebelt und in kurzer Zeit ist dann die gesamte die Flur meist mit unansehbaren Hühnerkäfigen regelrecht versaut.
Hühnerkäfigen

Paula
Paula
Tratscher
1 Monat 1 Tag

So lange man leichter an mehr Geld kommt, wird sich auch hier nichts ändern. Jeder schaut doch nur nach seinem Säckel (was menschlich ist). Aber keiner will sich mehr die Hände schmutzig machen. Jeder will Fleisch essen, aber es sollen keine Tiere gehalten werden. Jeder will Brot essen, aber keiner will das Getreide dafür anbauen. Hmmmm – die Menscheit geht wirklich zu Grunde!

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
1 Monat 18 h

naja großteils gib es so an komischen Trend bzw Tendenz lei in Europa… Europäer sein teilweise unfoch bled 🙈

mandela
mandela
Superredner
1 Monat 20 h

und wieder verstehen viele den text nicht, aber immer blöde Kommentare abgeben. ich verstehe die bauer dje ihre arbeit nicht mehr tun wollen, wenn die ganze müh und plag umsonst ist!! arbeitet ihr sesselkleber mal ohne gehalt!

Pic
Pic
Superredner
1 Monat 16 h

Mindestens jemand, der die Gescheitheit mit dem Löffel gefressen hat.

nachgedacht
nachgedacht
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

bin kuan bauer und die steuerliche bevorzugung (zumindest in italien)geat mir gewoltig afn s…
ondrseits 🤔 wenn die londwirtschoft stirb, sein mir die nextn-weils nix mear zu essn gib.

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
1 Monat 18 h

Und man sig dorun, dass es des braucht! Weil nit mol mit der Bevorzugung wellen viele junge kuane Bauern mehr werden… bei ins isches vielleicht im Moment no nit so dramatisch, ober des konn sich sehr schnell ändern…

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 19 h

die Landwirtschaft braucht es keine Frage. Sie produzieren unser Essen. Dass viele jungen nicht mehr einen Bauernhof weiterführen ist nachvollziehbar, denn oft muss man arbeiten um auf 0 aufzugehen, da muss man zusätzlich arbeiten. Kein Samstag und Sonntag frei haben aber auch vieles andere Berufe und die Raubtiere sind sicher nicht der Hauptgrund. Fakt ist wenn man leichter Geld verdient, geht man dorthin. Außer man hängt mit Leidenschaft an den Hof…manchmal kann es aber auch für den Bauer eine Chanche sein, was besonders zu machen…wenn man will

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 19 h

@ Bella Bionda
Früher wo das Vieh noch in die Wälder zur Weide durfte war das die weitaus schönsten Anblick paar Rehe neben den Kūhen und Kälbern grasen zu sehn. was ein Reh in einer Woche frisst schaft eine Kuh in nicht mal 5 Minuten ,aber lassen wir es bleiben.
@Nein gestern kam ich nicht unter 0,25 MOA auf 230 und das ist mir viel zu wenig. Die 6XC muss runter auf 2- 3 mm
Bist Du vielleicht auf WH anzutreffen , da könnten wir uns spezifisch besser unterhalten ?? 

Bella Bionda
Bella Bionda
Tratscher
29 Tage 15 h

@Mikeman

Hey Sniper, sei nicht so streng mit dir😉 bin gerade nicht aktiv aber an guten Gesprächen immer interessiert😀

heinold
heinold
Tratscher
1 Monat 20 h

La terra e bassa!

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Tratscher
1 Monat 2 h

jammerer seit ihr aber ich kann schon verstehn seit Salvini keinen mehr reinlässt sind keine billigarbeiter mehr rum

Mithausverstond
1 Monat 16 h
Leider wird auch in diesem Artikel wieder vieles dem Wolf in die Schuhe geschoben, obwohl die wirklich großen Probleme der europäischen Landwirtschaftspolitik ganz woanders liegen. Es ist meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit, dass das gewaltige Subventionssystem der Berglandwirtschaft zusammenbricht, wobei wir hier in Südtirol momentan noch im Schlaraffenland leben…was die Subventionen angeht! …und glaubt mir, da wird auch noch sicher einiges an Finanzmittel Richtung Grossraubwild bzw. Herdenschutz, Vergütungen von Schäden usw. fliesen…ABER eher mussman sich da eben die Frage stellen: Wohin führt das, wenn wir uns eine *Scheinlandwirtschaft* aufbauen, die nur durch Subventionen überleben kann?! Ist das… Weiterlesen »
Habedeis
Habedeis
Grünschnabel
1 Monat 3 h

Zur allgemeinen Beruhigung liebe Südtiroler, das mehr oder weniger gleiche Problem haben wir auch hier in Finnland, der Klein und mittelständische Landwirt sieht einfach keinen Sinn für das ganze,Schulden über Schulden, die Kinder wollen alle nur schnell weg nach Helsinki, da brauch wirklich niemand neidisch zu sein.Der normale Arbeitnehmer hat seine Feiertage und gesetzlichen Urlaub,die Kühe wollen schließlich jeden Tag gemolken werden,nur mal ein Beispiel.

Storch24
Storch24
Superredner
1 Monat 5 h

…………..sind für den Verlust aber auch die Umwandlung von Feldern und Wiesen in Wohn- und Gewerbeflächen verantwortlich. Hier muss man ansetzen. Nicht dem Wolf und Wildschwein die Schuld geben. Die jungen haben nicht mehr so viel Lust die harte Arbeit zu verrichten wie ihre „Alten „ . Beim Verkauf von Grund ist mehr Geld zu verdienen und das bei null Arbeit. Passiert bei uns auch

Wohlzeit
Wohlzeit
Tratscher
29 Tage 6 h

Hurrraaa, das ist doch die Chance für all jene, die den Bauern so neidisch sind, billig zu einem Hof zu kommen um endlich viele Beiträge kassieren zu dürfen und auch steuerfrei zu werden. Aber mit Feierabend um 17.00 Uhr und einer 36 Stundenwoche wird halt nix, sorry.

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