Vier Neugeborene gestorben – VIDEO

Der Tod aus dem Leitungswasser

Mittwoch, 02. September 2020 | 07:04 Uhr

Verona – Die Experten kamen zum Schluss, dass die vier Neugeborenen einer Ansteckung mit Bakterien der Gattung Citrobacter zum Opfer gefallen waren. Vermutlich aufgrund missachteter Hygienemaßnahmen – so die externe Expertenkommission – hatten die von Außen ins Krankenhaus getragenen Bakterien sich in einem Wasserhahn eingenistet.

Mit dem aus dem Hahn strömenden und mit dem Citrobacter verseuchten Wasser, das vom Personal der Neugeborenenintensivstation zusammen mit der Milch auch den kleinen Patienten verabreicht wurde, wurde das für geschwächte Personen und Säuglinge gefährliche Bakterium auf die intensivmedizinisch betreuten Neugeborenen übertragen.

Zwischen Ende 2018 und dem August dieses Jahres fielen der Infektion vier Neugeborene zum Opfer. Neun weitere kleine Patienten der Neugeborenenintensivstation erlitten Schäden am Gehirn. Insgesamt wurden 96 Babys nachweislich mit dem Citrobacter angesteckt.

Von: ka

Kommentare

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6 Kommentare auf "Der Tod aus dem Leitungswasser"


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Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
20 Tage 22 h
Storch24
Storch24
Universalgelehrter
20 Tage 17 h

Bin nicht immer einverstanden was Faktenchecker schreibt, aber hier hat er, sie recht. Verstehe die minusdrücker nicht. Was wenn es euer Baby wäre ?

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
20 Tage 11 h

@Storch24..ich bin auch einer dieser 👎 Drücker, die du nicht verstehst. Wie wäre es, wenn du dir seinen “Kommentar noch einmal in Ruhe anschaust. Einen Link auf einen Artikel von Südtirol News zu posten, ist nicht nur 💩💩, sondern auch unnötig wie ein Pickel am A….. Denn in welchem Forum befindest du dich ?

traktor
traktor
Universalgelehrter
20 Tage 21 h

wurde das wasser nicht wie normal abgekocht???

berthu
berthu
Superredner
19 Tage 22 h

Bei soo vielen Labortests jeglicher Art, ist es wohl ein Muß, daß das Wasser regelmäßig untersucht wird!
Und das in einer Kinderintensivabteilung?!
In Südtirol hat man jedem Bauern “SEIN” Wasser untersucht, trotz Besserungsmaßnahmen dann trotzdem “verboten” zu nutzen.
Nicht nur der Gesundheit wegen, sondern auch um JEDEN an das Wassernetz mit Zähler zu zwingen.
Andererseits wird bei der Wasserverschmutzung (mit Gülle) wieder mit Hühneraugen geschaut.

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
19 Tage 17 h

Wenn es eine “Vorgabe” der Verantwortlichen der Sanitätsbetriebe ist, auf einer Kinderintensivstation aus wirtschaftlichen Gründen nicht abgekochtes Wasser aus der Leitung für Baby- und Kindernahrung zu verwenden, dann sollten diese Herrschaften so schnell zu möglich in die Wüste geschickt werden. Ist es aus Bequemlichkeit oder um Zeit zu sparen die Verantwortung der Pflegekräfte, sind auch diese fehl am (Arbeits) Platz….

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