Dichter Schneefall bis in tiefe Lagen erwartet

Italien: Halber Meter Neuschnee wird erwartet

Samstag, 21. März 2026 | 17:28 Uhr

Von: luk

Turin – In der Region Piemont steht erneut ein markanter Wetterumschwung bevor. Meteorologe Andrea Vuolo warnt vor kräftigen Schneefällen in den westlichen Alpen – teilweise bis in ungewöhnlich tiefe Lagen – sowie vor teils intensiven Regenfällen im Westen der Region.

Ursache ist eine Kaltluftfront, die sich von den baltischen Staaten in Richtung westliche Alpen bewegt. In Kombination mit feuchten Ost- bis Südostströmungen sorgt er für eine spätwinterliche Wetterlage. Für die in diesem Winter bereits mit reichlich Schneefall gesegnete Alpenregion bedeutet das aller Voraussicht nach, weitere Niederschlagsmengen.

Bereits am Samstagabend sollen erste Schauer in den alpinen und voralpinen Gebieten einsetzen, zunächst mit einer Schneefallgrenze zwischen 1.200 und 1.500 Metern. In der Nacht auf Sonntag und vor allem am Sonntagvormittag intensivieren sich die Niederschläge deutlich und erfassen weite Teile der Region.

Besonders betroffen sind laut Prognose Gebiete rund um Biella, Canavese sowie der Raum Turin. Hier kann es durch sogenannte Staueffekte an den Bergen zu anhaltenden und teils kräftigen Niederschlägen kommen. In wenigen Stunden sind lokal mehr als 30 bis 40 Millimeter Regen möglich.

In den Alpen wird gleichzeitig mit intensiven Schneefällen gerechnet. Oberhalb von etwa 1.200 bis 1.500 Metern können Neuschneemengen von 25 bis 30 Zentimetern fallen, in exponierten Lagen sogar bis zu 50 Zentimeter. Doch auch deutlich tiefere Lagen könnten betroffen sein: Die Schneefallgrenze sinkt im Laufe der Nacht teils drastisch auf 400 bis 600 Meter.

Damit ist selbst in Tallagen und in der Nähe größerer Ortschaften vorübergehend Schneefall möglich.

Im Laufe des Sonntagnachmittags ist laut Vuolo mit einer allmählichen Wetterberuhigung zu rechnen.

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