Drogensuchhund mit Wundernase bringt Drogenclans zum Verzweifeln – VIDEO

Unglaublich: Camorra setzt auf „Pocho“ Kopfgeld aus

Montag, 29. Oktober 2018 | 08:24 Uhr

Neapel – „Pocho“, ein zum Drogensuchhund ausgebildeter Jack Russell Terrier der neapolitanischen Polizei, bringt die Drogenclans der Camorra zum Verzweifeln. Dem kleinen, ganz besonders pflichtbewussten Drogensuchhund gelang es dank seines hervorragenden Geruchssinns, im Laufe seiner neunjährigen Karriere fast zwei Tonnen Drogen zu erschnüffeln, was ihm den Zorn der Camorra eintrug. Die Drogenclans der Camorra versuchen, ihn mit all nur erdenklichen Mitteln loszuwerden und setzten – so munkelt man in Neapel – sogar ein Kopfgeld auf ihn aus. Aber „Pocho“ lässt sich weder einschüchtern noch bei seiner Arbeit stören.

ANSA/Questura di Napoli

Die Drogenhändler hassen „Pocho“ wie die Pest und planen, ihn mit allen möglichen Mitteln umzubringen. Immer wieder wird versucht, den kleinen Drogensuchhund mit vergifteten Fleischbällchen, Päckchen mit Rattengift oder mit Drogen versetztem Fleisch um die Ecke zu bringen. Aber es nützt nichts. „Pocho“ wurde dazu ausgebildet, im Dienst nichts zu essen und seine Mahlzeiten nur von seinem Hundeführer anzunehmen. Eine andere Methode der Clans, „Pocho“ von seiner Arbeit abzulenken, ist jene, die Drogenverstecke mit läufigen Hündinnen zu belegen. Aber der pflichtbewusste Drogensuchhund lässt sich bei seiner Schnüffelei nach Suchtgiften weder von Fleischhäppchen noch von Sexfallen ablenken.

„Pocho“ errang im Laufe der Jahre herausragende Erfolge. Dem kleinen, ganz besonders pflichtbewussten, Drogensuchhund gelang es dank seines hervorragenden Geruchssinns, im Laufe seiner neunjährigen Karriere fast zwei Tonnen Drogen zu erschnüffeln. Seine letzte Ruhmestat ist erst wenige Wochen alt. In Nocera Inferiore bei Neapel entdeckte „Pocho“ 30 Kilogramm feinstes Kokain im Wert von mehreren Millionen Euro. Der kleine Hund bringt die Camorra-Mitglieder, für die der Drogenhandel die Haupteinnahmequelle darstellt und die durch ihn bereits Dutzende Millionen Euro verloren haben, zur Weißglut. In Neapel munkelt man, dass die Drogenclans der Camorra in ihrer Verzweiflung auf „Pocho“ sogar ein Kopfgeld ausgesetzt haben.

ANSA/Questura di Napoli

Pocho’s Geschichte begann im Jahr 2009, als ein Arzt den jungen Jack Russell Terrier in einer Aufzucht erwarb. Der kleine, von der ganzen Familie geliebte Hund wurde nach dem Spitznamen des damaligen SC Napoli Spielers Ezequiel Lavezzi Pocho getauft. Acht Monate später war die Familie aufgrund der Hundehaarallergie des kleinsten Sohns aber gezwungen, Pocho abzugeben. Sie schenkten den jungen Hund der Polizei. Im Hundeausbildungszentrum der Polizei erkannten die Ausbilder sofort das enorme Potenzial des kleinen Jack Russell Terrier. Nach bestandener Prüfung – Pocho gelang es innerhalb von Sekunden, eine kleine Drogenprobe zu erschnüffeln – erhielt er das Polizeiabzeichen, wurde in Dienst gestellt und seinem Führer, dem Polizisten Sandro, zugeteilt.

Der kleine, blitzschnelle Hund, der keinen Schritt ohne Anweisung seines Führers Sandro macht, ist heute der ganze Stolz der von Francesca Fava geleiteten Abteilung für Prävention der Quästur von Neapel. Aufgrund der Erfolge des praktisch in Symbiose arbeitenden Gespanns Drogensuchhund-Führer erlaubten es die Vorgesetzten sowie das Ministerium sogar Polizist Sandro, „seinen“ Hund mit zu sich nach Hause zu nehmen. Um den kleinen Jack Russell Terrier mit seinem legendären Geruchssinn ranken sich inzwischen viele Anekdoten. Einmal war er imstande, aus acht Metern Entfernung ein in einer geschlossenen Garage verstecktes, vakuumverpacktes Marihuanapaket zu erschnüffeln. An allen möglichen Orten versteckte Drogen wurden vom Jack Russell Terrier bereits erschnüffelt. Einmal befanden sich die Drogen in einem Casatiello – einem neapolitanischen Gebäck –, ein anderes Mal sogar in der Flasche eines wenige Monate alten Babys. Seine Erfolge machten Pocho zum vielleicht von den Kriminellen am meisten gefürchteten Drogensuchhund. Dank seiner geringen Größe gelingt es dem Jack Russell Terrier sogar, in kleinste Verstecke einzudringen und dort nach Drogen zu suchen.

In einem Jahr wird Pocho in Pension gehen. Aber die Drogenhändler werden nicht ruhig schlafen. In einem Jahr kann Pocho noch große Mengen von Drogen erschnüffeln. Zudem werden die Ausbildung der Tiere und die Auswahl geeigneter Kandidaten unter den Hunden immer besser, sodass für den erfolgreichen Jack Russell Terrier bereits genug Nachfolger in den Startlöchern schnüffeln.

 

Von: ka

Kommentare

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19 Kommentare auf "Unglaublich: Camorra setzt auf „Pocho“ Kopfgeld aus"


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aristoteles
aristoteles
Superredner
17 Tage 14 h

sollten sie es schaffen ihn umzubringen, ist bald schon ein neuer hund da. also, was solls?

Sofia
Sofia
Neuling
17 Tage 10 h

schäm dich, so ein blöder Kommentar.

aristoteles
aristoteles
Superredner
17 Tage 9 h

@Sofia, das ist aber die wahrheit. passt nicht jedem

aristoteles
aristoteles
Superredner
17 Tage 9 h

@Sofia, vielleicht hast du aber auch meine meinung nicht verstanden. ich wollte damit sagen, dass es diesen mafiosi nichts nützt so einen braven, lieben hund zu töten. ein sinnloser mord

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
17 Tage 9 h

@Sofia
Aber es ist doch richtig, was aristoteles schreibt. Wenn sie es schaffen, den Hund zu töten, (Das wollen wir auf keinen Fall hoffen), dann macht es der nächste.

Sag mal
Sag mal
Kinig
17 Tage 7 h

@Sofia wieso blöd?!Ist doch so.

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
17 Tage 7 h

@Sofia schäm du dich, er ist aristoteles, hast du nicht in der Schule gelernt wer Aristoteles ist?!

Staenkerer
17 Tage 5 h

tjo, moansch solch guate drogenhunde wochsn auf de bam wie ba ins de äpfel?
ober an erster stelle des isch er a geliebtes, und respektiertes lebewesen und nit “lei” a orbeitstier, des jederzeit ersetzbor isch!
scham di für de wegwerfende bemerkung!

Staenkerer
17 Tage 5 h

@Waltraud de froge bleib ob es so an guatn hund no amoll gib? ba de tiere gibs holt a naturtalente wie ba de leit!
und koan geliebtes tier, und der werd sicher von olle geliebt, losst sich sowiso nit ersetzn!

elvira
elvira
Superredner
17 Tage 5 h

@iuhui 🤣

Loam
Loam
Grünschnabel
17 Tage 13 h

Bravo Pocho👍
Die Polizei bräuchte noch viel mehr solcher Hunde um mehr Kontrollen zu machen.

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
17 Tage 7 h

mein Nachbarshund! Hahaha hahaha haha, der könnte höchstens im Zirkus arbeiten…

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
17 Tage 7 h

mein Nachbarshund! Hahaha hahaha haha, der könnte höchstens im Zirkus arbeiten…

harmlos
harmlos
Superredner
17 Tage 14 h

Daß sich die Mafia net schamp af an Hund lous zu gian?😂🙈

Sag mal
Sag mal
Kinig
17 Tage 7 h

alles was Ihnen in die Querre kommt Wird abgemurckst.

Gudrun
Gudrun
Grünschnabel
17 Tage 12 h

wenn das stimmt,dann ist sein Leben sehr begrenzt !

Staenkerer
17 Tage 5 h

i hoff poco er konn a longe, verdiente, pension geniesen ubd davor der mafia no viele gschäfte vermiesen und ihnen damit es lebn schwar mochn!

andy215
andy215
Grünschnabel
17 Tage 8 h

Bravo Pocho! Genieße deinen Ruhestand!

BEATS
BEATS
Tratscher
16 Tage 16 h

die Polizei sollte auch einen bargeld spürhund für die mafia haben

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