Von: mk
Bozen/Meran – Bei einem Treffen mit Landesrat Daniel Alfreider haben die Vertreter der Grundeigentümer ihre zentralen Anliegen für den geplanten Ausbau der Bahnlinie Bozen–Meran dargelegt und einen Maßnahmenkatalog überreicht.
An dem Austausch nahmen die beiden Bezirksobmänner des Südtiroler Bauernbundes, Oswald Karbon (Bozen) und Hannes Dosser (Burggrafenamt), sowie Vertreter der SBB-Ortsgruppen Bozen, Terlan und Burgstall – Johanna Ramoser, Kurt Hafner und Otmar Unterkofler – teil.
Das Treffen fand im Vorfeld des „Institutionellen Tisches“ statt, bei dem sich die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden mit dem Mobilitätsressort des Landes regelmäßig zum Großprojekt austauschen.
Bereits im Herbst des vergangenen Jahres hatten die Obmänner der SBB-Ortsgruppen Bozen, Terlan, Gargazon und Burgstall gemeinsam mit den Bezirksobmännern von Bozen und Meran einen umfassenden Maßnahmenkatalog für die Planungs- und Ausführungsphase des Projekts erarbeitet. Dieses Dokument wurde nun von den Vertretern der Grundeigentümer an Landesrat Alfreider übergeben und eingehend mit ihm besprochen.
Ziel des Maßnahmenkatalogs ist es, die bisher gesammelten Problemstellungen, offenen Fragen sowie konkrete Lösungsvorschläge übersichtlich darzustellen und schriftlich festzuhalten. „Landesrat Alfreider nahm das Dokument mit großem Interesse entgegen. In einer konstruktiven Atmosphäre wurden die einzelnen Punkte gemeinsam durchgegangen. Dabei erkannte er die vorgebrachten Anliegen als schlüssig und nachvollziehbar an und sagte zu, diese in den weiteren Planungen überprüfen zu lassen“, fassten die Bezirksobmänner Hannes Dosser und Oswald Karbon zusammen.
Für die Maßnahmen, die die Ausführungsphase betreffen, müsse noch ein geeignetes Verfahren gefunden werden, um diese verbindlich gegenüber dem zukünftigen Bauherrn und Eigentümer RFI festzuschreiben.
Die anwesenden Vertreter des Südtiroler Bauernbundes unterstrichen abschließend die große Bedeutung aller eingebrachten Punkte. Insbesondere sei es entscheidend, dass diese bereits in der Planungsphase berücksichtigt und im Zuge der Projektvergabe verbindlich in den Unterlagen verankert werden.




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