Forderung des Landesbeirats für Chancengleichheit

“Bildungssystem und Kinderbetreuung in Präsenz aufrecht erhalten”

Donnerstag, 05. November 2020 | 15:10 Uhr

Bozen – In seiner gestrigen Sitzung sprach sich der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen für die Aufrechterhaltung der Präsenz in den Schulen aller Altersstufen und in den Kinderbetreuungseinrichtungen aus.

“Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der zentralen Themen des Landesbeirats für Chancengleichheit. Der Covid-19-Lockdown im Frühjahr hat die Familien in Südtirol vor größte Herausforderungen gestellt, um einerseits ihrer beruflichen Beschäftigung nachgehen und andererseits das Homeschooling und die Betreuung der Kinder gewährleisten zu können. Der Landesbeirat ist sich bewusst, dass der Schutz der Gesundheit Priorität hat. Dennoch kann es nicht sein, dass durch die aktuellen Verordnungen und den teilweisen Lockdowns in immer mehr Gemeinden nun eine Überforderung der Familien droht, die großteils von den Frauen zu schultern ist“, so die die Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit Ulrike Oberhammer.

Die Präsenz in den Betreuungs- und Bildungsstrukturen sei das primäre Anliegen des Landesbeirats. “Für besondere familiäre Anforderungen solle zudem eine Notbetreuung angeboten und die gesetzlich vorgesehene Elternzeit, mit entsprechenden finanziellen Entschädigungen ausgebaut werden”, so Oberhammer.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

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