Von: apa
Im Schatten des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, der US-Ambitionen zu Grönland und der Versuche globaler Akteure, Europa zu schwächen, präsentiert das Verteidigungsministerium am Montag eine umfassende Gefahrenanalyse. Das “Risikobild 2026” der Ministeriumsabteilung Verteidigungspolitik und Strategie soll einen Überblick über die Risiken Österreichs für die kommenden zwölf bis 18 Monate bieten. Auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) nimmt teil.
Generalmajor Ronald Vartok, der das Risikobild vorstellen wird, hat bereits im Vorjahr gewarnt, dass sich Europa “im Krieg befindet”. Er hatte auf Maßnahmen der hybriden Kriegsführung wie etwa Cyberangriffe, Drohnen und Luftraumverletzungen verwiesen. Generalsekretär Arnold Kammel wird bei der Veranstaltung im Raiffeisen-Forum in Wien die verteidigungspolitischen Ableitungen für Österreich skizzieren. Die Regierung erarbeitet aktuell eine neue Sicherheitsstrategie. Das Bundesheer verfolgt einen Aufbauplan mit einem Volumen von ca. 16,8 Milliarden Euro. Zuletzt hat sich Tanner für eine Verlängerung des Wehrdiensts – bei gleichzeitiger Verlängerung des Zivildiensts – ausgesprochen.




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