Bürgermeister dankte den Verantwortlichen

Corrarati trifft sich mit den Spitzenvertretern des Verkehrsamtes

Mittwoch, 15. Juli 2026 | 17:39 Uhr

Von: mk

Bozen – Bozen blickt zuversichtlich in die Zukunft, was die touristische Entwicklung der Stadt anbelangt. In den vergangenen Jahren hat das Verkehrsamt wichtige Aufbauarbeit geleistet, von der die Stadt auch weiterhin profitieren wird. Heute waren der scheidende Präsident des Verkehrsamtes Roland Buratti und dessen Stellvertreter Klaus Berger zu einem offiziellen Besuch bei Bürgermeister Corrarati im Rathaus. Und der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, um den beiden Spitzenvertretern im Namen der Stadtregierung einen herzlichen Dank für die langjährige Arbeit und das Engagement an der Spitze des Verkehrsamtes auszusprechen.

Die Aufgaben des Verkehrsamtes sind vielfältig und gehen weit über das Erteilen von Auskünften und die Betreuung der Besucherinnen und Besucher hinaus. So werden auch zahlreiche Kultur-, Sport- und Musikveranstaltungen, die das ganze Jahr über einen Mehrwert für Gäste wie auch Einheimische bieten, vom Verkehrsamt organisiert und koordiniert.

Das erfolgreiche Wirken des Verkehrsamtes spiegelt sich nicht zuletzt in den Zahlen wider: 2025 verzeichnete Bozen 454.141 Ankünfte, ein Anstieg von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit 1.035.771 Übernachtungen wurde erstmals die Schwelle von einer Million Übernachtungen überschritten (+9,5 Prozent). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist auf 2,3 Tage gestiegen (2024 waren es noch 2,2 Tage). Die Zahlen zeigen, dass Bozen immer attraktiver für Besucherinnen und Besucher aus aller Welt wird. Das liegt nicht zuletzt auch an der Qualität des über die Jahre entwickelten touristischen Angebots.

Um für die Zukunft gewappnet zu sein, müsse Bozen seine Identität als nachhaltige Destination weiter stärken und weiterhin auf jene Alleinstellungsmerkmale setzen, die die Stadt bereits heute von anderen nationalen und europäischen Destinationen unterscheiden, so Bürgermeister Corrarati. „Bozen bringt alle Voraussetzungen mit, um sich als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit zu positionieren. Denken wir nur an die Seilbahnen, die die Stadt mit den höher gelegenen Wandergebieten und Ortschaften verbinden, an die gute Erreichbarkeit der Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die noch dazu immer öfter elektrisch oder mit Wasserstoff betrieben werden, sowie an die wichtige Rolle Bozens auf dem Gebiet der Wasserstoffmobilität.“

Die Herausforderung für die kommenden Jahre bestehe darin, ein zeitgemäßes, neuartiges Verständnis von Willkommenskultur zu etablieren. „Menschen, die Bozen besuchen, sind nicht einfach Gäste, sondern vielmehr „temporäre Bürger“ dieser Stadt, die – wenn auch nur für wenige Tage – das Leben, d. h. die Dienstleistungen, Orte und Veranstaltungen, mit den Bewohnerinnen und Bewohnern teilen. Diese Sichtweise verpflichtet uns dazu, die Stadt so zu gestalten, dass sie für jene, die das ganze Jahr über hier leben, eine gute Lebensqualität bietet; eine Lebensqualität, die gleichzeitig der wichtigste Attraktivitätsfaktor für potenzielle Besucherinnen und Besucher ist. Diese Art der Willkommenskultur zu pflegen, bedeutet folglich, in das Wohl der gesamten Stadtbewohner zu investieren.“

Für die kommenden Jahre hat man sich zum Ziel gesetzt, die Erreichbarkeit der Landeshauptstadt zu verbessern, die Verkehrsanbindungen und den ÖPNV auszubauen, die Vorzüge der Stadt noch bekannter zu machen und Bozen als nachhaltige, lebenswerte Stadt zu positionieren.

Abschließend dankte Bürgermeister Corrarati Roland Buratti und Klaus Berger auch ganz persönlich für die hervorragende Zusammenarbeit mit den Stadtverantwortlichen und ihr Wirken zum Wohle der gesamten Bevölkerung während der nun zu Ende gehenden Amtszeit.

Bezirk: Bozen

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