Benedikter fordert mehr öffentliche Toiletten

“Das Talferufer ist verschissen”

Donnerstag, 11. August 2016 | 10:32 Uhr

Bozen – Rudi Benedikter, Stadtviertelrat von Projekt Bozen, kritisiert den Mangel an öffentlichen Toiletten in Bozen. Er spricht von einem skandalösen Zustand, der einer zivilisierten Stadt unwürdig sei.

Besonders am Talferufer stinke die Sache buchstäblich zum Himmel: „Mangels öffentlicher Toiletten wird der zentrale Abschnitt des Talferufers, beidseitig auf der Höhe der Kinderspielplätze, immer mehr zur Latrine. Und dabei handelt es sich nicht nur um die Exkremente der Vierbeiner.“

„Für alle Besucher des Flussparks Talfer – des wichtigsten Erholungsraumes in unserer Stadt – speziell aber für Familien mit Kindern bei den Kinderspielplätzen und nicht zuletzt für die Touristen, die mittags ins Grüne schwärmen,  gibt es als Zuflucht für „dringende Bedürfnisse“ sowohl auf der Grieser Seite als auch auf der Bozner Seite nur je ein einziges öffentliches Lokal (Bar)“, so Benedikter, der darin eine hygienische Zumutung sieht.

„Als kurzfristige Maßnahme fordere ich einen mobilen Toilettendienst, wie er bei allen größeren Veranstaltungen klaglos funktioniert: Eine Stadt wie Bozen hat die technischen und finanziellen Mittel einen solchen Toilettendienst kontinuierlich zu betreiben“, so Benedikter.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "“Das Talferufer ist verschissen”"


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nobody
Grünschnabel
1 Monat 10 Tage

Die Talferwiesen? Die ganze Stadt….

nobody
Grünschnabel
1 Monat 10 Tage

“Menschen” ohne Kultur versauen ganz Südtirol nicht nur die Stadt Bozen😂

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