Forderung der Bozner Freiheitlichen 

„Der Zugbahnhof braucht endlich eine Fußgängerunterführung“

Freitag, 29. Oktober 2021 | 10:35 Uhr

Bozen – Die Bozner Freiheitlichen fordern die Stadtregierung unter Bürgermeister Renzo Caramaschi auf, endlich eine Fußgängerunterführung am Zugbahnhof zu realisieren, um die Kreuzung als Stauverursacher und Gefahrenstelle zu entschärfen.

„Seit Jahren ist der Politik die unzumutbare Verkehrssituation vor dem Bozner Zugbahnhof bekannt, ohne dass eine Verbesserung in Angriff genommen worden wäre“, so der freiheitliche Stadtparteiobmann von Bozen, Otto Mahlknecht, eingangs.

„Das tägliche Verkehrschaos ist vor allem für Bahnbenutzer, aber auch für Auto- und Radfahrer problematisch. Vor allem in den Morgen- und Abendstunden bilden sich beim Zebrastreifen vor dem Bahnhof in beide Richtungen regelrechte Fußgängerstaus. Die Autos stauen sich von den beiden Ampeln ausgehend oft bis zum Verdiplatz und der Talstation der Rittner Seilbahn. Eine Unterführung für Fußgänger, seit Jahren immer wieder angeregt, würde die derzeitige Situation eindeutig verbessern“, so Mahlknecht.

„Wenn man schon bei den großen, maßgebenden Umfahrungs- und Tunnelprojekte seit Jahren auf der Stelle tritt und keinen Schritt vorankommt, könnte die Stadtregierung wenigstens diesen vergleichsweisen kleinen, billigen Eingriff, welcher aber zu einer großen und wesentlichen Entlastung und Verbesserung der Verkehrssituation vor dem Bahnhof führen würde, endlich in Angriff nehmen und mit der notwendigen Priorität behandeln“, so Mahlknecht.

„Der Bahnhof wird als Verkehrsdrehscheibe künftig noch an Bedeutung gewinnen, weshalb dringend eine angemessene Infrastruktur realisiert werden muss“, so Mahlknecht abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "„Der Zugbahnhof braucht endlich eine Fußgängerunterführung“"


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maxi
maxi
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Fußgänger Unterführungen werden kaum genutzt. Wenn, dann gehört der Verkehr unter die Erde, oben nur mehr Fußgänger, Busse und Taxis, das wäre eine Lösung für die Zukunft. Sobald das Benko Areal bezugsfähig wird dann umso wichtiger.

00
00
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Der Freiheitlichen und ihr Stadtparteiobmann von Bozen…. groß fordern, aber bei den Gemeinderatswahlen erst gar nicht antreten. Selbstauflösung sofort!

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

…das hat man im Bozner Gemeinderat schon in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts diskutiert…passiert ist: nichts…wie immer in Bozen…und es wird auch weiterhin nichts passieren…
🤪

nuisnix
nuisnix
Kinig
1 Monat 7 Tage

Technisch wäre es einfach. Verlängern der Unterführung unter den Gleisen bis auf die gegenüberliegende Seite des Bahnhofs.

Optimaler hingegen wäre eine Unterführung für die Autos.
Innerhalb bewohnter Siedlungsgebiete sollten Fußgänger Vorrecht vor dem motorisierten Verkehr haben… wäre aber wesentlich aufwändiger.

wellen
wellen
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Blödsinn. Wieso müssen immer Fussgänger draufzahlen und in dunkle Tunnels verschwinden. Die Straße gehört nicht dem Auto.

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