Sommergespräch des Landesseniorenausschusses mit Parteiobmann Philipp Achammer

“Die Politik braucht die Erfahrung der Generation 60+”

Donnerstag, 12. August 2021 | 12:28 Uhr

Bozen – Die SVP-Senioren trafen sich am Dienstag (10. August) zu einem Gespräch mit Parteiobmann Philipp Achammer und Landessekretär Stefan Premstaller in der Kellerei von Braunbach in Siebeneich/Terlan und präsentierten ihnen ihre politischen Anliegen.  „Es ist notwendig, dass sich die Senioren mit ihrer Erfahrung und Kompetenz vermehrt in die Politik einbringen. Ihr Einsatz und Beitrag sind für ein gutes, demokratisches, generationengerechtes und ausgeglichenes Miteinander unverzichtbar. Die Politik braucht die Erfahrung der Generation 60+“, betont der Vorsitzende Otto von Dellemann, der zu dem Treffen eingeladen hatte. An der Aussprache des Landesseniorenausschusses nahmen auch Seniorenlandesrätin Waltraud Deeg, L.Abg. Helmuth Renzler, die stellvertretende Vorsitzende der Seniorenbewegung Christine von Stefenelli sowie der Bürgermeister von Terlan Hans Zelger und weitere Vertreter und Vertreterinnen des Landessseniorenausschusses teil.

Einmal mehr wurde im Gespräch von den Mitgliedern der SVP-Seniorenbewegung betont, dass die Voraussetzungen für ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben in allen Lebensphasen zu bewahren bzw. neu zu gestalten seien. Das beziehe sich auf die Rente, die Kranken- und Pflegeversicherung sowie den Ausbau der Prävention. Die persönliche Verantwortung für eine positive Lebensgestaltung sei an kein Alter gebunden. „Wer gesund und zufrieden alt werden will, muss jung anfangen, entsprechend vorzusorgen,“ sind die Mitglieder überzeugt.

Parteiobmann Philipp Achammer lobte die engagierte politische Tätigkeit der SVP Seniorenbewegung und betonte, dass Eigenverantwortung und kollektive Verantwortung gerade in der Zeit der Pandemie das Gebot der Stunde seien. „Bitte gehen wir mit gutem Beispiel voran und achten und schützen wir uns und unsere Mitmenschen bestmöglich vor dem Corona-Virus. Die Impfung und die Durchimpfungsquoten sind dabei der Dreh- und Angelpunkt, um Schritt für Schritt wieder in die Normalität zurückzukehren. Wie müssen und bewusst sein, dass unsere Meinung und unsere Einschätzung für viele, vor allem in unseren Familien, richtungsweisend und meinungsbildend sein kann, wenn es darum geht andere, die noch zaudern, zur Impfung zu bewegen,“ appellierte der Parteiobmann an die Seniorinnen und Senioren in ihrer Rolle als Meinungsbilder. In Anbetracht der aktuellen Pandemielage und der oft sehr scharf geführten Impfdiskussionen stehen noch viele Herausforderungen an. Falschaussagen und unpassende Vergleiche von Seiten der Impfgegner müsse entschieden mit sachlichen Informationen und Argumenten entgegnet werden.

Ein weiteres Thema des Zusammentreffens waren die anstehenden SVP-Ortsausschusswahlen kommenden November. „Als Bürgerinnen und Bürger mit einem gewissen Lebensalter vertreten wir einen wesentlichen Teil unserer Gesellschaft und deren Interessen und Anliegen. Daher ist es wichtig, dass wir Seniorinnen und Senioren in den Entscheidungsgremien vor Ort gut vertreten sind. Es ist daher das Ziel unserer Bewegung, viele Kandidatinnen und Kandidatinnen für die Mitarbeit in den Ortsausschüssen zu gewinnen,“ erklärte der Vorsitzende von Dellemann.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "“Die Politik braucht die Erfahrung der Generation 60+”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Zugspitze947
1 Monat 16 Tage

Das stimmt auf jeden Fall. Aber den LUIS brauchts da ganz sicher nicht 🙂

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Kinig
1 Monat 15 Tage

@Zugspitze947..👍 60+ bedeutet nicht automatisch (knapp) 80 !!!!

Opa1950
Opa1950
Tratscher
1 Monat 16 Tage

Machen Deeg und Achhammer schon Wahlwerbung?

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Kinig
1 Monat 15 Tage

Wenn die 60+ noch gute Zähne 😉 haben, kann man sie noch fast überall brauchen. Vorallem als zahlungskräftige Konsumenten.

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