Freiheitliche fragen nach

FH: “Niemand weiß, wie viel Milch nach Südtirol importiert wird”

Mittwoch, 22. September 2021 | 19:10 Uhr

Bozen – Die Freiheitlichen interessieren sich für die Milchmengen, die nach Südtirol importiert werden. “Immer wenn der freiheitliche Parteiobmann Andreas Leiter Reber von der Landesregierung erfahren will, wie viel Milch Südtirol importiert, stößt er auf eine Mauer des Schweigens. Über die Höhe der Milchimporte nach Südtirol scheint niemand Bescheid wissen zu wollen – der Südtiroler Sennereiverband und die Milchhöfe schweigen sich hartnäckig über ihre Milchzukäufe aus”, heißt es in einer Aussendung.

„Mit der Begründung Südtirols Milchwirtschaft nachhaltig und zukunftstauglich gestalten zu wollen, hat der Sennereiverband über die Genossenschaften die flächenbezogene Milchproduktion eingeführt. Das heißt, Südtirols Bauern dürfen nur eine bestimmte Anzahl von Kühen je Hektar Futterfläche halten. Die erlaubte Milchmenge ist somit je nach Größe eines landwirtschaftlichen Betriebs kontingentiert, wenn ein Bauer mehr Milch liefert, wird er bestraft. Gleichzeitig werden aber Millionen Kilogramm billiger Milch aus dem Ausland oder anderen italienischen Regionen zugekauft“, hält Andreas Leiter Reber in einer Aussendung fest.

„Wie soll die Landesregierung die richtigen Weichen stellen können und wie kann sie öffentliche Gelder gezielt einsetzen, wenn sie nicht einmal weiß, mit welchen Mengen an Milch wir es in Südtirol überhaupt zu tun haben? Unabhängig davon, ob die günstigen Zukäufe der Milchhöfe betriebswirtschaftliche Gründe haben oder dazu dienen den Milchpreis für die kontingentierten Südtiroler Landwirte zu steigern, wer mit Nachhaltigkeit und Regionalität wirbt, soll zuallererst mit der Transparenz beginnen“, so der freiheitliche Parteiobmann L. Abg. Andreas Leiter Reber abschließend.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "FH: “Niemand weiß, wie viel Milch nach Südtirol importiert wird”"


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heris
heris
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Es währe auch gut zu wissen wieviele  Schweinehälften aus der EU   nach Südtirol geliefert – und hier als Südtirol – Speck veredelt wird.

Roby74
Roby74
Superredner
1 Monat 3 Tage

@heris
👍🏻🔝👏🏻!Sicher unzählige,die wenigsten werden lebend je Südtiroler Boden betreten haben bzw.wurden hier gezüchtet.😕🙄

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

@heris
80 Prozehnt

Roby74
Roby74
Superredner
1 Monat 2 Tage

@pfaelzerwald
Sicherlich mehr wenn man bedenkt dass fast jeder Bauer,der Schweine hält,seinen Speck für Eigengebrauch produziert und kaum weiterverkauft…😉

maxi
maxi
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Heris, das ist kein Geheimnis, kannst nur bei der Handelskammer nachfragen. Der Schweineimport ist kein Problem, 95% der Schweine kommen von Bauernhöfen die ihre Schweine mit eigenem gesunden Futter mästen, dazu kommt noch, dass in Flachländer die Geruchsbelästigung bei weitem nicht diese Ausdehnung hat wie in Alpentäler. Aber wenn du unbedingt einheimische Schweine willst, dann kannst du ja um deiner Ecke einen errichten oder errichten lassen.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 3 Tage

maxi das mit der Geruchsbelästigung stimmt🤭

Sag mal
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Kinig
1 Monat 3 Tage

dass dies kontrolliert wird wie viel Milchkühe gehalten werden ist gut sonst gings wie bei den Apfenbäumen. Massenware ist nie gut. Da es aber hierzulande sehr wenige Bio Bauern gibt bevorzuge ich Erzeugnisse aus dem Ausland.

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