Landesrätin Amhof zieht Halbzeitbilanz

Fokus auf Fachkräfte, Bildung und Europa

Mittwoch, 01. Juli 2026 | 16:22 Uhr

Von: luk

Bozen – Zur Halbzeit der Legislaturperiode hat Landesrätin Magdalena Amhof eine positive Bilanz ihrer Arbeit in den Bereichen Europa, Arbeit und öffentlicher Dienst gezogen.

Im Mittelpunkt ihrer Pressekonferenz in Bozen standen Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel, Investitionen in Bildung sowie die Nutzung europäischer Fördergelder.

Im Bereich der EU-Förderungen verwies Amhof auf rund 50 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+), die unter anderem in Maßnahmen gegen Schulabbruch, Sprach- und MINT-Förderung sowie Beratungsangebote fließen. Davon profitieren laut Land derzeit mehr als 13.000 Schülerinnen und Schüler.

Zudem sollen Programme zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zur Förderung von Frauen am Arbeitsmarkt weiter ausgebaut werden.

Angesichts des zunehmenden Arbeitskräftemangels setzt die Landesregierung verstärkt auf Jugendliche, Frauen und Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt.

Orientierungspraktika werden aufgewertet – ab 2027 steigt die Mindestvergütung auf 600 Euro. Gleichzeitig soll die landeseigene eJob-Börse künftig mehr als 90 Prozent aller offenen Stellen in Südtirol abbilden.

Auch der öffentliche Dienst soll attraktiver werden. Amhof verwies auf höhere Gehälter für Lehrpersonen und weitere Berufsgruppen im Bildungsbereich sowie auf flexiblere Arbeitsmodelle, bessere Elternzeitregelungen und neue Ausbildungswege.

Zudem kündigte sie weitere Maßnahmen an, um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen und den öffentlichen Dienst langfristig für Fachkräfte attraktiver zu machen.

Bezirk: Bozen

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