Von: mk
Bozen – Das Amt für Infrastrukturen und Freiraumgestaltung der Stadtgemeinde Bozen hat einen Bericht über den Stand der Arbeiten im Stadtgebiet von Bozen vorgelegt. Viele der geplanten Baumaßnahmen wurden bereits abgeschlossen, in den kommenden Wochen und Monaten werden vor allem Arbeiten durchgeführt, die komplex und strategisch wichtig sind.
„Der heurige Plan für die öffentlichen Arbeiten in der Stadt sieht Eingriffe in allen Stadtvierteln vor. Die Arbeiten gehen von ordentlichen Instandhaltungseingriffen bis zu Baumaßnahmen von größerer Tragweite.“ erklärte der Vizebürgermeister und Stadtrat für öffentliche Arbeiten, Stephan Konder. „In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche kleinere Arbeiten durchgeführt, die verschiedene Stadtviertel und die dortige Mobilität betroffen haben. Nun stehen einige strategisch wichtige Baueingriffe bevor. Sie wurden bereits begonnen oder ihre Planung steht kurz vor dem Abschluss. Im Fokus stehen auch hier die Sicherheit im Straßenverkehr und eine nachhaltige Mobilität, denn mit diesen Eingriffen sollen die Lebensqualität und möglichst reibungslose Abläufe im Stadtverkehr und in den anderen Bereichen schrittweise verbessert werden. Bei der Durchführung der Arbeiten wird darauf geachtet, dass die Störungen für den Verkehr und die Bevölkerung so gering als möglich bleiben. Auch die Koordinierung der Arbeiten sind ein wichtiger Aspekt, auf den wir großen Wert legen.“
Die Baustellen der GemeindeverwaltungBereits abgeschlossen wurden die Arbeiten für die Instandhaltung und Neugestaltung des Musterplatzes, die Instandhaltung des Bodenbelages am Waltherplatz, die Straßensicherungsarbeiten im Köstenweg und in der Weineggstraße, die Errichtung des neuen Fahrrad- und Fußweges in der Palermostraße, die Neugestaltung der Rosengartenstraße und die Erneuerung der Bushaltestellen in der Drususstraße und der Brennerstraße. Verschiedene Straßenabschnitte wurden neu asphaltiert, und es wurden zahlreiche Instandhaltungseingriffe durchgeführt. Auch das 1. Baulos der Arbeiten für die Sicherung der Straßen nach Kampenn und nach Kohlern konnte bereits abgeschlossen werden. Hier investiert die Gemeindeverwaltung mehr als 2 Mio. Euro, um diese Bergstraßen auszubauen und sicherer zu machen. In Kaiserau wurden die primären Erschließungsarbeiten auf der Höhe des Kreisverkehrs Rasmostraße-Emeristraße abgeschlossen. Auch die Bushaltestelle vor der Haltestelle der Bahnlinie Bozen-Meran wurde verlegt.
Investitionen von dieser Größenordnung stechen im Investitionsplan hervor, dennoch sind auch alle anderen Eingriffe, die durchgeführt werden, wichtig für die Sicherheit im Straßenverkehr, wie z.B. die Instandhaltung von Brücken, Drainageleitungen und andere Arbeiten am Verkehrsnetz.
Noch nicht abgeschlossen sind die Straßenarbeiten in der Rentscher Straße, die Neugestaltung des Neubruchweges, der Bresciastraße und der Meister-der-Arbeit-Straße, die Arbeiten für die neue Fernkältezentrale im Stadtviertel Kaiserau und verschiedene dringende Instandhaltungseingriffe an Mauern und Infrastrukturen, die aufgrund von Steinschlägen, Murenabgängen oder aus anderen Gründen notwendig geworden sind. Geplant sind außerdem andere außerordentliche Instandhaltungseingriffe an Straßen und andere Arbeiten. Auf der Haslacher Seite des Virgls führt das Land derzeit Hangsicherungsarbeiten durch. Diese Arbeiten finanziert die Gemeinde Bozen.
Der Plan der öffentlichen Arbeiten sieht für die nächsten Monate und 2026 vor, dass am Verdiplatz die provisorisch eingerichteten Kreisverkehre durch neue Kreisverkehre ersetzt werden. Auch das Straßennetz in der Zone Bozen Süd wird mit neuen Brücken und Rampen ausgebaut und damit potenziert. Weiters ist geplant, an strategischen Straßenpunkten neue Kreisverkehre einzurichten und Wertstoffsammelstellen unter die Erde zu verlegen, die Brücke über den Rivellaunbach zu sanieren, verschiedene Straßen neu zu asphaltieren und alte, historische Straßenbeläge zu sanieren. Außerdem sind im gesamten Stadtgebiet zahlreiche kleinere Eingriffe vorgesehen.
Die Baustellen der SEABDie SEAB hat bereits einige größere Eingriffe für die Erneuerung des Trinkwassernetzes abgeschlossen, wie z.B. in Kohlern oder das mit Geldern aus dem PNRR-Fonds finanzierte Projekt für die Erhebung und Beseitigung von Lecks an Trinkwasserleitungen. Im letztgenannten Fall wurden insbesondere Arbeiten am Bozner Boden, in der Rentscher Straße, im Köstenweg, in der Weineggstraße und in Kardaun durchgeführt. In der Altstadt wurden gemeinsam mit der Alperia einige Arbeiten gemacht. Es gibt noch einige offene Baustellen, und zwar wird an der neuen Kanalisierung und Trinkwasserleitung entlang der Straße nach Kohlern gearbeitet, an der Sanierung der Tiefbrunnen im Neubruchweg und in der Claudia-de‘-Medici-Straße und es gibt Arbeiten in St. Magdalena. Kurz vor dem Abschluss stehen die Arbeiten an den Sammlern und Leitungsnetzen in der Italienallee, der Romstraße und dem Neustifter Weg. Zu erwähnen sind schließlich noch die Arbeiten für die Errichtung des dritten Trinkwasserspeichers, der mit Beiträgen aus dem nationalen Plan für die Sicherung der Trinkwasserversorgung (PNISSI) finanziert wird. Bis 2027 plant die SEAB zudem zahlreiche Eingriffe am Trink- und Abwassernetz der Stadt.
Die Baustellen der AlperiaDie Alperia arbeitet derzeit am Ausbau des Fernwärme- und Fernkältenetzes. Bereits abgeschlossen wurden die Arbeiten in der Sparkassenstraße, Leonardo-da-Vinci-Straße, Sernesistraße, Carduccistraße, Rosministraße und Talfergasse. Gearbeitet wird zurzeit in der Laurinstraße und im Bereich zwischen der Bozner Wassermauer und dem Verdiplatz. Sobald ein Teilstück der Leitungen verlegt ist, wird die Baugrube wieder zugeschüttet und geteert, sodass der betreffende Bereich wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Die Bauarbeiten in der Romstraße werden fortgeführt, ebenso die Arbeiten an den städtischen Infrastrukturen, die gemeinsam mit anderen Netzbetreibern durchgeführt werden.
Vizebürgermeister Konder erklärte abschließend: “Durch die Abstimmung der Zeitpläne für die Durchführung der Arbeiten zwischen der Gemeinde, der SEAB und der Alperia ist es möglich, aufwändige Bauarbeiten termingerecht durchzuführen. Auf diese Weise können wir die Behinderungen für den Verkehr und die Unannehmlichkeiten für die Bevölkerung so gering als möglich halten. Gleichzeitig arbeiten wir gemeinsam an der Modernisierung der Infrastrukturen unserer Stadt“.




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