Das Recht zu entscheiden

Heimatbund nimmt an Podiumsdiskussion in Venetien teil

Samstag, 16. September 2017 | 18:02 Uhr

Bozen – Auf Einladung des Kulturvereines Raixe Venete nahm der Obmann des Südtiroler Heimatbundes Roland Lang an einer Podiumsdiskussion in Cittadella über das Selbstbestimmungsrecht und die anstehende Volksbefragung in Venetien teil. Die Veranstaltung, der mehr als 300 Menschen beiwohnten, bot die Gelegenheit, die Ziele des SHB mit den Unabhängigkeitsbestrebungen der Veneter zu vergleichen. Der gemeinsame Nenner bei beiden Bewegungen ist das „Los von Rom“, darin war sich die Runde einig.

Das Podium war mit zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens besetzt: Luca Antonini, Rechtsanwalt und Universitätsprofessor für Verfassungsrecht an der Universität Padua, Roberto Ghizzo, Journalist und Direktor von Radio Veneto 1, Alberto Schiatti, Journalist und Herausgeber der Zeitung „Il Dialogo“ und außerdem in der Unabhängigkeitsbewegung „Pro Lombardia“ aktiv, Gianluca Marchi, Journalist sowie Davide Lovat saßen neben dem SHB-Obmann am Podiumstisch. Durch den Abend führte der Journalist Luigi Bacialli und Alberto Montagner, Präsident der Vereinigung Veneto Nostro-Raixe Venete.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Heimatbund nimmt an Podiumsdiskussion in Venetien teil"


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MartinG.
MartinG.
Superredner
9 Tage 22 h
Mamma mia; die Veneto Nostro-Raixe Venete ist dort eine absolute politische Minderheit; die sind vom “Abstimmen” noch weiter entfernt, als der SHB bei uns; einmal ganz abgesehen davon, dass man sich vollkommen außerhalb von nationalem und internationalem Recht begibt. Seit dem Brexit wissen alle, dass ein Ausstieg ein Casino ist; die Katalanen kommen gerade drauf, dass sie 0 Unterstützung von der EU; geschweige denn von Madrid haben; dass die Unternehmen darüber nachdenken, aus Cat zu verschwinden und das Ergebnis einer Abstimmung im illegalen Rechtsrahmen für die Tonne ist. Ist auch richtig so; verwandelt sich die EU in politische Schrebergärten; haben wir… Weiterlesen »
MartinG.
MartinG.
Superredner
9 Tage 22 h

Eine gute Meinung: 
Das Volk nicht für dumm verkaufen

Vollends in die Irre läuft das angekündigte «Referendum» über die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien, auf das sich die katalanische Regionalregierung versteift. Das oberste Gericht hat die Abstimmung verboten. Wenn sie dennoch stattfindet, ist sie bestenfalls eine Manifestation zivilen Ungehorsams. Sie ist ein rechtbrechender, nicht ein rechtsetzender Akt. In einem demokratischen Staat wie Spanien müsste eine solche Frage in verfassungskonformer Weise zu entscheiden sein. Aber dazu braucht es zuerst Verhandlungen und dann gegebenenfalls eine Volksabstimmung, die zu einem gültigen und allseits anerkannten Entscheid führt.”

https://www.nzz.ch/meinung/wachsende-popularitaet-von-referenden-in-europa-das-volk-nicht-fuer-dumm-verkaufen-ld.1314813

Tabernakel
9 Tage 17 h

Wird der Urlaub aus der Vereinskasse gezahlt?

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