Von: APA/Reuters/AFP
Israel rechnet Insidern zufolge nicht damit, dass der Iran auf US-Forderungen eingeht. US-Präsident Donald Trump sei zwar entschlossen, einen Deal mit dem Iran zu erzielen, sagten drei hochrangige israelische Vertreter am Dienstag. Der Iran werde sich darauf aber wohl nicht einlassen. Die US-Forderungen beträfen wahrscheinlich das Atom- und Raketenprogramm des Irans.
Die Verschiebung des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump um fünf Tage gilt einem Medienbericht zufolge explizit nur für Angriffe auf iranische Energieanlagen. Militärische Ziele, die Marine, Raketen und die Rüstungsindustrie seien von dem Stopp ausgenommen und würden somit weiter angegriffen, zitiert das Nachrichtenportal “Semafor” einen US-Regierungsvertreter.
Trump hatte dem Iran ein Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormuz gestellt, das ursprünglich in der Nacht zu Dienstag (MEZ) abgelaufen wäre. Am Montag verlängerte er die Frist aber um fünf Tage mit der Begründung, dass es zwischen den USA und namentlich nicht genannten Vertretern des Iran produktive Gespräche hinsichtlich einer Einigung gegeben habe. Allerdings hat der einflussreiche Parlamentspräsident Mohammed Baker Ghalibaf Trumps Darstellung dementiert. Es habe keine Verhandlungen mit den USA gegeben, erklärte er auf X.
Agentur: Energieinfrastruktur im Iran beschädigt
Im Iran sind einem Medienbericht zufolge mehrere Einrichtungen der Energieinfrastruktur bei Angriffen der USA und Israels beschädigt worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars vom Dienstag wurden unter anderem in der zweitgrößten Stadt Isfahan ein Verwaltungsgebäude und eine Gasdruckregelstation “teilweise beschädigt”. Zudem sei eine Erdgas-Pipeline im Kraftwerk Khorramshahr im Südwesten des Irans an der Grenze zum Irak attackiert worden.




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