Gemeindewahlen

Keine Stichwahl in Brixen: SVP besteht den Stimmungstest

Montag, 26. Februar 2024 | 05:52 Uhr

Brixen – Nach den Gemeinderatswahlen am Sonntag wird es in Brixen keine Stichwahl geben. Die SVP konnte sich mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Andreas Jungmann mit 54,9 Prozent gegenüber der Konkurrenz durchsetzen.

Weil Peter Brunner in den Landtag gewählt wurde und als erster Bürger zurückgetreten ist, musste die Wahl eines neuen Bürgermeisters samt Gemeinderat vorgezogen werden. Insgesamt bewarben sich in Brixen sieben Bürgermeisterkandidaten und acht Parteien um 27 Plätze im Rathaus. Die Wahl in Brixen galt unter anderem deshalb als spannend, weil sie nicht zuletzt ein Stimmungstest für die SVP nach der umstrittenen Koalitionsbildung und dem holprigen Start der neuen Landesregierung war.

Auffällig war die niedrige Wahlbeteiligung. Schlussendlich haben bis 21.00 Uhr nur 56,5 Prozent der Wählerinnen und Wähler von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. In absoluten Zahlen sind dies 10.325 von insgesamt 18.276 Wahlberechtigten. Dabei gingen mehr Frauen als Männer wählen: Das Verhältnis liegt bei 5.379 zu 4.946. Im Jahr 2020 lag die Beteiligung noch bei 64,2 Prozent.

Jungmann war zuletzt Stadtrat für Urbanistik, Personal, Wohnbau und Sport. Der 49-jährige Unternehmer betonte im Wahlkampf, er wolle weiterhin für stabile Verhältnisse in Brixen sorgen. Auch im Gemeinderat liegt die SVP mit knapp 55 Prozent und 15 Sitzen auf dem ersten Platz, obwohl sie im Vergleich zu den letzten Wahlen fünf Prozent der Stimmen und einen Sitz verloren hat. Trotzdem behält sie die absolute Mehrheit.

An zweiter Stelle liegt das Team K, das mit Sabine Mahlknecht eine Bürgermeisterkandidatin ins Rennen schickte. Die Bewegung kam auf 11,4 Prozent und verzeichnete damit einen Zugewinn von 2,6 Prozent im Vergleich zu den Gemeindewahlen im Jahr 2020.

Der PD mit Bürgermeisterkandidatin Renate Prader liegt auf dem dritten Platz. Die Partei verbucht ebenfalls einen Zuwachs von 8,2 auf 10,6 Prozent der Stimmen.

Für die Grüne Bürgerliste an vierter Stelle bewarb sich Markus Frei um das Amt als Bürgermeister. Mit zehn Prozent der Stimmen konnte sich die Liste ebenfalls im Vergleich zum Ergebnis von 2020 verbessern (8,4 Prozent). Was die Zahl der Sitze im Gemeinderat anbelangt, kommen das Team K, der Partito Democratico und die Grüne Bürgerliste auf jeweils drei.

Fratelli d’Italia holte sich 6,5 Prozent der Stimmen. Gemeinsam mit der Lega hat die Partei Antonio Bova als Bürgermeisterkandidaten ins Rennen geschickt. Wie Prader war er ebenfalls bereits zuvor im Gemeinderat vertreten. Fratelli d’Italia lag 2020 noch bei 3,7 Prozent der Stimmen und erreicht damit den höchsten Anstieg. Im künftigen Brixner Gemeinderat wird die Partei mit zwei Sitzen vertreten sein.

Konrad Unterfrauner war hingegen Kandidat der Süd-Tiroler Freiheit für den Posten als erster Bürger. Die Bewegung erreichte 3,4 Prozent der Stimmen, womit sie ihr Ergebnis von 2020 ebenfalls steigern konnte und eine Sitz ergattert. Im Jahr 2020 lag die Bewegung in Brixen noch bei 1,2 Prozent.

Erstmals bei Gemeindewahlen in Brixen ist die Liste JWA rund um den Neo-Landtagsabgeordneten und Impfgegner Jürgen Wirth Anderlan angetreten. Bürgermeisterkandidat war Christopher Fissneider. Die Liste kam nur auf 2,1 Prozent der Stimmen und wird somit nicht in den Gemeinderat einziehen.

Dasselbe gilt für die Lega, die nur auf 1,1 Prozent kommt. Im Vergleich zu 2020 ist dies eine deutliche Verschlechterung. Damals kam die Lega noch auf 4,1 Prozent.

Nicht mehr der Wahl gestellt haben sich diesmal in Brixen hingegen die Freiheitlichen ebenso wie die Liste „Insieme“.

Achammer: „Beachtliches Wahlergebnis für die SVP in Brixen“

SVP-Obmann Philipp Achammer beglückwünscht der SVP-Brixen zum Wahlausgang: „Die SVP-Brixen konnte augenscheinlich durch eine solide Erfolgsbilanz, mit einem guten Programm, motivierten Kandidatinnen und Kandidaten und einem starken Spitzenkandidaten die Bürgerinnen und Bürger der Stadtgemeinde erneut von sich überzeugen.“

Das starke Abschneiden der SVP-Liste und des Bürgermeisterkandidaten Andreas Jungmann sei beachtlich, so Achammer. Es sei nämlich nicht selbstverständlich gewesen.

„Insbesondere gratuliere ich zu dieser außerordentlichen Teamleistung und natürlich insbesondere Andreas Jungmann, dem zukünftigen Bürgermeister der Stadtgemeinde“, meint SVP-Obmann Achammer auch im Namen der Gesamtpartei. Die SVP Brixen habe gemeinsam vorgemacht, was alles erreichbar durch eine gute Mannschaftsleistung sei. Durch das starke Abschneiden in Brixen gehe man nunmehr noch optimistischer in die Wahlgänge, die im Sommer anstünden.

„Andreas Jungmann wünsche ich gutes Gelingen. Ich bin sicher, dass Jungmann und der künftige Ausschuss bestmöglich für die Bürgerinnen und Bürger von Brixen arbeiten werden“, so Achammer abschließend.

Team K: „Ein großer Erfolg in Brixen”

Der vor kurzem neu gewählte Landesvorstand und der Vorsitzende des Team K Paul Köllensperger sind mehr als erfreut über den Erfolg der Brixner Ortsgruppe des Team K. Die Vorstandsmitglieder gratulieren allen Kandidaten und der Bürgermeisterkandidatin Sabine Mahlknecht zum deutlichen Zugewinn an Stimmen. Hervorgehoben werden unter anderem die gute Zusammenarbeit mit dem Brixner Team, die Kompetenz der Kandidaten und das große Engagement, das von allen an den Tag gelegt worden sei.

„Im Namen des Vorstandes gratuliere ich allen Kandidatinnen und Kandidaten zu diesem Erfolg. Wir konnten mit einer kompetenten und glaubwürdigen Bürgermeisterkandidatin und einem vielfältigen und engagierten Team in Brixen punkten. Ich freue mich ganz besonders, dass drei engagierte Frauen für das Team K in den Gemeinderat Brixen einziehen werden”, so der Vorsitzende des Team K Paul Köllensperger.

Auch die Bürgermeisterkandidatin des Team K Sabine Mahlknecht zeigt sich höchst erfreut über das Ergebnis der Gemeinderatswahlen in Brixen: „Das Team K gewinnt einen Sitz im Gemeinderat dazu und bleibt die zweitstärkste Kraft im Brixner Gemeinderat – das bestätigt die bisher geleistete politische Arbeit und darauf können wir stolz sein. Gemeinsam mit Verena Waldboth und Elisabeth Fulterer werde ich mich weiterhin für eine transparente, ehrliche und bürgernahe Politik einsetzen.”

Spagnolli: „Niederlage für Mitterechts“

Auch PD-Senator Luigi Spagnolli interpretiert das Wahlergebnis in Brixen als Sieg. Der PD, der 10,5 Prozent der Stimmen erreicht habe, liege über dem Ergebnis, das Lega und Fratelli d’Italia gemeinsam erzielt hätten. Die beiden Parteien kamen auf einen Anteil von 7,6 Prozent. „Wenn Landeshauptmannstellvertreter Galateo erklärt, Fratelli d’Italia sei die stärkste italienische Kraft in Brixen, dann kann er nicht rechnen“, kommentiert Spagnolli. Im Gegenteil: Ihm zufolge seien in Brixen die progressiven Kräfte auf die Vormarsch, die im Vergleich zu den letzten Wahlen ein Plus von sechs Prozent verzeichnen und insgesamt auf knapp 32 Prozent kommen würden. „In Bozen, aber auch in Rom sollte es klingeln“, meint Spagnolli.

Grüne Bürgerliste erfreut über dritten Sitz – „besorgniserregende Wahlbeteiligung“

Auch die Vertreter der Grünen Bürgerliste zeigen sich über ihr eigenes Ergebnis erfreut. Die Arbeit der letzten Jahre im Gemeinderat und der unermüdliche Einsatz der Kandidatinnen und Kandidaten in den letzten Wochen hätten der Grünen Bürgerliste zum erhofften Wahlziel von drei Sitzen verholfen, heißt es in einer Aussendung. „Die Mitte-Linkskräfte gehen aus der Wahl gestärkt hervor. Die Wahlbeteiligung gibt Anlass zur Sorge.“

Für Markus Frei, der als Bürgermeisterkandidat angetreten ist und nun als Gemeinderat bestätigt wurde, sei es ein klarer Auftrag an die neu gewählten Gemeindepolitiker, die demokratischen Institutionen zu achten und aufzuwerten, die politische Teilhabe und Vielfalt zu stärken und die Bürger wieder vermehrt in die politischen Entscheidungsprozesse einzubinden.

Süd-Tiroler Freiheit erfreut über Ergebnis der Gemeindewahl

Die Süd-Tiroler Freiheit ist erfreut über das Abschneiden bei der Gemeindewahl in Brixen. „Im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren konnten die Listenstimmen von 134 auf 346 fast verdreifacht werden. Auch dem bisherigen Gemeinderat Stefan Unterberger gelang es, seine Vorzugsstimmen von 55 auf 120 zu verdoppeln“, erklärt die Bewegung in einer Aussendung.

Das Ergebnis sei für die Süd-Tiroler Freiheit Bestätigung für ihre erfolgreiche Arbeit. Die gestiegene Anzahl an Listenstimmen und Vorzugsstimmen unterstreiche das Vertrauen der Wähler in die Süd-Tiroler Freiheit und ihre Vertreter. Die Bewegung werde sich weiterhin mit vollem Engagement für die Belange der Bürger von Brixen einsetzen.

Auch die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, Myriam Atz Tammerle, Hannes Rabensteiner und Bernhard Zimmerhofer, gratulieren der Süd-Tiroler Freiheit in Brixen zum erfolgreichen Wiedereinzug in den Gemeinderat. Die Abgeordneten danken den Gemeinderatskandidaten und Bürgermeisterkandidat Konrad Unterfrauner für den engagierten Wahlkampf.

Von: mk

Bezirk: Eisacktal

Kommentare

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48 Kommentare auf "Keine Stichwahl in Brixen: SVP besteht den Stimmungstest"


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Einbuorli
Einbuorli
Neuling
1 Monat 19 Tage

Bravo Brixen: Die Brixner hobm verstondn,das es an Gemeinderot mit Durchsetzungsvermögen braucht und net Leit dei lei über ondre schimpfn. A olter Schpruch: Wer mit Dir über ondre schimpft,der schimpft mit die Ondern über Di.

Galantis
Galantis
Superredner
1 Monat 19 Tage

..Brixen braucht keine Leute die ihre Stimme erheben, Brixen braucht treue Parteisoldaten der SVP!

Staenkerer
1 Monat 19 Tage

na, jo, wenn lei hälfte der brixen wähln geat konn man a nit grod groaß mit zusommenholt auftrumpfn!
sem sollat man woll eher nochdenkn an wos es lieg das de ondre hälft nit gongen isch!

guenne
guenne
Tratscher
1 Monat 19 Tage

Weil in anderen Orten mehr Leute wählen.?

@
@
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

Die Torheit der Bürger in Wahljahren wird nur noch übertroffen von der Dreistigkeit jener, die gewählt werden möchten.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

@ Einbuorli

Die Brixner haben verstanden dass wenn man eine funktionsfähige Stadtregierung haben will man eben so wählen muss dass es nicht 5 Parteien braucht um eine hauchdünne Mehrheit zu bekommen. Vielleicht haben die Wähler etwas von den Landtagswahlen gelernt.
Bravo Brixen.

erika.o
erika.o
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

kaum zu glauben
die SVP vorne …
aber was sagt die Gesamt- wahlbeteiligung aus, wenn knapp die Hälfte der Berechtigten weder Lust noch Zeit fanden ???
… aber wahrscheinlich geht das den oberen Herren in Bozen am … vorbei
Hauptsache Sieg

Dagobert
Dagobert
Kinig
1 Monat 19 Tage

Schlechte Verlierer findn ollm a Ausrede.

Oracle
Oracle
Kinig
1 Monat 19 Tage

@erika.o… tja die Wahlbeteiligung, die Bürger werden immer fauler und nehmen sowas nicht mehr so ernst. Da brauchen wir uns nicht zu wundern, dass extreme Kräfte zunehmen. Die Brixner/innen haben aber durchwegs mit Hausverstand gehandelt…Gemeindepolitik hat mit Bozen nicht unbedingt direkt zu tun, glaube ich hingegen! Man wählt auf lokaler Ebene normalerweise fähige Leute, unabhängig von der Farbe….

Oswi
Oswi
Grünschnabel
1 Monat 19 Tage

@ Erika, das mit der „Lust noch Zeit“ ist so eine Sache. Wählen ist eine Pflicht aber es ist vor allem unser RECHT. Man kann mit der Politik unzufrieden mit sein, aber wenn ich Veränderung will, habe ich durch die Wahl die Möglichkeit dazu. Ansonsten muss ich still sein, denn nur sagen „ es ändert sich doch nix“ ist zu wenig!

guenne
guenne
Tratscher
1 Monat 19 Tage

Super Aussage, weil Leute die nicht wählen gehen, aber große Sprüche klopfen, sind mir ein Greuel.

@
@
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

Wenn bei Wahlen, kaum zwei Drittel, ja vielleicht nicht einmal die Majorität der Stimmberechtigten an die Stimmurne kommt, so ist dies ein Votum gegen das ganze System überhaupt.

erika.o
erika.o
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

@Oswi
hast du vollkommen Recht…
ich bin ein fleißiger Wähler, sei es Gemeinde sei es sonst was …
mein Wunsch wäre es endlich die Partei in bei Gemeindewahlen abzuschaffen !!!!
denn ich will ja die Person wählen und NICHT die Partei!
Deshalb bin ich voll dagegen wenn uns solche Situationen als Stimmungstester “untergejubelt” werden

josef.t
josef.t
Superredner
1 Monat 19 Tage

Geringe Wahlbeteiligung, ist ein Zeichen, dass es den 
Leuten gut geht, oder sind der Meinung, nichts ändern
zu können . Ist sicher der “Wohlstand” ?
Wer “gewisse Parteien” wählt, findet die Wahlen wohl,
als Karnevals-Geck ?

Caligula
Caligula
Tratscher
1 Monat 19 Tage

@josef.t

So ist es! Der Wohlstand ist der Grund einer geringen Wahlbeteiligung, leider ist das Fakt und nicht Meinung.
Wir wissen erst das frei wählen ein Privileg ist sobald wir nicht mehr frei wählen dürfen. So wie aktuell in Russland und in Diktaturen wie China, Nordkorea einige afrikanische Staaten.

So ist das
1 Monat 19 Tage

Die SVP Leitung wird das Ergebnis schönreden und als Zustimmung zur Koalition der Verlierer darstellen. Also nichts Neues 🤔🤔🤔

Dagobert
Dagobert
Kinig
1 Monat 19 Tage

so ist das
Mit 3,4% täte i in Ball schien floch holtn!

Oracle
Oracle
Kinig
1 Monat 19 Tage

@So ist das….das mit den “Verlierern” ist natürlich Schmarrn, denn Verlierer sitzen in der Opposition oder gar nicht im Gemeinderat… Tatsache ist, absolute Mehrheit für Jungmann und weiterhin Mehrheit im Gemeinderat (auch wenn 1 Sitz weniger). Kein andere BMKandidat konnte grössere Stimmenanteile für sich verzeichnen, also hat die Opposition auch keine grossen Sprünge gemacht. Man wird hier auch besonders viel schönreden…

Dagobert
Dagobert
Kinig
1 Monat 19 Tage

Die Brixner hobms verstondn, dassman auf “Schreihälse” nit setzen braucht! 👏

Oracle
Oracle
Kinig
1 Monat 19 Tage

@Dagobert…. siehe JWA..

logo
logo
Tratscher
1 Monat 19 Tage

Es ist schon erstaunlich, was sich die SVP alles leisten kann und trotzdem relativ wenig Stimmen verliert…
Ich kann mir das nur so erklären daß es die meisten Menschen gar nicht interessiert, was die SVP da alles so vermurxt.

Plusminus
Plusminus
Tratscher
1 Monat 19 Tage

Wahrscheinlich liegt es daran, das die Konkurrenz auch nicht besser ist, es kam ja niemand annähernd an das Ergebnis der SVP ran, Viele Menschen sind einfach allgemein von der Politik in Südtirol enttäuscht, vieles wird einfach entscheiden ohne die Zustimmung des Volkes oder nicht gemacht was auch frustriert.

@
@
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

Wenn Wahlen etwas ändern würden,wären sie schon längst verboten 😉

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

@ logo

wahrscheinlich ist aber der überwiegende Teil der Bevölkerung mit der Leistung der SVP recht zufrieden oder zumindest traut er der Opposition viel weniger zu die täglichen Probleme zu lösen. Ich kann mit dem Wahlergebnis, als nicht Brixner, recht gut leben.

josef.t
josef.t
Superredner
1 Monat 19 Tage

Für den Wähler scheint das Positive zu überwiegen
und “Allen” recht machen, kann natürlich niemand ?

Blitz
Blitz
Kinig
1 Monat 19 Tage

Brunner-Bonus, sonst wärns minus 10%.

krokodilstraene
krokodilstraene
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

Die Prozentzahl, die zu denken geben sollte, ist jene der Nicht-Wähler!!!
Daran müssen sich ALLE Politiker messen lassen!!!

Savonarola
1 Monat 19 Tage

Wahlbeteiligung fast – 10%, SVP -4,3%, aber “besteht den Stimungstest”?

monia
monia
Superredner
1 Monat 19 Tage

Brixen ist das beste Beispiel, dass man mit guten Politikern an der Spitze auch Wahlen gewinnen kann! Wenn man aber Politiker an der Spitze hat mit denen es kontinuierlich nach unten geht dann sollte man vielleicht doch mal überlegen ob diese am richtigen Platz sind!

Normalos
Normalos
Grünschnabel
1 Monat 19 Tage

Die meisten haben verstanden, dass die meisten Oppositionsler nur Schreihälse sind oder dem Wähler Versprechungen machen, bei denen sie selbst wissen, dass sie diese nicht einhalten können.

magg
magg
Superredner
1 Monat 19 Tage

Man sollte dieses Ergebnis nicht so ernst nehmen, da in der Peripherie meist der gewählt wird, der einem sympathisch erscheint. Hinzu kommt, dass meist Ältere bei Gemeindeeben zur Wahl gehen und diese sind halt noch blinde SVP-Wähler.
Beunruhigender wäre es, wenn die Wahlbeteiligung hoch wäre und dann die SVP als Sieger hervorkämme.

erika.o
erika.o
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

@magg
👍🏼👍🏼👍🏼

ghostbiker
ghostbiker
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

kaum zu glauben,die SVP brauch Monate um an Londtog zom zibreng u.werdn doch noch immer gewählt…fahlt nix mehr😂

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

@ ghostbiker

Falsch. Die Brixner haben einen regierungsfähigen Gemeinderat gewählt. Die Südtiroler haben eine LR gewählt die 5 Parteien benötigt um eine hauchdünne Mehrheit zu haben. Und nach 14 Tagen ist schon der erste zur Opposition gewechselt. Da braucht es keinen LH um zu regieren, da braucht es einen Zauberer.

aran
aran
Grünschnabel
1 Monat 19 Tage

Glückwunsch der SVP-Brixen 💪 Das Zugpferd hat diesmal auch gepasst

Opa1950
Opa1950
Superredner
1 Monat 19 Tage

Wenn von fast 20.000 Bürger nur ca.10.000 zur Wahl gehen,und davon erhält der angehende Bürgermeister nur Ca. 5.000 Stimmen dann kann doch etwas nicht stimmen.Das heißt einfach das Jungmann vom Rest der Wähler nicht erwünscht ist. Es ist ein Ergebnis welches ein Nachdenken erfordert.Glaube nicht das Jungmann mit diesem Ergebnis zufrieden sein kann.

Oswi
Oswi
Grünschnabel
1 Monat 19 Tage
@opa, wenn der Jungmann vom Rest der Wähler nicht erwünscht ist, warum haben sie dann nicht einen anderen gewählt. Ich sehe die niedrige Wahlbeteiligung etwas anders. Den älteren Generationen ist es schlicht noch bewusst, das es nicht sooo lange her ist, das man überhaupt wählen darf. Was viele Junge, das schreibe ich ohne den Jungen nahe treten zu wollen, ist es vielleicht nicht so bewusst welches Privileg wählen ist. Das sollte man vielleicht in den Schulen mehr zur Geltung bringen. Mir kommt vor, der gewählte Bürgermeister gehört nicht zur alten Garde, ist sicher unter den jungen Leuten gut bekannt. Also… Weiterlesen »
Homelander
Homelander
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

da kann sein wer will, ändert sich trotzdem nichts… kem die holbm etamo miet… schode um die Zeit…

@
@
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

Das einzige, was wir aus den neuen Wahlen lernen, ist, daß wir nichts aus den alten Wahlen gelernt haben.

@
@
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

Jeder soll seine Meinung über die wichtigsten politischen Fragen an der Wahlurne äußern. Der Grundsatz wäre schon gut, wenn man nur wüßte, wer eine Meinung besitzt und wer nicht.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 18 Tage
@ @ Ich habe aus den letzten 30 Jahren der Wahlen in Italien gelernt dass das Wechseln zu Extremparteien gar nichts bringt. Wir haben seinerzeit die DC nach Hause geschickt und FI gewählt, dann haben wir wieder alle nach Hause geschickt und Prodi gewählt, dann Renzi, dann Conte und jetzt Meloni. Haben Sie irgendwo eine bessere Politik feststellen können? Sollten Sie vielleicht dem älteren Semester angehören dann können Sie Sich doch sicher noch an Südtirol in den 60iger und 70iger Jahren erinnern. Jeder Handwerker musste auswandern wenn er Geld verdienen wollte, jeder Bauer wanderte ins Tal wenn er überleben wollte,… Weiterlesen »
brixna
brixna
Superredner
1 Monat 19 Tage

Mir kimp is mittogessn auer

RealistischerIdealist
1 Monat 19 Tage

Schaug fost so aus als hetn di leit wirklich koane lust mehr wenn knopp leimer di hälfte wähln geat… schun traurig

gutergeist
gutergeist
Superredner
1 Monat 19 Tage

Fähige Leute braucht das Land. Dieses ewige Parteigehabe und Schöngerede wird auf Dauer langweilig.

Staenkerer
1 Monat 19 Tage

maaa…. i glab nit das man in a ländlicher gemeinde wie brixen, brixn stodt isch a größetes dorf und degemeinde hot viele dorfler als fraktione, wo sich viele kennen, a de kandidaten!
deswegn tat i des ergebnis nit als stimmungbarometer zu gunsten von a partei hernemmen, sondern
do entscheidet mehr der, personsbezigene bekonntheits und beliebtheitsgrad des oanzelnen kandidaten und nit erstrangig deren parteizugehörigkeit!
seriöse politiker, wenns ihre gib, messn de stimmung sicher an der schwochn wohlbeteiligung und den stimmenverlust oder gewinn ihrer partei!

Dagobert
Dagobert
Kinig
1 Monat 19 Tage

Donn sein enk die Kandidaten vodr Opposition nit recht sympatisch, odr wie?

Privatmeinung
Privatmeinung
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

Beachtliches Wahlergebnis der SVP??? Bei ca. 50% Wahlbeteiligung ca. 50% für SVP, würde ich sagen, ca. 25% der Wahlberechtigten…

Staenkerer
1 Monat 18 Tage

@erika o. sog es richtigeba gemeindewohln wern de kandidaten als person gewertetan deren leistung, deren einsotz, deren fähigkeit und nit de partei! darum konn man nit olm den erfolg von fähigen kandidatn automatisch als erfolg von seiner partei werten!

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