Rege Diskussion im hohen Haus

Landtag befasst sich mit Löhnen: Anträge abgelehnt und vertagt

Mittwoch, 13. März 2019 | 17:30 Uhr

Bozen – Im Südtiroler Landtag ging es heute auch um Löhne im privaten und öffentlichen Sektor. Zwei Anträge der Grünen zu Lohnerhöhungen wurden behandelt. Einer wurde vertagt, der andere von der Mehrheit abgelehnt.

Beschlussantrag Nr. 18/18: Verträge auf lokaler Ebene und Mindeststundenlohn im Privatsektor (eingebracht von den Abg. Dello Sbarba, Foppa und Staffler am 27.12.2018). Der Landtag möge die Landesregierung verpflichten: Ein Dringlichkeitstreffen mit den Unternehmerverbänden der verschiedenen Bereiche und den Gewerkschaftsvertretern einzuberufen, um Verhandlungen im Hinblick auf den Abschluss eines Rahmenabkommens auf Landesebene aufzunehmen, in dem ein „Südtiroler Mindeststundenlohn“ festgelegt werden soll, das es allen vollzeitbeschäftigten, lohnabhängigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ermöglichen soll, mit Würde bis zum Monatsende auszukommen; Die Aufnahme von dezentralen Zusatzverhandlungen auf Gebiets-, Branchen-, und/oder Betriebsebene im Privatsektor – wenn nötig auch durch ihre Unterstützung und/oder in Eigenregie – voranzutreiben; Unterstützende Maßnahmen im Hinblick auf den Abschluss von Zusatzverträgen auf Gebiets-, Branchen-, und/oder Betriebsebene im Privatsektor zu ergreifen, indem die Förderkriterien überarbeitet werden und/oder die IRAP-Steuersätze angepasst und somit verstärkt Unternehmen oder Berufsgruppen belohnt werden, die Zusatzverträge auf lokaler und betrieblicher Ebene abschließen, welche die Arbeits- und Entlohnungsbedingungen des Personals verbessern; Jene Unternehmen, die sich nicht an den mit dem Rahmenabkommen gemäß dem ersten Punkt festgelegten „Südtiroler Mindeststundenlohn“ halten, von allen finanziellen und steuerlichen Vergünstigungen auszuschließen.

Laut Astat-Studie seien die Entlohnungen in der Südtiroler Privatwirtschaft zwischen 2011 und 2016 gesunken, vor allem bei befristeten und Teilzeitverträgen, erklärte Riccardo Dello Sbarba (Grüne). Andererseits seien die Gewinne der Unternehmen gestiegen. Die Schere klaffe also weiter auseinander. Die Politik könne hier durchaus etwas unternehmen: Das Land könnte die Unternehmen zu Landeszusatzverträgen ermutigen, mit einem für Südtirol angemessenen Mindestlohn, und zu betrieblichen Zusatzverträgen. Es könnte seine Wirtschaftsförderung daran koppeln, sowohl über die Beiträge als auch über die Steuererleichterungen.

Alessandro Urzì (L’Alto Adige nel cuore) fand den Vorschlag haarsträubend. Dieser sehe praktisch vor, dass die Unternehmen zu Lohnerhöhungen erpresst würden. Das sei ein “sowjetischer” Vorschlag. Man sollte sich stattdessen mit den Ursachen der hohen Südtiroler Lebenshaltungskosten befassen.

Brigitte Foppa (Grüne) bezeichnete das Thema als Legislaturziel ihrer Fraktion. In den Wahlprogrammen von SVP und Lega habe man das vermisst. Den Arbeitnehmern werde immer mehr abverlangt, und in Krisenzeiten steige die Belastung noch mehr. Dennoch würden die Löhne für ein Auskommen nicht reichen.

Myriam Atz Tammerle (Süd-Tiroler Freiheit) stimmte dem Anliegen grundsätzlich zu. Besonders jungen Arbeitnehmer täten sich schwer. Man sollte aber auch die Unternehmerseite sehen. Viele Unternehmer fragten sich, ob ihre Tätigkeit sich noch auszahle, bei all den Abgaben und Steuern. Man sollte eher an eine Senkung der Lohnnebenkosten denken. Man könnte auch den Irpef-Freibetrag erhöhen, etwa auf 36.000 Euro. Mit einer Bestrafung könne sie jedenfalls nichts anfangen.

Maria Elisabeth Rieder (Team Köllensperger) sah ein Missverhältnis zwischen Lebenshaltungskosten und Löhnen. Die Arbeitnehmer hätten während der Krise Opfer gebracht, um ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Jetzt, wo es der Wirtschaft wieder gut gehe, sollten endlich die Arbeitnehmer dran sein. Dafür seien die genannten Zusatzverträge unabdingbar. In Kleinbetrieben seien Betriebsabkommen schwer möglich, daher brauche es die Landeszusatzabkommen. Rieder erinnerte LH Kompatscher an sein Versprechen, das Thema Lohnerhöhungen anzugehen.

Sven Knoll (STF) kritisierte, dass hier Arbeitnehmer und Arbeitgeber gegeneinander ausgespielt würden. Das Problem seien die Lohnnebenkosten. Man könne nicht beschließen, dass die Arbeitnehmer mehr verdienen und die Betriebe dafür aufkommen müssen. Um die Lohnnebenkosten senken zu können, bräuchte das Land die entsprechenden Zuständigkeiten.

Sandro Repetto (PD) sah den Antrag als Ansporn für die Landesregierung. Als Sohn eines Industriellenpräsidenten sehe er auch die Probleme der Arbeitgeber. Das Land könne einiges tun, etwa über die Auftragsvergabe, wenn es z.B. die Einschreibung in die Bauarbeiterkasse verlange.

Die Lohnsituation in Südtirol sei zu niedrig, urteilte Helmuth Renzler (SVP). Die Kollektivverträge seien Sache der Sozialpartner. Es sei daher bedenklich, wenn man per Gesetz einen Mindestlohn einführen wolle. Von der Irap-Senkung profitierten nur größere Betriebe mit über 50 Mitarbeitern, und nur diese könnten dann die Vorteile an die Mitarbeiter weiterreichen. Wichtig wäre ein Rahmenabkommen in allen Bereichen, in denen es keine Zusatzverträge gebe. Hier könne das Land einen Druck ausüben, damit Verhandlungen aufgenommen werden, aber es dürfe sich nicht in die Inhalte einmischen.

Andreas Leiter Reber (Freiheitliche) zweifelte ebenfalls an der Zuständigkeit des Landes. Die Kollektivverträge seien Sache der Sozialpartner, und für spürbare Steuererleichterungen bräuchte das Land die Steuerhoheit.
Arbeitnehmer und Arbeitgeber seien aufeinander angewiesen, erklärte Josef Unterholzner (Team Köllensperger), man sollte sie nicht gegeneinanderstellen. Das größte Problem seien die hohen Nebenkosten. Viele Südtiroler Unternehmen würden an den Grenzen der Wettbewerbsfähigkeit arbeiten. Man sollte versuchen, die Sache so zu lösen, dass es beiden Seiten gut gehe. Seine Fraktion werden Teilen des Antrags zustimmen, sich bei anderen enthalten.

Gerhard Lanz (SVP) erinnerte daran, dass über 90 Prozent der Südtiroler Betriebe weniger als zehn Mitarbeiter hätten. Kein Unternehmer habe Interesse, seine Mitarbeiter schlecht zu behandeln. Die Betriebe hätten hohe Belastungen zu verkraften, darunter auch die Pflichtkurse. Die Tarifverhandlungen seien Sache der Sozialpartner, man könne sie nur von außen unterstützen und günstige Rahmenbedingungen schaffen.

Es gehe hier nicht um das Ob, sondern um das wie, meinte LR Philipp Achammer. Das Lohnniveau im Privatsektor sei derzeit nicht zufriedenstellend. Vor zehn Jahren habe man noch die Jugendarbeitslosigkeit bedauert, heute müsse man über Fachkräfte jammern. Achammer stellte in Abrede, dass in der letzten Legislatur zu wenig für die Geringverdiener getan wurde – Studien würden das widerlegen. Man dürfe auch nicht nur die Lebenshaltungskosten sehen, man müsse auch auf den Lebensstandard schauen, und der sei sehr hoch. Es gebe in Südtirol durchaus auch prekäre Arbeitssituationen mit geringen Löhnen, und da sei durchaus noch zu tun. Es sei Sache der Tarifpartner, ob sie Zusatzverträge haben wollten, das Land könne nur Rahmenbedingungen schaffen. Achammer stellte auch klar, dass die Lohnnebenkosten nicht nur sinnlose Ausgaben seien – da stecke die soziale Absicherung drin. Das Land könne Anreize schaffen, das stehe mehrmals in der Regierungsvereinbarung. Man wolle Steuererleichterungen auch daran knüpfen, dass sie positive Auswirkungen auf die Arbeitnehmer haben. In Kürze werde die Landesarbeitskommission eingesetzt, kündigte Achammer an. Punkt vier des Antrags schloss er kategorisch aus und schlug eine Neuformulierung vor.

Riccardo Dello Sbarba freute sich, dass das Thema allgemein ernst genommen wird. Die Landesregierung habe sehr wohl Arbeitsplätze geschaffen, aber nicht gerade attraktive – viele Jugendliche würden sich lieber im Ausland umsehen. Die Betriebe hätten sehr wohl Zusatzkosten, aber diese würden zum Großteil in den Landeshaushalt fließen. Sein Antrag ziele auf positive Rahmenbedingungen ab, die Verhandlungen der Sozialpartner erleichtern könnten. Schließlich gehe es auch um eine Umverteilung, denn die Gewinne seien mehr gestiegen als die Löhne. Dello Sbarba zeigte sich mit einer Neuformulierung einverstanden und bat um Vertagung.

 

Beschlussantrag Nr. 19/19: Aufnahme der Kollektivvertragsverhandlungen für das Landespersonal (eingebracht von den Abg. Staffler, Foppa und Dello Sbarba am 8.1.2019). Die Landesregierung möge beauftragt werden, 1. die Kollektivvertragsverhandlungen auf bereichsübergreifender Ebene und auf Bereichsebene umgehend über die Einrichtung einer ständigen Plattform aufzunehmen; 2. auf bereichsübergreifender Ebene innerhalb 2019 den wirtschaftlichen Teil zu verhandeln und die Grundentlohnung für alle Funktionsebenen um mindestens zehn Prozent anzuheben; zehn Prozent als Richtwert deshalb, weil dies dem Kaufkraftverlust entspricht, der im Zeitraum 2009-2016 noch nicht über Lohnsteigerungen ausgeglichen wurde (Quelle: Amt für Arbeitsmarktbeobachtung, Arbeitsmarkt-News 11/2018); 3. zukünftig auf bereichsübergreifender Ebene den wirtschaftlichen Teil verbindlich alle zwei Jahre zu verhandeln (2021, 2023, 2025); 4. auf Bereichsebene für das Landespersonal die Modernisierung der Arbeitszeitregelung, die Aktualisierung der Berufsbilder und die Neuordnung des Zulagensystems anzugehen; 5. das System der „Fringe Benefits“ wie SaniPro, Laborfonds, Mensa und Essengutscheine weiterzuentwickeln.

Anders als beim Privatsektor könne sich das Land bei den öffentlich Bediensteten sehr wohl direkt einmischen, erklärte Hanspeter Staffler (Grüne), es gehe hier um zehntausende Familien. Der bereichsübergreifende Vertrag für den öffentlichen Bereich habe mit der rechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklung nicht Schritt gehalten. Während die Lebenshaltungskosten um 20 Prozent gestiegen seien als im gesamtstaatlichen Durchschnitt, seien die Gehälter um sechs Prozent gestiegen. 150 Mio. Euro wären eine seriöse Summe, die das Land für die Tarifverhandlungen bereitstellen könnte. Die Mitarbeiter seien nicht nur gut ausgebildet, sie seien die Säule unserer Autonomie. Die Gehaltssteigerung sollte mindestens zehn Prozent auf allen Funktionsebenen betragen.

Jeder würde den Mitarbeitern eine Lohnerhöhung gönnen, meinte Alessandro Urzì (AAnc), aber wie beim vorherigen Antrag würden wieder die Privaten zur Kasse gebeten. Man sollte sich stattdessen fragen, warum die Lebenskosten in Südtirol so hoch seien. Zu den Ursachen gehörten auch politische Entscheidungen, etwa in der Handelspolitik. Wenn das öffentliche Gesundheitswesen funktionieren würde, bräuchten sich die Bürger nicht an Privatärzte wenden. Die Wohnungspreise wären auch niedriger, wenn man den Markt öffnen würde. Aber in Südtirol setze man nur darauf, den Unternehmen mehr Geld abzuknöpfen.

Brigitte Foppa (Grüne) erinnerte an einige Bereiche im öffentlichen Sektor, die benachteiligt seien, etwa die Kindergärtnerinnen, die Schuldiener, das Sanitätspersonal oder die Lehrer. Die Gehälter hätten einen wesentlichen Anteil an der Motivation.

Maria Elisabeth Rieder (TK) sei dringenden Handlungsbedarf ebenfalls in Schule und Sanität. Eine spürbare Lohnerhöhung für die öffentlichen Bediensteten sei jetzt wirklich angebracht. Ein Vorschlag der Gewerkschaften sei bereits vor den Wahlen an die Landesregierung gemacht worden, aber bisher ohne Antwort geblieben. Bei den bisherigen Treffen habe das Land noch keinen Vorschlag auf den Tisch gelegt, außer dass es die Mehrstunden abbauen wolle – also weniger Netto auf dem Lohnstreifen.

Sven Knoll (STF) sah hier die Arbeitnehmer des privaten und des öffentlichen Sektors gegeneinander ausgespielt. Eine schlanke, effiziente Verwaltung sei Aufgabe der öffentlichen Hand. Das Land habe nicht die Aufgabe, Arbeitsplätze im öffentlichen Sektor zu schaffen – das wäre wieder eine Konkurrenz zur Privatwirtschaft. Mit einer Aufstockung von zehn Prozent löse man nicht alle Probleme, es brauche eine Gesamtlösung für den öffentlichen wie den Privatsektor, und dazu brauche es die Steuerautonomie.

Südtirol habe derzeit einen überhitzten Arbeitsmarkt, bemerkte Helmuth Renzler (SVP), viele würden beim Land kündigen, weil sie in der Privatwirtschaft mehr verdienten. Wenn man den öffentlichen Dienst weiter attraktiv gestalten wolle, müsse man rasch Kollektivverhandlungen abschließen und günstige Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter schaffen.

Gerhard Lanz (SVP) sah das Thema ähnlich wie in der Privatwirtschaft: Es bestehe Interesse, dass die Mitarbeiter gerecht entlohnt würden. Man sollte auch die verschiedenen nichtfinanziellen Zusatzleistungen in Rechnung stellen, die oft gar nicht mehr wahrgenommen würden, und auch weitere in die Verhandlungen bringen. Lanz warnte vor einem Krieg mit der Privatwirtschaft, wer das bessere System habe.
Als vormals öffentlich Bediensteter wisse er, dass es zehn Jahre keine Lohnerhöhungen mehr gegeben habe, erklärte Peter Faistnauer (TK). Das führe dazu, dass viele Nebenjobs hätten. In den Gemeinden gebe es eine regelrechte Flucht in den Privatsektor.

LH Arno Kompatscher kündigte an, dass man dem Antrag nicht zustimmen werde. Man sei bereits in Verhandlung, und mit den Gewerkschaften habe man auch schon über Bereichsabkommen geredet. Mit dem anstehenden Haushaltsgesetz werde die Agentur für die Kollektivvertragsverhandlungen wieder eingerichtet, die Verhandlungen würden jedenfalls bald aufgenommen. Es gebe in der Öffentlichkeit oft das falsche Bild vom Landesbeamten am Schreibtisch, aber nur 3.000 Mitarbeiter seien in der eigentlichen Verwaltung tätig. Es stimme auch nicht, dass es zehn Jahre keine Erhöhungen gegeben habe, die Dienstaltersvorrückungen seien ja geblieben. Es seien auch Fringe Benefits wie Gesundheitsversicherung  und Zusatzrente eingeführt worden. Wenn man eine Erhöhung von zehn Prozent fordere, müsse man auch sagen, was man streichen wolle. Der nächste Haushalt werde um 70 Millionen kleiner. Bestimmte Leistungen seien anders als anderswo in Südtirol nicht gestrichen worden, etwa die Kinderbetreuung. Sollte man diese streichen? Oder die Investition in Infrastrukturen? Einfach zehn Prozent mehr Lohn für alle wäre zu teuer, man wolle sich auf die Bereiche konzentrieren, wo mehr Nachholbedarf sei. Auf jeden Fall müsse man sich bemühen, als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, aber allein mit Geld sei das nicht zu schaffen.

Es gehe sicher auch um die Rahmenbedingungen, aber Löhne und Gehälter gehörten zu diesen, replizierte Hanspeter Staffler. Es sei jetzt die Zeit, wieder in die Menschen zu investieren. Man habe einen massiven Kaufkraftverlust aufzuholen. Er wolle nicht Öffentlich gegen Privat ausspielen. Die öffentliche Verwaltung sei eine Speerspitze, die andere nachziehe, sei die Säule des Landes, und man müsse alles tun, um die Mitarbeiter zu halten.

Der Antrag wurde in mehreren Teilabstimmungen mehrheitlich abgelehnt.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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42 Kommentare auf "Landtag befasst sich mit Löhnen: Anträge abgelehnt und vertagt"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Viki
Viki
Neuling
6 Tage 1 h

und wenn wert amol über die Lohnkürzung von Politiker diskutiert? 😝

Tabernakel
6 Tage 55 Min

Du langweilst.

amme
amme
Superredner
6 Tage 29 Min

tasch du dir selber kürzn?

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
5 Tage 21 h

Haben damals, als die Politiker noch weniger verdienten, die Arbeiter mehr bekommen?

OrB
OrB
Universalgelehrter
4 Tage 22 h

@Tabi
du auch. Gäääähhnn

Ralph
Ralph
Superredner
6 Tage 40 Min

würd mal sagen die öffentlich bediensteten sollen nicht jammern und zufrieden sein. sie haben einen 100000$ sicheren arbeitsplatz im gegensatz zur privatwirtschaft, wie man bei der krise vor 7,8 Jahren ca geshen hat. zusätzlich haben sie alle priviviegien von denen arbeitnehmer in der privatwirtschaft nur träumen können.
also

Mistermah
Mistermah
Kinig
6 Tage 6 Min
@Ralph jammern ist das was du hier machst. niemand hindert dich daran eine öffentliche stelle anzunehmen. mach es doch, wenn dort alles so toll ist! fakt ist doch, dass viele aufgrund der niederen besoldung gar nicht in den öffentlichen sektor wollen. denn auch hier gibt es einen großen unterschied was man macht. bestimmte berufsbilder verdienen im privatsektor erheblich mehr wie im öffentlichen, andere wiederum weniger. die sache ist sehr individuell. ein sicherer arbeitsplatz ist ein argument. andererseits ist der lohn der was er ist. man kann ihn nicht durch mehr fleiß oder mehr stunden groß aufbessern. deshalb scher nicht alle… Weiterlesen »
Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
5 Tage 23 h

in jedem Amt den unfähigsten Beamten hinauskündigen, und die Arbeit und das Geld auf den Rest der Belegschaft aufteilen, das hilft sicher!

pfeimpf
pfeimpf
Neuling
5 Tage 12 h

Geiles Deutsch…

denkbar
denkbar
Kinig
5 Tage 11 h

@Mistermah. Da muss ich Ihnen Mal Recht geben. Gejammert wird bei uns immer auf höchstem Niveau aus der Komfortzone heraus.

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
6 Tage 1 h

Blablablablabla….die Arbeitgeber werden nie freiwillig mehr zahlen als sie müssen, und wenn sie das 100fache verdienen. Die “Sozialpartner”..das ich nicht lache, was haben die denn für Verhandlungsdruckmittel…gar keine! Man müsste die Arbeitnehmer prozentuell am Betrieb beteiligen, die einzige gerechte Möglichkeit das man als Arbeitnehmer zu seinem gerechten Lohn kommt(oder auch nicht). Fakt ist das die Gewinne an die Arbeitnehmer nur sehr bescheiden weitergegeben werden, wozu auch, müssen die Arbeitgeber ja nicht. Mit der Massenmigration können sie dann noch mal die Löhne drücken.

Mistermah
Mistermah
Kinig
6 Tage 2 Min

die gewinnbeteilung finde ich einen guten ansatz. würde auch die motivation steigern. der arbeitnehmer hätte sehr wohl ein druckmittel, nur geht es uns anscheinend noch zu gut. denn wenn am montag alle zu hause im bett bleiben und dies vor einen monat auch bleiben, würde sich das blatt sehr schnell wenden.

Maenny
Maenny
Grünschnabel
5 Tage 23 h
sehr gut! dann öffne bitte ein unternehmen und stell mich an. ich bin dabei. hoffe du machst mir hier keine falschen versprechungen, oder???? bist wohl nicht einer von denen, die immer nur über alle jammern und von den andern verlangen aber selber stinkstiefel sind???? ach neeee i glaub dir. also wann kann ich anfangen? ach ja, bevor ichs vergesse, ich möchte nur eine gewinnbeteiligung, keine verlustbeteiligung. das versteht sich von selbst. ich denke da so an die 20%?? gehalt verhandelbar. aber unter 3500€ netto keine chance. das verstehst du doch oder? am besten wäre noch die 4 tage woche. und… Weiterlesen »
sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
5 Tage 21 h

@Maenny verstehe das es für viele Illusorisch klingt, vor allem für Selbstständige die wenn man ihre Gewinne preisgeben würde….du hast anscheinend das in Klammern nicht gelesen zwecks keine Verlustbeteiligung. 3500 netto wäre da locker machbar, logisch würde dann der Chef statt 10-20.000 im Monat etwas kürzer treten müssen. Aber mit der Mehrleistung die durch der Mitbeteiligung entsteht würde der Betrieb effizienter. Und wegen faul und 4 Tege ecc…..weniger Leistung=weniger Geld

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
5 Tage 21 h

die meisten arbeitgeber in der privatwirtschaft zahlen übertariflich, bei gewissen mitarbeitern ist der übertarifliche betrag sogar höher wie der tarifliche…..in
einigen branchen bestimmen die arbeitnehmer das gehalt, da es fast unmöglich ist gute mitarbeiter zu finden, außer man wirbt diese ab, das ist die realität

Seidentatz
Seidentatz
Tratscher
6 Tage 1 h

Hauptsache die Damen und Herren Politiker haben alle ein Zusatzamt bekommen und sind gut versorgt. Der Rest kann schauen wo er bleibt. Aber wen wunderts bei der super Arbeitnehmervertretung.

Rechner
Rechner
Superredner
5 Tage 21 h

@seidentatz selbst schuld. Wenn die Arbeitnehmer anstatt Arbeitnehmer rechte Schreier wählen darf man sich nicht wunder.
Wir haben 230 tausend Lohnabhängige in Südtirol. Und 3! echte Arbeitnehmer im Landtag. Opposition inklusive.
Leider falsch gewählt…..

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
5 Tage 11 h

@Rechner das kommt davon wenn man lega und m5* wählt und dann jammern und von den arbeitnehmervertretern alles abverlangen…..fordert jene heraus welche ihr gewählt habt…..übrigens die arbeitnehmervertreter hatten vor 30 jahren viel mehr zu sagen, heute sind sie nur mehr ein schatten davon…
PS seid froh dass in südtirol vollbeschäftigung herrscht und jene die was leisten bekommen auch ordentlich bezahlt, das sind dann auch schon mal 2500 euro netto und mehr …..im restlichen stiefel herrscht effektiv die not bis zu 50% arbeitslose bei der jugend, die wären froh wenn sie südtiroler verhältnisse hätten

Mistermah
Mistermah
Kinig
5 Tage 4 h

Leider falsch gewählt ist lustig 😂. Arbeitnehmer in der Politik?? Wer? Wie hoch war deren Gehalt als Arbeitnehmer? 1000€ monatlich etwa?? Zwischen Arbeitnehmer und Arbeitnehmer gibt es große Unterschiede. Die sog Arbeitnehmer sind für normale Arbeitnehmer einfach nicht wählbar.

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
5 Tage 58 Sek

@Mistermah arbeitnehmervertreter in der politik….noch nie was von frau franzelin & co gehört?…..übrigens lässt der klimawandel grüßen, ein tornado zerstört in nrw ein dorf in der eifel….hat es immer schon gegeben 🤔

Mistermah
Mistermah
Kinig
2 Tage 23 h

@falschauer
Kann ich dir beantworten. Höchstwahrscheinlich nicht. Denn früher war Deutschland komplett bewaldet! Erkennst du den Grund?…

Seidentatz
Seidentatz
Tratscher
6 Tage 1 h

Ach und übrigents Herr Landeshauptmann: Ich schlage vor man gibt euch Politikern auch nur die Dienstaltersvorrückungen und die gleichen Benefits wie uns Arbeitern. Was auch immer damit gemeint sein soll.

Kibra
Kibra
Grünschnabel
6 Tage 49 Min

komisch seid wann arbeitet der Landtag,sind alle Posten vergeben oder??denn bisher hat man sich nur um diese gekümmert als ob es keine anderen Probleme im Lande gäbe.

elmar
elmar
Superredner
6 Tage 1 Min

Immer das selbe wen es um den Lohn des Volk geht wird es abgelehnt oder tausend Ausreden gesucht aber bei Iren Lohnerhöhungen sind unsere Politiker sofort und ohne wenn und aber Einig 😡😡😡 

Staenkerer
6 Tage 18 Min

maaa, sie hobn jo olle ihre guat bezohltn postn, ihrn lohn bestimmen sie selber und ihre “orbeitgeber” de steuerzohler wern nit gfog ob des passt, warum solln se sich nor mit sette firlefanz obgebn?

Spartacus
Spartacus
Grünschnabel
5 Tage 23 h

Ich verstehe nicht warum niemand die sogenannten prekären Arbeitsverträge ins Spiel bringt. Das Land bräuchte dazu nicht Rom zu fragen um wenigstens diese Misstände mit unbefristeten Arbeitsplätzen zu ersetzen.

Spartacus
Spartacus
Grünschnabel
5 Tage 23 h

Für ein so reiches Land wie Südtirol, sind solche prekäre Verträge, einfach nur beschämend : Sehr schlechter Lohn , schlecht versichert, immer nur für Monate mit Unterbrechungen angestellt, keine Dienstalterszulage u. s. w.

alles oder nichts
alles oder nichts
Grünschnabel
5 Tage 23 h

der “mittelstand“ oder arbeitnehmer oder wie es auch heißen mögt hat keine Vertreter mehr….alles nur mehr lobbyisten vom feinsten….Wann wehr sich der normale Bürger mal? Bauern,Hoteliere und Industrie hat Narrenfreiheit und der “Normale“ Arbeiter leistet sich kein Dach über dem Kopf…SOZIALE GERECHTIGKEIT????

tim rossi
tim rossi
Tratscher
5 Tage 20 h

wea SVP wàhlt isch selbo schulde. schaug do amo die londsràte on und wea z.b. vo hoteliere und bauon intrott und wea vo orbata/ongstellta

Lu O
Lu O
Grünschnabel
5 Tage 23 h

Abstriche könnte man bei den Politikergehälter machen, 30-50% weniger. auch die Hälfte sollte für reichen, wenn man bedenkt was ein normaler Arbeiter verdient dann wäre das immer noch das doppelte. Achja, der “Lebensstandard sei hoch” und dies sagt ein Politiker! Eine Frechheit.

Warum können Politiker einfach so in 1 sitzung ihre löhne anheben? da macht sich keiner gedanken über dem arbeitgeber!!!

ich bin für ein referendum über die Politikergehälter. welche Gewerkschaft traut sich eine Unterschriftenaktion zu starten?? Achja, vermutlich keine weil sie auch daran mitverdienen. Richtig?

Aurelius
Aurelius
Superredner
5 Tage 23 h

Hauptsache die Politiker haben alle ihrer Posten bekommen…jetzt geht es ja nur um die Löhne, da braucht es keine Eile. Außerdem hat niemand die prekären Arbeitsplätze angesprochen..wo bleiben die Vertreter der Arbeitnehmer?

tim rossi
tim rossi
Tratscher
5 Tage 21 h

hauptsoche die bauon und hoteliere schepfn donk SVP aus die vòll!!

silas1100101
silas1100101
Superredner
6 Tage 6 Min

Die Lohnerhöhungen kosten zu viel Geld das ist nicht gut!! Man könnte die Löhne um zehn Euro im Monat erhöhen!

amme
amme
Superredner
5 Tage 14 h

ich würde sie senken.Sonst fahren noch mehr frauen mit SUVs einkaufen

buggler2
buggler2
Neuling
5 Tage 21 h

Ein sehr vernünftiger Antrag der Grünen

andr
andr
Superredner
5 Tage 12 h

naja die Führungskräfte haben ja zu ihrem fetten Gehalt ohne lange Verhandlungen eine Fette Gehaltserhöhung erfahren 300 € im Monat ist wohl nicht schlecht das wäre die Hälfte des Gehalts einer Putzfrau jetzt wehrt man sich und windet sich wieder auch der Landeshauptmann weiß von seinen Versprechungen nichts mehr GRAUSIG

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
5 Tage 13 h

Hauptsache die Gehälter der Politiker stimmen und über deren Erhöhung lässt sich ja immer reden.
10.000 Euro Netto usw. sind sicher bald zu wenig. Aber das ist dann sicher kein Problem.

Boerz
Boerz
Grünschnabel
5 Tage 12 h
das die Herrn Politiker ihre Freunde in der Wirtschaft nicht auf den Socken gehen wollen ist klar! aber ehrlich gesagt braucht sich niemand wundern wenn viele Österreich fahrn zum tanken und die meisten Einkäufe übers internet macht….bei diesen Löhnen MUSS man das machen anders kommt man nicht über die Runden! das den Chefs satte gewinne übrig bleiben ist bewiesen sonst würden diese sich nicht immer noch mehr Häuser zum vermieten bauen und uns stehlen sie auch noch den Renzibonus indem sie die sogenannte Leistungsprämie manipulieren das kann ich sagen weil es mir passiert!! wenn man sie dann auf das anspricht… Weiterlesen »
amme
amme
Superredner
5 Tage 12 h

für ondre epes tian isch jeder zfaul

Apollon
Apollon
Tratscher
4 Tage 7 h

Wo waren denn die ganzen Politiker bei der Erhöhung der Löhne der Führungskräfte 2018??? Wo waren die Medien?? Südtirolnews sonst immer fleißig berichten, aber bei den Führungskräften war nichts zu hören. Dort wurden die Löhne still und heimlich um € 300 erhöht, mit der Begründung des Kaufkraftverlustes. Und jetzt diskutiert Ihr über eine Erhöhung von 3 Euro für die restlichen öffentlichen Angestellten. Ist euch gar nichts zu blöd? Herr Kompatscher auch die Führungskräfte haben die Vorrückungen erhalten, welche Leistungen haben Sie denn da gestrichen????

andr
andr
Superredner
1 Tag 26 Min

im Vorjahr hat man 8millionen nur für die sowieso gutverdienende Führung im öffentlichen Bereich kurz und schmerzlos, über die Bühne gebracht das sind ca 400€ pro Kopf monatlich jetzt beschließt man 2mio für die Arbeiter die seit 10 Jahren keine Aufwertung mehr erlebt haben das sind ca 4€ monatlich 😄😖ich kann meine Gefühle kaum ausdrücken wenn das akzeptiert wird ist es der größte Affront gegen die Arbeitnehmer

andr
andr
Superredner
11 h 8 Min

500 € für großverdiener 2€für die kleinen kriecher es ist Zeit die gelben Westen anzuziehen 😣

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