Von: mk
Bozen – „Endlich mal ein mutiges und zukunftsorientiertes Signal aus dem Bildungsressort“, so kommentiert der Freie Abgeordnete Andreas Leiter Reber den Vorschlag von Bildungslandesrat Philipp Achammer, Südtirols Wirtschaft in die Finanzierung von Sprach- und Integrationsprojekten einbinden zu wollen.
„Nicht allein der öffentliche Pflege- und Gesundheitsbereich, auch Südtirols Wirtschaft ist zunehmend auf Arbeitskräfte aus dem europäischen und internationalem Ausland angewiesen. Wer diese Arbeitskräfte nach Südtirol holt und von ihrer Arbeit profitiert, muss auch bereit sein, einen Beitrag zur sprachlichen und gesellschaftlichen Integration der Familien zu leisten. Es ist daher vernünftig und fair, dass die Wirtschaft die notwendigen schulischen und außerschulischen Förderprogramme mitfinanziert“, so Leiter Reber.
Zugleich warnt der Freie Abgeordnete Leiter Reber davor, die Privatwirtschaft als Ersatz für die eigenen Versäumnisse zu betrachten, „Das Land bleibt für die Qualität unseres Schulsystems verantwortlich. Die Beteiligung der Wirtschaft kann und soll zusätzliche Möglichkeiten schaffen, doch zentrale Reformen und mehr Ressourcen, die uns zu besserer Integration und echter Bildungsgerechtigkeit führen, müssen vom Land und den drei Schullandesräten endlich angegangen werden“, mahnt Andreas Leiter Reber.




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