Von: APA/Reuters/dpa
Die Marine der iranischen Revolutionsgarde hat staatlichen Medien zufolge die Straße von Hormuz bis auf Weiteres geschlossen. Zuvor habe sie einen Warnschuss auf ein Schiff abgegeben, das versucht habe, eine nicht genehmigte Route zu befahren, hieß es in der Nacht auf Sonntag weiter. Der Oman hatte zuvor einen Vorschlag zur gebührenfreien Durchfahrt der Straße gemacht.
Laut dem Vorschlag Omans soll der Schiffsverkehr auf der südlichen Route wie vor dem Krieg frei möglich sein, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf eine ungenannte Quelle. Der “Axios”-Reporter Barak Ravid bestätigte den Vorschlag auf der Plattform X. Auf der nördlichen Route entlang der iranischen Küste wären laut CNN Genehmigungen Teherans nötig, aber keine Gebühren.
Vertreter des Irans und des Omans hatten zuvor in der omanischen Hauptstadt Maskat über eine Regelung des Schiffsverkehrs verhandelt. Auf omanischer Seite führte Außenminister Badr al-Busaidi die Gespräche, auf iranischer der Außenminister Abbas Araqchi.
Verhandlungen Teil des Rahmenabkommens
Das omanische Außenministerium teilte mit, die Gespräche würden auf technischer und politischer Ebene weiterlaufen. Angaben zu dem Vorschlag machte der Oman nicht. Laut dem Reporter Ravid steht eine Zusage des Iran noch aus.
Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran sieht vor, dass Teheran sich mit dem Oman in Abstimmung mit den Anrainerstaaten über die künftige Verwaltung der Meerenge einigen soll. US-Präsident Donald Trump hatte eine Maut dabei mehrfach als inakzeptabel bezeichnet.




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