Abstimmung mit den Bezirksgemeinschaften

Nightliner: Fahrpläne angepasst, auf Nebenlinen kostenfrei fahren

Donnerstag, 15. Dezember 2022 | 16:39 Uhr

Bozen – Bereits ab diesem Wochenende, also ab 17. Dezember, können die von den Bezirksgemeinschaften betriebenen Nightliner-Shuttles auf den Nebenlinien kostenlos genutzt werden. “Die Tarife für die Einzelfahrscheine für die Nightliner-Hauptlinien bleiben mit drei und für Euro fürs Nachtticket trotz steigender Kosten für die Jugendlichen weiter gleich”, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Den Beschluss dazu hat die Landesregierung diese Woche gefasst.

Breites und gut vernetztes gemeinsames Angebot von Land und Bezirksgemeinschaften

Geändert haben sich hingegen vielerorts die Fahrpläne. “Wir haben die Fahrzeiten noch besser den Bedürfnissen und der Nachfrage der Jugendlichen angepasst, wobei die Zusammenarbeit mit den Vertretern der Bezirksgemeinschaften wesentlich war, denn sie kennen die Anliegen der jungen Leute vor Ort am besten”, unterstreicht der Landesrat.

“Inzwischen werden die Nightliner-Busse mit 18 Hauptlinien, für die das Land aufkommt, fast flächendeckend vernetzt angeboten, damit die jungen Nachtschwärmer und Nachtschwärmerinnen sicher unterwegs sind”, sagt Alfreider. “Für die Shuttles auf den Nebenlinien haben die Bezirksgemeinschaften sich wieder ins Zeug gelegt, um den Dienst weiterhin zu garantieren, womit ein breites gemeinsames Angebot für die Jugendlichen bereitsteht”, sagt Alfreider.

“Die Auslastung der Hauptlinien war besonders zwischen Bozen und Brixen sowie um den Raum Bruneck sehr gut. Um das Angebot noch zielgerichteter auf die Bedürfnisse der Fahrgäste auszurichten, wurden zahlreiche kleinere Anpassungen der Fahrpläne vorgenommen, besonders im Burggrafenamt und im Pustertal”, fasst Mirko Waldner, der Direktor des Landesamts für Personenverkehr, die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Infos zu Fahrplänen und Tickets für die Nightliner

Alle Fahrpläne gibt es unter: www.südtirolmobil.it oder auf der App “südtirolmobil”. Kaufen kann man die Tickets für die Nightliner direkt in den Bussen oder online über die App “südtirolmobil”. Südtirol Pass, Euregio Family Pass sowie die mit Zahlfunktion ausgestatteten Südtirol Pass abo+ und 65+ können direkt in den Nightliner-Hauptlinien genutzt werden, in dem ein Check-In am Entwerter gemacht wird.

Überblick über die wichtigsten Fahrplan-Neuerungen:

N131 Bozen – Kaltern
zusätzliche Fahrt um 4.12 Uhr

Burggrafenamt Hauptlinien und Nebenlinien:
N240 Meran – Passeier: Letzte Fahrt eine Stunde früher, erste Fahrt ab Meran nur bis Platt statt bis Pfelders
N245 Meran – Ulten: Gesamter Fahrplan eins Stunde früher
N202 Vilpian – Nals: Nach Andrian verlängert
N213 Töll – Partschins: Um 1.21 Uhr ab Töll statt 4.21 Uhr
N225 Meran – Vöran: Eins Stunde früher
N231 Meran – Verdins: Eine Stunde früher und Verlängerung nach Verdins
N239 St. Leonhard – Walten: Eine Stunde früher
N241 Moos – Stuls – Rabenstein: NEU
N246 Tscherms-Lana-Völlan-Prissian-St. Felix: NEU über Völlan und eine Stunde früher
N261 Staben – Tabland: Um 1.45 Uhr statt 4.45 Uhr

Eisacktal Hauptlinie:
N310 Brixen Sterzing: Erste Fahrt nach Sterzing hat Anschluss in Brixen vom Zug um 23.44 Uhr ab Bozen

Pustertal Hauptlinien und Nebenlinien:
N402 Bruneck – Innichen: Fährt in Bruneck nicht mehr zur IZ West
N450 Ahrntal – Bruneck: Fahrt um 1.35 Uhr ab Kasern von Mühlen; nach Bruneck verlängert; neue Fahrt um 3.15 Uhr Reischach – Sand in Taufers
N420 Reischach – Dietenheim: NEU

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Nightliner: Fahrpläne angepasst, auf Nebenlinen kostenfrei fahren"


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So ist das
1 Monat 19 Tage

…für die das Land aufkommt…

Wieso sagt man nicht gleich, dass der Steuerzahler aufkommt, also auch jene Pendler, die mehr zahlen dürfen, als Touristen 🤔

Paladin
Paladin
Superredner
1 Monat 19 Tage

Schon wieder diese hartnäckige Mär das die Touris nicht oder weniger zahlen. Die Touristen zahlen selbst wenn sie nicht die Öffis benutzen. Denn die Mobilcard haben sie bereits mit ihrem Hotelaufenthalt gezahlt, egal ob sie die Mobilcard benutzen oder nicht. D.h. die Touris finanzieren uns zu einem Großteil sogar die Öffis!

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