Von: luk
Bozen/Innsbruck – „Einschüchterung, Androhung von Gewalt, indirekter Aufruf von Gewalt und schließlich die Ausübung von Gewalt sind Stilmittel extremer politischer Ränder, die in einer Demokratie nichts zu suchen haben. Dafür habe ich Null Toleranz“, unterstreicht SVP-Landessekretär Harald Stauder mit Blick auf das besorgniserregende Ereignis vom vergangenen Samstag, als in Innsbruck zwei Mitglieder einer katholischen Studentenverbindung angegriffen und verletzt wurden. Auch Südtirol verfüge über eine lange Tradition von katholischen Studentenverbindungen, weiß Harald Stauder.
Laut Berichterstattung steht im Raum, dass es sich Täter handle, die dem linksextremen Spektrum angehören. „Es gibt eine große Sensibilität, wenn es um Gewalttaten geht, die von rechtsextremen Kreisen ausgeht. Das ist wichtig, gut so und soll auch weiterhin in keiner Weise relativiert werden. Ich wünsche mir allerdings, dass der gleiche Maßstab gilt für das linksextreme Spektrum“, betont Stauder.
„Ich hoffe für die zwei jungen Menschen, dass sie bald wieder auf den Beinen sind und dass der Fall restlos aufgeklärt wird. Mit Blick auf Südtirol sollen uns diese Beispiele mahnen. Polemisieren, Hetze und verbale Aufrüstung sind die Pflastersteine, die politische motivierter Gewalt den Weg ebnen. Hier sollte auch so mancher Oppositionspolitiker zur Besinnung kommen, wenn er Kinder mit Spielzeugpistolen als schwer bewaffnete Kriminelle darstellt. Ich will das nicht in unserem Land, das hat sich Südtirol nicht verdient!“, unterstreicht Stauder.




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