Von: apa
Zahlreiche Länderpavillons auf der Kunstbiennale von Venedig haben am Freitag, dem letzten Preview-Tag vor der allgemeinen Öffnung am Samstag, ihre Tore nicht geöffnet. Auch der von Florentina Holzinger bespielte Österreich-Pavillon, der zuletzt die Massen anzog, blieb zu. Grund ist ein breit angelegter Protest gegen die Teilnahme Israels. Organisiert wurde der Streik von der Aktivistengruppe “Art Not Genocide Alliance (ANGA)”.
Das Team der “Seaworld Venice” im Österreich-Pavillon bestehe aus mehr als 17 Nationen, hieß es in einem Statement gegenüber der APA. “Einige Teammitglieder haben sich dazu entschlossen, an dem Streik teilzunehmen. Daher wird der österreichische Pavillon am 8. Mai von 10 Uhr bis 19 Uhr geschlossen bleiben.” Auf Nachfrage hieß es, dass dies nur für den heutigen Freitag gelte.
Auch die “New York Times” berichtet
“Als die Veranstaltung um 10 Uhr morgens öffnete, strömten Dutzende von Menschen zum österreichischen Pavillon, wo Florentina Holzingers Performance ‘Seaworld Venice’, die zahlreiche nackte Performancekünstler umfasst, die ganze Woche über stundenlange Warteschlangen verursacht hatte”, schreibt die “New York Times”. Ein Schild au dem geschlossenen Pavillon habe darauf verwiesen, dass “einige Teammitglieder beschlossen haben, sich am Streik zu beteiligen.” Auch auf dem Instagram Account @angalliance war in den Stories der geschlossene Österreich-Pavillon zu sehen.
Laut “New York Times” beteiligten sich an dem Streik auch Länder-Pavillons wie Belgien, Ägypten, Japan, die Niederlanden und Südkorea an dem Streik. Schilder vor einigen dieser Pavillons lauteten demnach “Wir stehen an der Seite Palästinas.”




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