Die Zeichen stehen auf Eskalation

Revolutionsgarden drohen mit Attacken abseits des Golfs

Dienstag, 07. April 2026 | 13:45 Uhr

Von: APA/Reuters

Die iranischen Revolutionsgarden drohen mit Angriffen außerhalb der Golfregion, sollten die USA rote Linien überschreiten. In einer Erklärung kündigen sie zudem an, die Infrastruktur der USA und deren Partner in der Region ins Visier zu nehmen. Die Öl- und Erdgasversorgung aus der Region könnte jahrelang unterbrochen werden, heißt es weiter. Man gebe die Zurückhaltung auf. Ein iranischer Insider forderte unterdessen einen sofortigen Stopp der Angriffe und Hormuz-Gebühren.

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran eine Frist bis Mittwoch, 02.00 Uhr MESZ gesetzt, um die Straße von Hormuz wieder freizugeben. Anderenfalls will er Brücken und Kraftwerke in der Islamischen Republik zerstören lassen.

Unterdessen nannte ein hochrangiger iranischer Insider Bedingungen der Islamischen Republik in den Verhandlungen mit den USA. Eine vorübergehende Feuerpause lehne man ab, sagte die Person der Nachrichtenagentur Reuters. Gespräche über einen dauerhaften Frieden setzten die sofortige Einstellung der Angriffe, Garantien gegen deren Wiederaufnahme sowie eine Entschädigung für entstandene Schäden voraus.

Im Rahmen eines dauerhaften Abkommens fordere Teheran außerdem Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormuz. Die Höhe solle von der Art des Schiffes, seiner Ladung und den jeweiligen Umständen abhängen. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA hatte am Montag gemeldet, es gebe insgesamt zehn Punkte. Trump wies den Vorschlag als unzureichend zurück.

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