17 Männer und Frauen auf der Straße präsent

Sicherheitsgipfel befasst sich mit Militär in Bozen und Meran

Montag, 26. Februar 2024 | 15:08 Uhr

Von: mk

Bozen/Meran – Um den gesamtstaatlichen Plan “Strade sicure” (sichere Straßen) und mögliche Anwendungsbereiche in Südtirol, aber auch um die bereits vereinbarte Einbindung des Miltärs in die Überwachung der Städte Meran und Bozen ging es beim heutigen Sicherheitsgipfel im Regierungskommissariat auf Einladung von Regierungskomissär Vito Cusumano. Neben den verschiedenen Vertretern der Sicherheitskräfte und des Militärs nahmen auch Landeshauptmann Arno Kompatscher und die Landesrätin für Sicherheit und Gewaltprävention, Ulli Mair, daran teil.

Dabei wurde ausgelotet, in welchen Bereichen der öffentlichen Sicherheit und der Vermittlung des Sicherheitsgefühls durch die Präsenz von Uniformierten der Einsatz des Militärs in Südtirol sinnvoll und zielführend sei. “Die 17 Männer und Frauen, die vorerst bis Jahresende turnusmäßig in Meran und Bozen präsent sein sollen, um Gewalttaten vorzubeugen, sind eine willkommene und vorübergehende Unterstützung der Sicherheitskräfte. Ziel muss es sein, bestehende Ressourcen effizient einzusetzen, Synergien auszunutzen und gut zu koordinieren”, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Auch Landesrätin Ulli Mair begrüßt den Einsatz des Heeres in Zeiten des Bedarfs oder des Notstands: “Es ist gut, wenn das Militär an Brennpunkten und besonders in der Nacht Präsenz zeigt. Langfristig muss es aber unser Ziel sein, die Sicherheitskräfte zielgerichtet einzusetzen. Die Politik hat ein deutliches Zeichen gesetzt, indem ein eigenes Ressort für diesen Bereich eingerichtet wurde – wir sind hier als Ansprechpartner und Knotenpunkt für Bürgerinnen und Bürger und Sicherheitskräfte.”

Sichere Straßen: Beginn der Militärstreifen bereits im März

In Meran wird die Operation “Sichere Straßen”, bei der zwei Militärstreifen im Stadtgebiet patrouillieren, bereits im März beginnen. Dies bestätigte der Meraner Bürgermeister Dario Dal Medico am Ende der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Ordnung und Sicherheit, die heute Vormittag im Herzogspalast stattfand.

Auch Dal Medico nahm heute Vormittag an der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Ordnung und Sicherheit teil, die vom Präfekten Vito Cusumano im Herzogspalast in Bozen einberufen wurde, um den Einsatz des Militärkontingents festzulegen, das im Rahmen der Operation “Sichere Straßen” in Südtirol im Einsatz stehen wird.

“Der Präfekt bestätigte, dass die Operation bereits im März, also in einigen Wochen, beginnen wird”, erklärte Dal Medico.

“Die Militärstreifen auf den Straßen von Meran – ich habe aber ausdrücklich darum gebeten, auch die Stadtparks zu patrouillieren – werden aus zwei Einheiten zu je drei Soldaten des Alpini-Regiments Julia bestehen. Der Streifendienst wird von 13.00 Uhr bis spät nach Mitternacht gewährleistet sein und turnusmäßig in Meran und Bozen mit einem einzigen Einsatzmodul nach einem noch festzulegenden Dienstplan erfolgen”, fügte Dal Medico hinzu.

In den beiden Städten wird die Operation “Strade Sicure” vom italienischen Heer bis zum 31. Dezember 2024 durchgeführt.

Bezirk: Bozen, Burggrafenamt

Kommentare
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Homelander
Homelander
Universalgelehrter
2 Monate 27 Tage

Wenn das die einzigste Lösung der Politik ist, dann hat sie in meinen Augen komplett versagt… sind wir im Krieg?  ist es wirklich nicht möglich, auffällige und Wiederholungstäter abzuschieben?? Wenn das nicht möglich ist, wird das Militär auch nichts nützten, da Sie nur die gleichen Befugnisse haben, wie Carabinieri und Staatspolizei… 

Paladin
Paladin
Universalgelehrter
2 Monate 27 Tage

@Homelander: Kompletter Blödsinn. Die Aktion gibt es seit 2008(!) in Rom und anderen Städten vor allem vor ausländischen Vertretungen und Ministerien. Versagt haben kann die gute Uli gar nicht, da ihr Ressort und sie selbst seit gerade einmal 6 Wochen im Amt sein! Versagt haben ganz andere vor ihr, die sitzen allerdings auch auf der Regierungsbank, allerdings ein paar Reihen weiter bei der SVP! Was den zweiten Teil deiner Kritik angeht, bin ich voll bei dir, allerdings liegt das das Problem nicht bei der Exekutive, sondern bei der Judikative.

Homelander
Homelander
Universalgelehrter
2 Monate 26 Tage

Paladin@ ja, geb ich dir auch Recht! Aber Fakt ist, dass das Militär gar nichts bringt…wenn die Gesetze nicht geändert werden…meinst du, das wissen die Täter nicht…

Gagarella
Gagarella
Kinig
2 Monate 27 Tage

Die Besatzer Batrulieren und die Freiheitlichn aplaudieren! Wäre hätte das vor sechs Monaten für möglich gehalten? Ach Himmel es ist verspielt.

Paladin
Paladin
Universalgelehrter
2 Monate 27 Tage

@Gagarella: 1919 ist schon lange vorbei, 1945 auch… ewig in der Vergangenheit zu leben hat keine Zukunft.

user6
user6
Tratscher
2 Monate 27 Tage

de bewochn net die südtiroler

Staenkerer
2 Monate 27 Tage

ba ins, in a autonomer provinz de wort “besatzer” zu benutzn isch a beleidigung für olle länder de wirklich von “besatzer” bekäfmpft und unterdrückt wern!

erst jammert man über mongelde dicherheit, jetz jammert man über folsche beschützer! das des dem übel nit beikimmt isch klor, ober besser wie des sicherheitsproblem ignoriern und kloanredn wie bisher isch es olleweil!

Zussra
Zussra
Superredner
2 Monate 27 Tage

Die Freiheitlichen verleugnen sich jo selbo, indem sie die fortwährende Italianisierung gutheisen!

peterle
peterle
Universalgelehrter
2 Monate 27 Tage

Es nützt Nichts über die Vergangenheit zu schreiben. Südtirol ist seit über 100 Jahren bei Italien. Italien ist ein Mitgliedsstaat der EU. Wir leben im Heute und Jetzt.
Wenn die EU schon vor zehn Jahren ein anderes Handeln bei der Migration beschlossen hätte wäre das „Wir schaffen das“ der Merkel Nie Thema geworden. Man hat Deutschland und der CDU seit über 30 Jahren zuviel zugehört. Deutschland hatte 100 Jahre Zeit den anderen Staaten im alten Europa demokratische Regeln und Denken vorzutragen.

Gagarella
Gagarella
Kinig
2 Monate 26 Tage

@peterle wenn das Wörtchen wenn nicht , wie sehr die Meloni geführte Regierung auf der Kippe steht, sieht man und hört man . Ich möchte nicht wissen wenn ( wieder das Wörtchen wenn) Meloni kippt wie sich die Faschisten wie Wölfe auf sie werfen. Erlebt man ja jetzt schon , wenn es um das Thema Russland geht.Zudem hat Sie behauptet sie löst das Einwanderer Problem, nichts ist geschehen.Und was passiert dann mit dem kleinen Südtirol und seiner Regierung. Ausserdem Deutschland steht jetzt um Welten schlechter da als zur Merkel regierten Zeit , zudem hat Sie zumindest regiert

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 26 Tage

@ Peterle

Wie hätten Sie die Einwanderung verhindert? So wie Salvini und Meloni vielleicht. Die haben 10 Jahre lang gegen die Einwanderung protestiert, gekämpft, Schiffe beschlagnahmt, Personen verhaftet und verurteilt und jetzt, da sie wirklich am Ruder sind haben wir die höchsten Flüchtlingsquoten aller Zeiten.
Denken Sie auch daran dass wir in Südtirol 40.000 regulär gemeldete Ausländer beschäftigen. Vielleicht sind auch noch ein paar Schwarzarbeiter dazu.

Aurelius
Aurelius
Kinig
2 Monate 27 Tage

wir haben alles im Griff

HerrSuedtiroler
HerrSuedtiroler
Tratscher
2 Monate 27 Tage

rechtsparteien deutsch wie italenisch seit 2 wochen an der macht und schon patroulliert das militär auf den Straßen. untereste Schublade.

Mico
Mico
Universalgelehrter
2 Monate 27 Tage

gewaltig… 17 männer und soldaten…soooo viele… für meran und bozen….. und dann noch abwechselnd…. lach…

Richard0
Richard0
Grünschnabel
2 Monate 27 Tage

Allen Menschen Recht getan, das ist eine Kunst die niemand kann.

bon jour
bon jour
Kinig
2 Monate 27 Tage

Alles Unsinn.
Militär auf den Straßen ist ein Indikator und Inkubator für Unsicherheit.

Mimispatz
Mimispatz
Tratscher
2 Monate 27 Tage

schauen wir mal was es bringt …

latteguschtl
Grünschnabel
2 Monate 27 Tage

das Politiker Schwätzer und Schmiergeldkassierer sind ist nichts neues, Berlin ist das beste Beispiel, Homelander du hast schon recht, aber immerhin tut Südtirol, in dem Fall Meran Bozen Brixen etwas, Gagarella hat auch Recht: ach Himmel s´is verspielt, (seit es die EU gibt………..

latteguschtl
Grünschnabel
2 Monate 27 Tage
17 Mann/Frau sind zu wenig, es müssten 170 Soldaten/innen her. 1983 in dem damaligen Jugoslawien konnte ich mit meiner Frau und Kind in dunklen Gassen gehen, an fast jeder Ecke standen 3 Soldaten, Zivilstreifen oder Polizei, Sie saßen in Cafe´s , sie gehörten zum Stadtbild, nix mit Polizeistaat, es hat mir Sicherheit gegeben und wir fühlten uns wohl, anders als beim Seenachtsfest in Konstanz, Schlägereien Gewalt (1983) entweder ich ging mit 20 Kollegen dort hin oder mit Frau und Kind rüber nach Kreuzlingen. Dort gab es keine Ausschreitungen. Die Schweizer Polizisten (Kleiderschankgröße) hatten keine Pistolen, nur einen Knüppel, und im… Weiterlesen »
gogogirl
gogogirl
Superredner
2 Monate 27 Tage

oh super,die stehen dann am Waltherplatz und machen sich die Selfies

Neuling
2 Monate 26 Tage

HAHAHA 😂😂 Herrlich…. mit 2 Militärstreifen zu je 3 Mann wollen sie Meran sicherer machen?? Also mit insgesamt 6 Beamte mehr als bisher….. Wollen die uns verarschen? Und die restlichen 11 Alpini sind dann wohl in Bozen stationiert! “Viva l’Italia” 😂😂

claudiosincero
claudiosincero
Grünschnabel
2 Monate 26 Tage

Den Eltern der straffälligen Migrantenkinder die Sozialhilfe kürzen/streichen-die Erwachsenen Straftäter zurück in die Heimat (in Albanien,Marokko,Tunesien zum Beispiel herrscht kein Krieg und fliegen jeden Tag mehrere Billigflieger) und das Problem wäre gelöst.

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