Wiederbelebung des öffentlichen Raums

Sill und Pfarrhofstraße – zwei Anträge vom Team K

Montag, 21. November 2022 | 15:56 Uhr

Bozen – Nach der akuten Phase der Pandemie braucht die Stadt Bozen wieder mehr Räume und Ideen für das Zusammenleben, für Begegnungen und zum Musizieren. Das findet zumindest das Team K im Bozner Gemeinderat und präsentiert zwei Anträge: einen für die Aufwertung der Sill, vor allem in den wärmeren Monaten, wenn die Eislaufbahn geschlossen ist, und einen für die Pfarrhofstraße, um den Bewohnerinnen und Bewohnern neue Begegnungsmöglichkeiten zu bieten.

„Die Sill ist eine wunderbare Ecke unserer Stadt, die ein interessantes, ungenutztes Potenzial aufweist. In unseren immer heißer werdenden Sommern ist es dort kühl, die Gegend ist von viel Natur und Grün umgeben und durch die Schlucht mit spektakulären Passagen gekennzeichnet. Die Zone ist auch ausreichend isoliert, um keine Lärmbelästigung zu verursachen, falls dort Feste und Veranstaltungen organisiert werden. In den heißesten Monaten, wenn die Eislaufbahn nicht genutzt wird, ist das Gelände im Grunde genommen menschenleer, was in einer Stadt, die nach Orten für Begegnungen dürstet, eine echte Schande ist”, sagt der Erstunterzeichner des Antrags, Thomas Brancaglion. “Deshalb fordern wir die Stadtverwaltung auf, die Voraussetzungen für eine sichere Nutzung des Geländes zu schaffen, auf dem die Sportanlage steht, die im Sinne unseres Antrags für Musik-, Kultur- und Jugendveranstaltungen zur Verfügung gestellt werden sollte.”

Ein ähnliches Argument liegt dem Antrag für die Pfarrhofstraße zugrunde – dort, wo der große Parkplatz gegenüber dem Friedhof meistens nicht genutzt wird. „In dieser Zone gibt es keine öffentlichen Parks und öffentliche Treffpunkte, und die Anwohnerinnen und Anwohner sind zwischen einer stark befahrenen Straße und der Bahnlinie eingezwängt“, erklärt der Erstunterzeichner des Antrags, Matthias Cologna, „deshalb die Idee, einen Teil des Parkplatzes für soziale Zwecke zu nutzen. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, einen partizipativen Prozess mit den Anwohnern und lokalen Vereinen durchzuführen, um Ideen für eine bessere Nutzung des öffentlichen Raumes zu sammeln.“

Von: mk

Bezirk: Bozen

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