„Kinder und Fachkräfte bleiben auf der Strecke“

Sprachbarrieren im Kindergarten: Brugger liest Abgeordneten die Leviten

Donnerstag, 24. Januar 2019 | 08:41 Uhr

Bozen – Erst kürzlich hat die Süd-Tiroler Freiheit auf den Anstieg von Kindern mit Migrationshintergrund in deutschen Kindergärten hingewiesen und forderte eine Überprüfung der Deutschkenntnisse vor der Einschreibung. Sollten Kinder über gar keine Deutschkenntnisse verfügen, sollten diese in gesonderten Gruppen mit Sprachintensivprogrammen vorbereitet werden. Cornelia Brugger, selbst Kindergärtnerin, Gewerkschafterin und Gemeinderätin in Bruneck, kann dieser Forderung nur wenig abgewinnen. Ihrer Ansicht nach bleiben bei der Diskussion die Kinder und die Fachkräfte auf der Strecke – und sie liest den Abgeordneten im Landtag die Leviten.

Hier die Stellungnahme im Wortaut:

„Die Süd-Tiroler Freiheit kommt wieder einmal ihren mantraartigen Forderungen nach und schreit nach getrennten Kindergärten und Schulen. Nicht nur der Ausländeranteil in deutschen Bildungseinrichtungen ist das Problem, nein auch die italienischen Kindermitbürger sollten doch bitte dort bleiben, wo sie laut Autonomiestatut hingehören, nämlich in ihren italienischen Schulen.

Frau Atz Tammerle verlangt, dass die “Kindergartenbetreuerinnen” doch bitte noch vor der Einschreibung in den Kindergarten auf ihre Sprachkenntnisse geprüft werden, damit in Zukunft “Konfliktsituationen” vermieden werden können.

Ist Frau Atz Tammerle bekannt, dass die Kinder vor der Einschreibung oft noch nicht einmal das zweite Lebensjahr erreicht haben und somit Sprachkenntnisse auch in der Muttersprache schwierig festzustellen sind?

Ist ihr auch bekannt, dass im Kindergarten pädagogische Fachkräfte arbeiten, die zum Großteil ein Universitätsstudium absolviert haben, um in diesem Berufsbild arbeiten zu können und die Betitelung “Kindergartenbetreuerin” den täglichen komplexen Bildungsaufgaben vielleicht nicht ganz gerecht wird?

Gesellschaftliche Inklusion passiert sicher nicht über Förderklassen und Abschiebung, sondern in den bereits existierenden Bildungseinrichtungen, welche unter anderem mit genügend Fachkräften und kleinen Klassen/Gruppen ausgestattet sind. Der aktuelle Personalmangel ist bezeichnend für die herrschende Situation in den Kindergärten.

Und hier komme ich zu der Stellungnahme des zuständigen Landesrates Philipp Achammer.

Herr Landesrat, voriges Jahr wurde uns hoch und heilig versprochen, dass in den Städten Bozen, Meran und Leifers die Kinderzahl pro Gruppe von 25 auf 22 gekürzt wird und wir durften diese neue Richtlinie genau ein Schuljahr lang “genießen”.

Bereits heuer wird von diesen Versprechungen wieder zurückgerudert und nächstes Jahr werden es wieder 23. Anscheinend hat man die Rechnung ohne den Wirt gemacht und die Gemeinden sind arg ins Schwitzen geraten im Finden von weiteren, zusätzlichen Räumlichkeiten, die so eine Kürzung natürlich mitbringt. Wie sollen wir pädagogischen Fachkräfte aber auch die Eltern diese Nichteinhaltung eines Wahlversprechens werten? Kleinere Gruppen bedeutet mehr Zeit für den Einzelnen und Bildungsarbeit in Kleingruppen, Mehrwert für alle Betroffenen.

Und übrigens, wieso nur in den drei Ballungszentren? Wieso nicht auch in Mühlbach, Vintl, Franzensfeste usw. wo die Situation ebenfalls angespannt ist? Sie sprechen von mehr Personal, aber dieses ist in der Realität noch nicht angekommen. Wir decken weiterhin intern Abwesenheiten ab und strecken uns tagtäglich nach der Decke, um die Qualität unserer Arbeit zu erhalten.

Auch der von ihnen zitierte Bereichsvertrag des Kindergartenpersonals, der auch eine deutliche Verminderung der Arbeitszeit mit sich bringen soll, fliegt noch mit den Mücken und wurde noch nicht einmal ansatzweise geboren. So wird sicher nicht die Attraktivität des Berufes gesteigert, auch weil ja die Gehälter schon lange nicht mehr der Kaufkraft entsprechen.

Meine lieben Herrschaften, ohne deutlich mehr Personal, kleineren Kindergruppen und einer fachlichen Ausbildung, die der multikulturellen und multilingualen Kindergartenrealität Rechnung trägt, sind wir auf verlorenem Posten. Bildungseinrichtungen ohne Personal und daraus folgend ohne Qualität.“

Atz Tammerle kontert

Angesichts der aktuellen Debatte zum Spracherwerb von Kindern nicht-deutscher Muttersprache in den deutschen Kindergärten, sehen sich die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und Myriam Atz Tammerle, hingegen bestätigt.

Nach Rücksprachen der Abgeordneten Atz Tammerle mit zahlreichem Kindergartenpersonal stehe fest: Deutschsprachige Kinder, aber auch deutsches Kindergartenpersonal, stünden vor Sprachbarrieren. Der Kommunikationsaustausch mit nicht-deutschsprachigen Kindern und den Eltern der Kinder sei häufig nahezu unmöglich, weshalb eigene Sprachförderungen und Aufnahmegespräche unabdingbar seien, schreibt die Süd-Tiroler Freiheit in einer Aussendung.

„Es haben sich bereits mehrere Eltern gemeldet, die bestätigen, dass im deutschen Kindergarten zunehmend Italienisch gesprochen wird“, zeigt Atz Tammerle auf und sagt, dass sich auch Eltern wünschen würden, dass im deutschen Kindergarten Deutsch im Mittelpunkt steht.

Zwar sei der Erwerb zusätzlicher Sprachen ein Mehrwert, jedoch sollten sich dies auch Eltern italienischer oder anderer Muttersprache, welche ihre Kinder in deutschen Bildungseinrichtungen einschreiben, für die deutsche Sprache zu Herzen nehmen.

Kritik kam von Cornelia Brugger. In einer Aussendung schreibt sie, „dass die Kinder vor der Einschreibung oft noch nicht einmal das zweite Lebensjahr erreicht haben und somit Sprachkenntnisse auch in der Muttersprache schwierig festzustellen sind.“

Die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit kontert: „Wenn auch Kinder mit zwei Jahren noch über keinen eigenen Wortschatz verfügen, verstehen sie sehr wohl, was ihnen in ihrer Muttersprache gesagt wird. Auch im Aufnahmegespräche mit den Eltern ist bereits ersichtlich, welche Sprache mit dem Kind gesprochen wird. Das müsste einer Kindergärtnerin wie Frau Brugger eigentlich klar sein.“

Auch ist Brugger der Meinung, dass „ohne fachliche Ausbildung, die der multikulturellen und multilingualen Kindergartenrealität Rechnung trägt“, wir auf verlorenem Posten seien.

Für Atz Tammerle sorgt diese Aussage für Schmunzeln. Sie stellt die Frage: „Also sollte künftig in deutschen Kindergärten nur mehr Personal angestellt werden, welches neben Deutsch und Italienisch auch Arabisch, Urdu, Chinesisch und Afrikanisch beherrscht?“

Von: mk

Bezirk: Pustertal

Kommentare

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51 Kommentare auf "Sprachbarrieren im Kindergarten: Brugger liest Abgeordneten die Leviten"


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iuhui
iuhui
Universalgelehrter
23 Tage 8 h

meine Tochter ist in einem deutschen Kindergarten eingeschrieben aber hört dort fast ausschließlich italienisch sprechen. Uns persönlich ist es gleich, denn sie lernt italienisch was ja auch nicht schlecht ist. Aber richtig ist es nicht, denn zum Schluss wenn jemand einen DEUTSCHEN Kindergarten wählt damit das Kind DEUTSCH lernt, kann er ‘s vergessen! Und es ist auch paradox, dass italiener ihre Kinder im deutschen Kindergarten einschreiben damit sie deutsch lernen, aber zum Schluss lernen sie gar nichts da es sehr viel italienisch gesprochen wird!

Staenkerer
23 Tage 5 h

kloane kinder hobn koan problem zwoa sprochn gleichzeitig zu lernen, des beweißn de kinder de in gemistsprochige familien aufwochsn in de boade sprochn gred werdn!

erika.o
erika.o
Superredner
23 Tage 11 Min

@Staenkerer
natürlich hast du damit recht, wenn Kinder zweisprachig oder gar mehrsprachig aufwachsen, aber erstens geht es hier wie des Öfteren um leeeeere Versprechungen des zuständigen Landesrates und zweitens, wenn es heißt deutscher Kindergarten, dann soll er bitteschön auch Deutsch sein !
und letztlich geht es auch darum dass die deutsche Sprache im Land erhalten bleibt !
es ist in den kleinsten Ortschaften schon soweit, dass man in bestimmten Lokalen kein Wort mehr versteht !
soll’s das deiner Meinung nach sein ?
Also ich bin voll dagegen !!!!

Staenkerer
22 Tage 22 h

@erika.o jo, do bin i vollkommen ba dir! es konn nit sein das man groß DEUTSCHSPRACHIG unpreißt und nor hintn ummer draus a gemischtsprachigen mocht in dem, untern strich, deutsch rar isch!

i wollte damit lei sogn das de kinder es kleinste problem hobn! das damitde unehrlichkeit der politiker und de augenauswischerei der wähler und bürger weiter geat, isch bewießen!

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
22 Tage 22 h

@Staenkerer
genau, 50% italienisch, 50% deutsch. Aber nicht so wie in manche Kindergarten 90% italienisch und 10% deutsch: da lernt NIEMAND deutsch sondern ausschliesslich italienisch! Wiederhole zum x-ten mal, unser Kindergarten ist ein Beispiel dafür!

Staenkerer
22 Tage 20 h

@iuhui de beschwerden kenn i von jungen eltern zur genüge! 50 zu 50 isch schun zuviel wenn der kindergartn als DEUTSCH- oder ITALIENISCHsprachig ungeproeßn werd, denn sem ischver schun GEMISCHTsprachig!
de sproche de ungebn werd muaß mindestens zu 65% vorhersch, isch meine meinung!
sollte es de politikern ober onderst sechn, nor solln se OLLE kindergartn als gemistsprachig ausgebn, denn sem brauchts an italienischn a nit und es war wenigstens ehrlich!

Anton
Anton
Grünschnabel
22 Tage 8 h

@Staenkerer. von on kommentar zum onderen dransch die wia a fandl

Tschoegglberger.
23 Tage 7 h

bravo Brugger,
eine Politikerin mit ganz schlechten Kenntnissen der Zweitsprache will Uni-Absolventinnen belehren.

typisch
typisch
Universalgelehrter
23 Tage 49 Min

Muss man heute schon titel sammeln und damit als schlau zu gelten, damit einen leute glauben schenken. Sich bei dinge äusern die mit einen gesunden hausverstand und erfahrung zu bewältigen sind. Die frage ist ob menschen schlau sind die sich sich von irgent welchen bezahlten experte, wissenschaftlern, studien ihre meinung einflösen lassen

nightrider
nightrider
Superredner
22 Tage 19 h

@typisch
Für dich ist es wohl viel wichtiger die Feisbuck Uni zu studieren.

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
23 Tage 8 h

Kinder lernen die sprache am besten unter gleichaltrigen und nicht in der schule . am besten gemischt

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
23 Tage 4 h

ich habe eine andere Erfahrung: meine Tochter lernt im deutschen Kindergarten italienisch da die grosse Mehrheit italienisch spricht. Die italienische Kinder die zum deutschen Kindergarten geschickt werden mit der Absicht deutsch zu lernen, lernen rein gar nichts, denn sie sprechen nur italienisch unter sich!

typisch
typisch
Universalgelehrter
23 Tage 26 Min

Welche, wieviele sprachen?

erika.o
erika.o
Superredner
22 Tage 23 h

@giftzwerg
ja schon richtig, aber es sollte immer noch den Eltern überlassen sein für welche Sprache sie sich für IHRE Kinder entscheiden !
und wenn sie sich für einen deutschen Kindergarten entscheiden, erwarte ich mir, dass dort auch deutsch gelernt und gesprochen wird.

lukkl
lukkl
Grünschnabel
23 Tage 8 h

Bravo. In jedem Punkt richtig und sehr gut geschrieben.

Pacha
Pacha
Tratscher
23 Tage 5 h

Mah, ich frage mich wie Sie das bei uns alles geschafft haben. Wir waren in unserer Gruppe weit über 30 Kinder mit nur zwei Kindergarten-“Tanten” die mit Sicherheit keinen Oberschulabschluß, geschweige einen Unititel hatten. Bin ich jetzt unterentwickelt? 😁

Einhorn
Einhorn
Neuling
23 Tage 1 h

Vor 30 Johr worn ober 1. Net 5 Sprochgruppen in oaner Gruppe 2. Koane Kinder mit 2 Johr olt und 3.Net so hohe Ansprüche fa die Eltern und von die Direktionen!!

xyz
xyz
Tratscher
23 Tage 17 Min

Bei 30 Kindern hast du in der Stadt vll. 3 Kinder mit deutschsprachigen Eltern; dazu noch sämtliche Verhaltensauffälligkeiten usw. Dieser Beruf ist definitiv unterbezahlt.

Pacha
Pacha
Tratscher
22 Tage 21 h

@Einhorn……. bei mir sind es glatt schon mehr als dreißig Jahre her und ich gebe zu, daß sich doch Einiges in der Zwischenzeit geändert hat. Tatsache ist, daß Heute zu viele Anforderungen gestellt werden, denen man aber auch gewollt nachkommen will. Dabei vergisst man in Grunde genommen die Bedürfnise der Kinder. Schlechte Motorik, mangelnde Kreativität und vor allem das fehlen an Fantasie sind an den heutigen Kindern leider zu erkennen.

Einhorn
Einhorn
Neuling
22 Tage 10 h

@Pacha….von wem gewollt??vom Personal??i woaß aus eigener Erfahrung,dass dem net so isch!!

Johnarch
Johnarch
Grünschnabel
23 Tage 3 h

Tatsache ist nun mal dass Kinder mit 3-6 Jahren am besten die Sprache lernen, ob Deutsch, Ital., Englisch, Französisch…egal. Deshalb ist die Forderung der STF einfach nur lächerlich, mit dem ganzen Getrenne rauben sie den Kindern die Möglichkeit, die Zweitsprache früh und gut zu erlernen. Ich sehe tagtäglich dass Jugendliche die Zweitsprache sehr schlecht sprechen und nicht mal die Muttersprache richtig beherrschen. Wollen wir so weitermachen?

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
23 Tage 31 Min

du hast im Prinzip sehr wohl Recht, aber lies mal meine Kommentare hier dann verstehst du auch wieso es in manche Ortschaften nicht funktionieren kann!!

xyz
xyz
Tratscher
23 Tage 16 Min

Stimmt so nicht; es gibt sprachbegabte und weniger begabte Kinder. Manche erlernen wirklich in diesem Alter leicht mehrere Sprachen; andere schaffen kaum eine einigermaßen gut zu erlernen.

Staenkerer
22 Tage 20 h

@xyz de polemik lig nit darinn ob a kind a ondre sproche erlent oder nit, (siehe mein kommentar und de nochfolgende korrektur), de polemik ba den bericht lig an der mugelpackung de de SVP den jungen eltern verkaft! man konn dech nit deutssprachige und italienischsprachige kindergartn unbieten und nor zuaschaugn und schönredn das in boade vorwiegend italienisch gred werd! DES isch der betrug, der zu recht ungeprangert werd!

Anton
Anton
Grünschnabel
22 Tage 8 h

@Staenkerer . de polemik liegt in der konfusion in deine kommentare; jo so ober, ober ober

Fantozzi
Fantozzi
Tratscher
23 Tage 8 h

wunderts enk – do kemmen auslaender kinder wos net a x ihmene sproch beherrschen nor muasch mit hend und fias mit de reden – i denk mir als kindergaertnerin hosches nimmer leicht – die figur kindergaertnerin wia mir se no vor 30 johr kennen gibs schun long nimmer de miasen heint ols tian – psychologen spielen – lehrer mochen des bol nimmer lustig

ines
ines
Grünschnabel
23 Tage 7 h

Olm lai fordern und fordern. Hot de Frau nia genua???

Paul
Paul
Universalgelehrter
23 Tage 8 h

Fiascos, Dessaster und Flopps auf der gesammten Ebene
auser der Lobbypolitik

lukkl
lukkl
Grünschnabel
22 Tage 23 h

hier würde ein Deutschkurs auch nicht schaden

Iatz woll
Iatz woll
Grünschnabel
23 Tage 7 h

Meiner Meinung nach müßte man absolut etwas unternehmen. Ich glaube sehr viele Lehrkräfte, Schul und/oder Kindergartenpersonal sind sich dessen bewusst, doch wenige möchten oder dürfen dies nicht öffentlich darbringen. Doch handelt es sich um ein”südtiroler Kind” mit kleinen Sprachschwierigkeiten, wird diese sofort zu einem Logopäden geschickt PUNKT

xyz
xyz
Tratscher
23 Tage 18 Min
Muss Frau Atz Tammerle Recht geben; wenn an deutschen Kindergärten und Schulen nicht mehr deutsche gesprochen wird, dann geht unsere Sprache verloren. Migranten und italienischsprachige Kinder lernen dort kaum mehr Deutsch; deutsche Kinder (Eltern) flüchten aus diesen Schulen, womit sich das Problem verschärft. Das Resultat sehen wir in den Mittelschulen, wo Kinder (aus italienischsprachigen oder Migrationshintergrund- obwohl hier geboren und deutschen Kindergarten & Grundschule besucht  nur ein sehr schlechtes Deutsch sprechen; unzureichendes Textverständnis haben usw. Das hat auch nichts mit der Ausbildung der Lehrpersonen und Kindergärtnerinnen zu tun (die recht gut ist) sondern an den nicht mehr stemmbaren Situationen.  Schön… Weiterlesen »
Mikeman
Mikeman
Kinig
23 Tage 6 h

Solche Vorfälle gibt es immer wo sich inkompetente herumtummeln,die Frage ist viel mehr wie solche Leute an bestimmte Stellen herankommen 😁

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
23 Tage 6 h

insra kinder hobn an ladinischen kindergortn besuacht.
s interessante ,die deitsch kindo hobn olla ladinisch gelernt ,die italiener net .mit de hobn olla italienisch gered

Juli
Juli
Grünschnabel
22 Tage 23 h

po ins a es gleiche…
in a kluan deitschsprochign dorfkindergortn wert sicher 50% italienisch gred..wos welln di tantn a onderes tian wenn de mir 3 johr kuan tippl deitsch kennen..
do nutzn a wianiger Kinder oder mehr Tantn nix..sem lernses a net schneller..af do Strecke bleibn di deitschn Kinder…fir de sem omse logo wianigr Zeit
Do brauchts a ondre Lösung

exegate
exegate
Neuling
22 Tage 20 h

Ein hiesiges Kind deutscher Sprache sollte zu aller erst ausschließlich in seiner Muttersprache sprachlich gefestigt werden und diese fließend beherrschen, ehe es an eine zweite Sprache herantastet. Das wäre in meinen Augen gelebter Minderheitenschutz!

bon jour
bon jour
Universalgelehrter
22 Tage 8 h

oh, alles wieder Experten auf dem Gebiet der mehrsprachigen Pädagogik

gschaidian
gschaidian
Tratscher
21 Tage 23 h

Da brauche ich kein Experte zu sein, wenn ich wünsche dass mein Kind im Kindergarten seine Sprachkenntnisse in DEUTSCH erweitert sodass es in der Schule einen angemessenen Wortschatz aufgebaut hat. Wenn es schon heißt deutschsprachiger Kindergarten, dann soll es auch ein solcher sein. Sonst kann ich mein Kind gleich zuhause lassen oder mich privat umschauen. Da schert mich keine Pädagogik, ich will dass mein Kind ordentlich und perfekt Deutsch lernt. Für andere Sprachen sind in der Schule später Stunden genug, ja genaugenommen SOVIELE, dass ein durchschnittlich Begabter Chinesisch lernen könnte.

klara
klara
Superredner
20 Tage 18 h

@gschaidian Sind Sie denn nicht imstande, Ihren Kindern zu Hause die Muttersprache beizubringen?

denkbar
denkbar
Kinig
20 Tage 8 h

@gschaidian. Sprechen Sie mit ihren Kindern ein perfektes Deutsch dann werden die das auch tun. Für die Kinder sollten in erster Linie die Eltern zuständig sein. Der Kindergarten ein Ort wo sie sich Sozialkompetenzen aneignen.

ex-Moechteg.Lhptm.
ex-Moechteg.Lhptm.
Superredner
22 Tage 22 h

die brugger kann ja mal nach Berlin schauen oder nach england ……

20. Milionen Deutsche können immer noch nicht türkisch….
und vor mittelalterlichen muslimischen Ritualen wird uns eine Bruggerin mit dieser ihrer liberalen Einstellung wohl auch nicht bewahren ….

DeziBel
DeziBel
Grünschnabel
22 Tage 20 h

all diejenigen hier, die den deutschen kindergarten und die grundschule mit weniger als 70% anteil an deutschsprachigen kindern so gut finden, können ja nach m0hlbach, franzensfeste usw. ziehen und ihre eigenen kinder dort einschreiben..

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
22 Tage 9 h

für kinder gibt es keine sprachbarrieren ,die gibt es nur für erwachsene

Marco schwarz
Marco schwarz
Tratscher
22 Tage 12 h
Aso an realitätsfremden Artikel hab ich selten gesehen. Frau Brugger, öffnen Sie doch Ihre Augen? Oder passt es Ihnen nicht wenn die Kritik von der STF kommt, wäre besser von anderer Seite, oder? Politik hat im Kindergarten wenig zu suchen, genausowenig wie Ihre Aussage, dass es sich beim Kindergartenpersonal um studierte Personen handelt? Ja wissen Sie, die Personen mögen schon studiert sein, es zählt halt auch die soziale Kompetenz des Kindergartenpersonals, speziell für die Kleinkinder. Und noch was: wenn jemand ein Kind mit 2 Jahren in den Kindergarten acgicken muss, dann stimmt doch was im System nicht, oder? Ein Kleinkind… Weiterlesen »
Rosenrot
Rosenrot
Grünschnabel
21 Tage 21 h
Die Arbeitszeit der Kindergärtnerinnen kürzen und das bei noch höherem Gehalt? Von dem übertriebenen Pensum an freien Tagen ganz zu schweigen. Ja was denn noch alles, Frau Brugger? Das Kindergartenpersonal arbeitet eh nur mehr bis Freitag mittags, das ist eindeutig zu wenig. Der Kindergarten muss auch Freitag Nachmittag offen halten, die Öffnungszeiten sind bis 16:00 Uhr zu erhöhen. Ich frage  mich wirklich, warum das Land den Kindergärtnerinnen so viele Privilegien genehmigt. Die brauchen nur mit bunten Schirmen vor dem Landhaus zu protestieren, und die Politiker bekommen kalte Füsse. Der Kindergarten ist zuallererst an die Bedürfnisse der Familien anzupassen und erst… Weiterlesen »
lukkl
lukkl
Grünschnabel
21 Tage 19 h

Und nor bisch dr erschte wos schreit, wenn Leit uhne Ausbildung umgstellt werrn, weil de mit olle ohaun. Ba den Geholt geah lei du in Kindergortn. Momentan nemmen sie jedn.

klara
klara
Superredner
20 Tage 18 h

@Rosenrot Und schon wieder jemand, der Kindergarten und Schule für eine Kinderaufbewahrungsstätte hält, die Land und Staat gefälligst zu finanzieren haben.

denkbar
denkbar
Kinig
20 Tage 8 h

@Rosenrot. Die Hühner lachen sich an Ihrem Bild von Kindergarten und Kindergärtnerin tot.

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
22 Tage 9 h
So löblich das Ansinnen auch ist, so ist es praktisch doch blanker Unsinn, Kinder zwecks Erlernens einer anderen Sprache in einen anderssprachigen Kindergarten zu schicken, egal ob nun deutsche Kinder einen italienischen besuchen oder umgekehrt. Wozu gibt’s denn 12(oder 13?) Jahre Zweitsprachenunterricht in der Schule? Wenn die Eltern dem Kind so früh schon deutsch beibringen wollen, dann sollen sie die Sprache zusammen mit dem Kind lernen. Fremdsprachige (weder italienisch noch deutsch) Kinder dürfen deshalb freilich nicht ausgeschlossen werden. Diese Kinder müssen in den deutschen oder italienischen Kindergärten unterkommen können. Man stelle sich mal das Geschrei der Öffentlichkeit (Kommentatoren hier und… Weiterlesen »
Server
Server
Tratscher
21 Tage 23 h

Ich würde mich als “Süd-Tiroler Freiheit” von diesen Sprachthemen fein heraushalten, da gerade diese Partei kein Verständnis für andere Sprachgruppen hat und nicht die Kompetenz des Kindergartenpersonals anzweifeln. Ballungszentrum hin oder her. Alle Achtung, Frau Brugger! Aber vielleicht hat ja ein Sven Knoll auch mal Kinder….

lutzxxx
lutzxxx
Grünschnabel
22 Tage 11 h

net a mol gewisst dass es afrikanisch als sproche gib 😂

Loewe
Loewe
Superredner
21 Tage 10 h

recht hat sie!

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