Sicherheit in Meran

Team K: Mehr pragmatische Lösungen, weniger Panikmache

Donnerstag, 12. August 2021 | 12:04 Uhr

Meran – In letzter Zeit steht das Thema Sicherheit bei vielen politischen Kräften in Meran ganz oben auf der Tagesordnung. Das Team K Meran ist sich des Problems bewusst, möchte sich diesbezüglich aber auf pragmatische und effektive Lösungen konzentrieren. Bürgermeister-Kandidat Joachim Ellmenreich erklärt: “Meran ist nicht der Wilde Westen. Wir sind dafür, die bestehende Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Polizei und Ladenbesitzern zu verstärken, aber es liegt in der Verantwortung der Politik, das Gefühl der Unsicherheit in der Bevölkerung nicht noch weiter zu verstärken, wenn diese durch die Pandemie ohnehin bereits verunsichert ist.”

Zwei Monate vor den Wahlen in Meran entzündet sich eine heftige Debatte zwischen den politischen Kräften bezüglich der Frage der Sicherheit. Einige Parteien haben die Sicherheit ganz oben auf ihre Agenda gesetzt. „Dies ist eine völlig legitime Entscheidung: Welche politische Partei möchte nicht die Sicherheit ihrer Bürger gewährleisten? In Meran, gleich wie in anderen Städten mittlerer Größe, muss ein Problem wie jenes der öffentlichen Sicherheit unter Kontrolle gehalten werden. Wir wollen die Situation nicht verharmlosen, aber wir verurteilen auf das Schärfste die jüngsten Plakate einer deutschsprachigen Rechtspartei, auf denen eine Person mit einem Messer in der Hand abgebildet wird“, erklärt das Team K in Meran.

„Es scheint so, als wären wir im Wilden Westen“, kommentiert Bürgermeisterkandidat Joachim Ellmenreich, „und das trägt nicht zur Lösung des Problems bei. Diese Bilder erzeugen bei den Menschen Angst und vermitteln ein Bild unserer Stadt, das nicht dem der Realität entspricht.“

Wie das Team K in seinem Programm bekräftige, sei eine geeinte und inklusive Gemeinschaft unverzichtbar für eine sichere Stadt. In diesem Sinne sei es von dringender Notwendigkeit, dass alle – Bürger, Politiker und Polizeikräfte – im gemeinsamen Interesse der Stadt zusammenarbeiten.

„In den letzten Monaten haben wir an zahlreichen Treffen mit Kommissarin Bruzzese, der Polizei und der Verkehrspolizei teilgenommen. Am Freitag- und Samstagabend wurden auf der Freiheitsstraße, wo sich das Zentrum des Nachtlebens befindet, verstärkte Polizeikontrollen organisiert“, so Ellmenreich.

Das Team K appelliert diesen Weg weiter zu bestreiten, mit einer noch intensiveren Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Polizei und Wirtschaftstreibenden – gegebenenfalls mit verstärkten Kontrollen, aber auf keinen Fall mit einer Verbreitung von Unsicherheit in der Bevölkerung. Es liege in der Verantwortung der Politik, keine Unsicherheit zu schüren, denn die Zeiten, in denen wir leben, seien durch die Pandemie ohnehin schon schwierig genug, erklärt das Team K.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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6 Kommentare auf "Team K: Mehr pragmatische Lösungen, weniger Panikmache"


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Reinhard_Bauer
1 Monat 8 Tage
Wir (die Meraner SVP) arbeiten seit einiger Zeit an konkreten Maßnahmen zu Steigerung des Sicherheitsgefühls und der Abnahme von Gewaltexzessen in Meran und haben dabei mit zahlreichen Akteuren gesprochen (Polizei, Streetworkern, Forum Prävention, und weitere). Laufend kommt es zu Vorfällen, welche die Bevölkerung beunruhigen. Panik bringt niemanden etwas. Die politischen Verantwortlichen haben sich nach den Wahlen im Oktober aber auch im Gemeinderat aktiv dieser Thematik zu widmen – und das am besten parteiübergreifend. Kurzfristig kann eine Besserung durch erhöhte Videoüberwachung an neuralgischen Punkten, intelligente Beleuchtung des öff. Raums und erhöhter Polizeipräsenz erreicht werden. Auch wollen wir einen runden Tisch mit… Weiterlesen »
Trina1
Trina1
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage
Herr Bauer, Panik bekommt man auch wenn es für sie nichts bringt! Schauen sie sich den Werdegang von Meran an.Wir sind so weit gesunken, dass man als Frau Abends nirgends mehr alleine hin gehen kann! Multikulturell ist gut und Recht, aber die hat Überhand genommen. Wir brauchen nichts schön zu reden und auch nichts versprechen da man nicht mehr imstande ist sogenannte Jugendbanden zu kontrollieren! Es herrscht eine Unordung in der Stadt auch Dank einer Jahrelanger Schlamperei. Den Tappeinerweg meiden viele, da Hundebesitzer die Leinenpflicht nicht respektieren usw. das bräuchte es nur ein paar Tage richtige Kontrollen und die vorgeschriebenen… Weiterlesen »
pingoballino1955
1 Monat 8 Tage

Was soll das Gequatsche,ihr SVP ler habt ja bis jetzt NICHTS auf die Beine gebracht! Reine Propaganda!

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Das hat mit Panik machen nichts mehr zu tun, wenn sich Einheimische nicht mehr auf die Strasse trauen!

thomas
thomas
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

sehr vernünftige Haltung des Team K

brunner
brunner
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Team K…..lebt ihr in einer anderen Stadt oder seht ihr alles nur mit Rosa Brille, und auch da nur was ihr sehen wollt?

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