„Stop-Pestizide-Tag für eine gesunde Umwelt“

Umweltschutzgruppe Vinschgau: „Stop-Pestizide-Tag“ am 24. Mai

Samstag, 23. Mai 2020 | 20:16 Uhr

Kastelbell-Tschars – “Zum „Stop – Pestizide – Tag“ am 24. Mai, möchten wir daran erinnern, dass seit Monaten sind – wieder – viele Bauern mit ihren Sprühgeräten in den Obstanlagen unterwegs sind. Versprüht werden je nach Schädling oder Pilzkrankheit auf Empfehlung unterschiedliche Pestizide. Es sterben nicht nur Bienen, sondern viele bestäubende Insekten – Schädlinge und Nützlinge. Anstatt Biodiversität zu fördern, wird sie zerstört. Und wir Menschen atmen Pestizide ein und das in einer Zeit, in der wir alle unser Immunsystem stärken sollten”, so die Umweltschutzgruppe Vinschgau.

“Laut „Beipackzettel“ – sprich Sicherheitsdatenblatt – gibt es für die einzelnen Spritzmittel Zeiträume, in denen Menschen die mit Pestiziden behandelte Fläche nicht betreten sollen, weil gesundheitsgefährdend . Dabei handelt es sich um die sogenannten „Wiedereintrittszeiten“. So hat beispielsweise Chlorpyrifos, welches Italien noch nicht verboten hat, eine Wiedereintrittszeit von 48 Stunden”, fährt die Umweltschutzgruppe Vinschgau fort.

“Die Umweltschutzgruppe Vinschgau ruft seit vielen Jahren die Verantwortlichen im Bauernbund, Beratungsring und in der Landesregierung auf, dringend Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu ergreifen:

a) transparente Information an die Bürger*innen darüber, welche Spritzmittel in den Siedlungsgebieten und an Rad- und Wanderwegen eingesetzt werden, damit sich jede/r schützen kann und einen Hinweis „Betretungsverbot“ mit Angabe des Datums und der Zeiten (von … bis …)

b) Kontrolle durch die lokalen Behörden (Polizei, Forstbehörde) mit dem Ziel, die rechtlich verankerten Abstandsregelungen zum Siedlungsgebiet zu gewährleisten und Abdrift zu verhindern

c) die intensive Förderung einer ökologischen Landwirtschaft und die Unterstützung eines Konsumverhaltens, das biologisch produzierten Lebensmitteln den Vorrang gibt”, meint die Umweltschutzgruppe Vinschgau.

 

Von: ka

Bezirk: Vinschgau

Kommentare

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30 Kommentare auf "Umweltschutzgruppe Vinschgau: „Stop-Pestizide-Tag“ am 24. Mai"


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andr
andr
Universalgelehrter
7 Tage 10 h

Im eisacktal stinkts auch nach pestizide und glyphosat 😠beim Radfahren bekommst du dann die volle ladung

rostiger golden
rostiger golden
Grünschnabel
7 Tage 7 h

@ andr
Sehr intressant, meines wissens ist glyphosat geruchsneutral, also nach einer behandlung riecht man nichts.

Spiegel
Spiegel
Superredner
7 Tage 7 h

Wenns stinkt dann fahren sie bei einen Biobetrieb vorbei der gerade Schwefelkalch verwendet hat. Ein Schwermetall in Laugenformulierung das für die Bodenlebewesen sehr giftig ist. Wie es schon Urs Niggli in einem Interview sagte nur die Integrierte Landwirtschaft kann die Menschheit ernähren. Und noch was Glyphosat ist ein Phosphonat das sie alle tage im Haushalt verwenden!😉

Oberjoggler
Oberjoggler
Grünschnabel
7 Tage 7 h

wenns recht stinkt, dürfte es mit hoher Wahrscheinlichkeit POLISOLFURO DI CALCIO sein (auf gut Deutsch Schwefelkalkbrühe) und das lieber andr ist ein BIOLOGISCHES Pflanzenschutzmittel….

andr
andr
Universalgelehrter
7 Tage 5 h

@rostiger golden dann stinkt halt ein anderes gift😠

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
7 Tage 4 h

@Spiegel…arbeiten Sie bei Monsanto/Bayer im Außendienst ? Als Monsanto in den 70er Jahren Roundup auf den Markt gebracht hat, ging es dem damaligen US-Konzern sicher nicht um die Sicherung der Welternährung oder Sauberkeit im Haushalt. Das war schon eine langfristig angelegte Strategie. Glyphosat ist nicht-selektiv gegen Pflanzen, d.h. alle damit behandelten Pflanzen sterben ab. Außer die von Monsanto entwickelten und exklusiv vermarkten gentechnisch veränderten Nutzpflanzen.

Spiegel
Spiegel
Superredner
7 Tage 2 h

@Guenni nein ich lese mir viele Wissenschaftlichen Berichte durch. Ihre Art zeigt das sie von der Thematik keine Ahnung haben.

Spiegel
Spiegel
Superredner
7 Tage 2 h

@Guenni nein nicht alle Pflanzen reagieren und sie blockieren nur ein Enzym also harmlos für Mensch

rostiger golden
rostiger golden
Grünschnabel
7 Tage 29 Min

@andr
Warscheinlich riechst du dich selber 💁🏻‍♂️

Mr.SchneedleWoods
6 Tage 17 h

@Spiegel ba inz schun ewig koan schwefel mear wohrgnummen ban spaziern, lei den faden geruch wou i liaber schnell weitergea. Konn mi ah irren obr terf man schwefelkolk belibig insetzen?
Nor woasch obr ah wos in glyphosat olls drinnen isch?

brunner
brunner
Superredner
7 Tage 20 h

Isch jo anscheinend lei Essigwasser!

Spiegel
Spiegel
Superredner
7 Tage 10 h

Man sieht das diese Gruppen keine Ahnung von der Materie haben. Sprechen wir mal über das “Warum” PSM notwendig sind. Wenn man den verbrauch von PSM im Integrierten Obstbau VS Bio vergleicht so braucht Bio z.b 300 Kg Schwefelkalch/Jahr und Ha ( Bienentoxisches Biopestizid). Aber diese Gruppen greifen immer nur den Integrierten Obstbau an. Einfach lächerlich diese Googleprofessoren. Liebe Bürger ihr solltet euch mal über Mykotoxine informieren…….

Spiegel
Spiegel
Superredner
7 Tage 9 h

Vorallem Bioprodukte haben das Problem mit Mykotoxine!

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
7 Tage 8 h

@Spiegel…die sagen so, du sagst was anderes. Wem soll man glauben ?

Andreas
Andreas
Superredner
7 Tage 8 h

@Spiegel des sein holt heintzutog die leit! wenn irgendwou bio oben steat nor isch sel super (derf ober nit viel kosten) und viele tian mit ohne an tau zu hoben um wos se geat.. gleich wia die kinder olle die freitigers nit schual gongen sein, zem isch der groasstoal lei oi das sie nit schual gian miassen.

Sun
Sun
Superredner
7 Tage 3 h

Sie wollen also Biobetriebe gegen konventionelle Betriebe auspielen, um von der eigenen Problematik abzulenken? Dieser Versuch kann leicht nach hinten losgehen.

Spiegel
Spiegel
Superredner
7 Tage 3 h

@Guenni war beim Vortrag der Arbeitsgruppe Zukunft Landwirtschaft des Prof. Rudolf Krska. Sie dir im Youtube ” Science Talk mit Rudolf Krska an. Er spricht über Mykotoxine die grosse Gefahr!

Spiegel
Spiegel
Superredner
7 Tage 3 h

@Sun nein ich spiele niemanden aus denn das sind Fakten. Aber wenn soe mehr dem Googleprofessoren glauben bitte😄

Sun
Sun
Superredner
6 Tage 22 h

Interessante Doku zu dem viel verwendeten Glyphosat, auch im Obstbau.
https://www.youtube.com/watch?v=5Tj9v24H-Lo
Jetzt ist Spiegel wieder dran,vlt. hat er noch was zu bieten ausser Mykotoxine. Er scheint ja Gefallen daran zu finden seine Kollegen anuzuschwärzen.

Mr.SchneedleWoods
6 Tage 17 h
@Spiegel Und enk weart gsogg wos guat isch und eis glabses ah nu 😂 Gift isch und bleib gift, Wiederlich seits eis giftmischer, und nu wiederlicher sein dias guathoasn und des fördern, ibroll braune stroafn unter di bam olls ausrotten wos do ummerfliag und kriacht, und dr boudn isch ah zur sau! Hosch dr amol gedonkn driber gmocht wias in den boudn ausschaug noch sogmer 10 johr gift spritzn? In 10 johr kents enk enkre bliatn selber besteibn wenns sou weiter mocht. Nor kriags obr an empfehlung schnell nu a gift fertigmochn weils nor verboutn weart, nia driber nochdenkt wisou?… Weiterlesen »
rostiger golden
rostiger golden
Grünschnabel
6 Tage 6 h

@Mr.SchneedleWoods
Dein nickname zoag schun amol wia geistreich dein wesen isch 🤦🏻‍♂️
Erstens amol die dosis macht das gift, sel sog amol schun olls. Der Ld 50 Wert von Alkohol, kaffee oder gewöhnliches Kochsolz isch niedriger als zb von glyphosat. (Infoll informier die wenns nit tschecksch)
Deine theorie von 10 jährigen Giftspritzerei iach a total ausn kontext gerissen. In mochne gebiete werd schun ûber 70 johr obstbau betrieben u sem soll jo noch deiner denkweiße noch schun 60 johr nix mear wochsn?

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
7 Tage 8 h

Wenn sich Urlauber (bin ich auch) über diese ” Düfte ” in den ” Apfelen ” oder Weinkulturen beschweren, dann sollten sie woanders Urlauben, denn die Obstbauern leben von ihren erzeugten Produkten 🍇🍎🍏🍐. Es wird niemand gezwungen, bei den Südtirolern*innen Ferien zu machen.

Oberjoggler
Oberjoggler
Grünschnabel
7 Tage 7 h

endlich mal ein neutraler objektiver Kommentar, danke Guenni!

andr
andr
Universalgelehrter
7 Tage 5 h

I bin a doigo😉

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
7 Tage 3 h

@Oberjoggler…das sehen aber nicht viele so. Bin im Herzen halt schon sehr nahe an Südtirol und kann nach fast 40 Jahren auch das eine oder andere beurteilen

lalala
lalala
Grünschnabel
7 Tage 10 h

Falsch chlorpyrifos welches bis jetzt noch zugelassen war/ist ist im agrios nicht zugelassen, trotz allerdem hat es eine wiedereintrittszeit von 24h und NICHT 48h das ist eine bewusste lüge um wieder alle gegen den Bauer aufzuhetzen

rostiger golden
rostiger golden
Grünschnabel
7 Tage 7 h

Lalala
Korrekt, italien hat die frist für dieses jahr verlängert. In südtirol hat die agrios beschlossen dies nicht zu tun. Find ich gut aber klar, man sieht immer nur die negativen sachen.

inni
inni
Grünschnabel
7 Tage 3 h

Auch früher, als sich die Bauern mit ihren Sprühgiften und Giftgepansche selbst umgebracht haben, zeugungsunfähig wurden oder Nervenschäden davontrugen, sahen sie keine Schuld bei sich.

Spiegel
Spiegel
Superredner
7 Tage 2 h

Reine Lüge die Bauern früher hatten 10 Kinder!

charlybrown
charlybrown
Grünschnabel
6 Tage 23 h
Das größte Dilemma ist, dass die Menschen genau den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Und die Bauern sind da sehr fleißig. Sie können andere Meinungen, Sorgen und keine Art von Kritik vertragen. Fakt ist, dass man schon seit mehreren Wochen tagtäglich unzählige Traktoren mit ihren Giftfässern durch unsere Dörfer und Felder fahren sieht. Unverständlich, dass man auch während der Flugzeit der Bienen spritzt und mulcht. Schon allein die Druckwelle der Gebläse und die Mulchschlegel lassen den Bienen keine Chance (egal ob Bio oder Chemie). Nicht einmal da zeigen alle Bauern Verantwortung und guten Willen. Ist wirklich noch nicht allen… Weiterlesen »
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