Von: mk
Bozen – Im Fokus des nationalen Koordinierungstreffens der Volksanwältinnen und Volksanwälte der Regionen und Autonomen Provinzen Italiens Ende Jänner in Mailand stand die Zusammenarbeit bei Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, die von gemeinsamem Interesse sind.
Volksanwältin Veronika Meyer brachte bei dem zweitägigen Treffen einige derzeit für Südtirol relevante Themen vor, darunter kritische Aspekte des digitalen Zustellsystems SEND der öffentlichen Verwaltung und die Zahlungsmodalitäten über PagoPA.
„Insbesondere das Zustellsystem von Bescheiden und Zahlungsaufforderungen über die Plattform SEND, die derzeit in Südtirol von der Gemeinde Bozen genutzt wird, bereitet Bürgerinnen und Bürgern mit eingeschränkterer digitaler Kompetenz derzeit Schwierigkeiten und bringt einen finanziellen Mehraufwand an Bearbeitungsspesen mit sich“, berichtete Meyer. „Infolge des Austausches mit den Kolleginnen und Kollegen im Palazzo Pirelli in Mailand wird nun ein institutioneller Dialog mit dem Ministerium aufgenommen, um die Funktionsweise des Dienstes zu vertiefen und mögliche Verbesserungsvorschläge zu bewerten. Ziel ist es, dazu beizutragen, das richtige Gleichgewicht zwischen digitaler Innovation und einen wirksamen Schutz der Bürgerrechte zu gewährleisten.“




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