Großraubtiere: Tauber fordert dazu auf, das Problem anzugehen

„Wir können nicht zuwarten, bis die ersten Menschen angegriffen werden“

Freitag, 11. Juni 2021 | 12:32 Uhr

Bozen – „Die letzthin bekannt gewordenen Fälle, wo Bären und Wölfe gesichtet wurden bzw. wo diese Tiere Schafe und Ziegen gerissen und Bienenstöcke geplündert haben, dürfen nicht mehr länger achselzuckend hingenommen werden“, meint der SVP-Landtagsabgeordnete Helmut Tauber.

In einem dichtbesiedelten Gebiet, wie es Südtirol sei, wo die Bauern zum Großteil ihre Almen noch bewirtschafteten und somit auch die Kulturlandschaft erhalten und pflegen, sei die Anwesenheit von Großraubtieren ein Problem. Auch aus touristischer Sicht seien die medialen Berichte zum vermehrten Auftreten von Wölfen und Bären durchaus problematisch.

„Mir ist durchaus bewusst, dass eine Lösung nicht auf lokaler Ebene gefunden werden kann. Es muss aber möglich sein, die Anzahl der Großraubtiere in Grenzen zu halten, wenn sich diese in dichtbesiedelten Gegenden aufhalten“, sagt Tauber.

Er unterstütze zudem auch die Ansicht jener Bauern und Bürgermeister, welche jüngst mit Übergriffen von Bären und Wölfen konfrontiert waren und die Politik aufforderten, das Problem anzugehen. „Wir können nicht zuwarten, bis die ersten Menschen angegriffen werden. Dazu darf und kann es nicht kommen. Deshalb muss das Thema auf nationaler Ebene auf die Tagesordnung“, fordert Tauber abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "„Wir können nicht zuwarten, bis die ersten Menschen angegriffen werden“"


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Plodra
Plodra
Grünschnabel
1 Tag 18 h

Seit Menschengedenken (sprich seit 1800) gab es in Italien keine Angriffe des Wolfes auf Menschen. 

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
1 Tag 4 h

Gibt es die Menschheit erst seit 1800?

brunner
brunner
Universalgelehrter
1 Tag 17 h

Eine Frage der Zeit bis die ersten Menschen verletzt werden…..

bern
bern
Universalgelehrter
1 Tag 18 h

In erster Linie sind die Bürgermeister für die Sicherheit der Bürger verantwortlich. Gebt ihnen einen Vordruck, wie sie die Jäger zum Schießen der Wölfe berechtigen können.

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