Rückgang der Lebensqualität in dem Viertel

WOBI-Brennpunkt in Sinich: Landesrätin Mair prüft die Lage

Donnerstag, 23. Mai 2024 | 15:41 Uhr

Von: Ivd

Meran – Die Landesrätin für Wohnen und Sicherheit, Ulli Mair, hat am gestrigen Mittwochnachmittag den WOBI-Wohnkomplex in der Damiano-Chiesa-Straße in Meran-Sinich besucht und sich gemeinsam mit rund einem Dutzend Anwohnern ein Bild von den Zuständen vor Ort gemacht.

„Es ist mir ein Anliegen, in direkten Austausch mit den Menschen vor Ort zu treten, um aus erster Hand über deren Probleme, Anliegen und Sorgen zu erfahren. Die Mieter der Damiano-Chiesa-Straße beklagen einen seit Jahren anhaltenden Rückgang ihrer Lebens- und Wohnqualität im Viertel, der vor allem durch Kleinkriminalität, Vandalismus, Ruhestörung, Vermüllung und einen sichtbaren Verfall der Bausubstanz bedingt ist”, so die freiheitliche Landesrätin.

„Wir haben es hier mit einem sozialen Brennpunkt mit einer Vielzahl an Problemen zu tun, für dessen Eindämmung es handfeste Maßnahmen braucht. Viele Anwohner, mit denen ich gesprochen habe, sind in dieser Gegend aufgewachsen und äußern große Besorgnis und Verärgerung über die negative Entwicklung”, so Mair.

Die Landesrätin fährt fort: „Das WOBI ist gefordert, in enger Zusammenarbeit mit Sozialdiensten, Sozialvereinen und gegebenenfalls mit den Sicherheitskräften eine Trendumkehr sicherstellen, um der fortschreitenden Verwahrlosung konsequent Einhalt zu gebieten“, so die Landesrätin. „Gerade im Zusammenhang mit Phänomenen der Jugendkriminalität, die einen beträchtlichen Anteil an den Problemen im Viertel haben, müssen klare Grenzen gesetzt werden. Ich denke beispielsweise an ein Projekt, im Zuge dessen verhaltensauffällige oder straffällige Jugendliche dazu verpflichtet werden, die Gemeinschaftsflächen zu pflegen – um Verantwortung zu übernehmen, ein positives Selbstwertgefühl aufzubauen und auch um sich Respekt zu verschaffen“, so Mair. „Schäden an der Bausubstanz, die vielfach durch Sachbeschädigung verursacht werden, müssen viel schneller als bisher behoben und die Verursacher zur Rechenschaft gezogen werden“.

„Ich habe mit den Anwohnern vereinbart, in sechs Monaten einen weiteren Lokalaugenschein abzuhalten, um Bilanz über die Maßnahmen zu ziehen, die in der Zwischenzeit hoffentlich umgesetzt und wirksam geworden sind”, so Mair weiterhin.

Die Landesrätin appelliert an alle Mieter, ähnliche Probleme in ihrer Wohnanlage und Umgebung dem WOBI sowie den Polizeikräften zu melden und damit einen aktiven Beitrag zur Wahrung von Sicherheit und Ordnung zu leisten.

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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9 Kommentare auf "WOBI-Brennpunkt in Sinich: Landesrätin Mair prüft die Lage"


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krokodilstraene
29 Tage 6 Min

Ich kann mir nicht helfen…
Immer wenn ich “Landesrätin Ulli Mair” höre, schüttelt es mich… 😉

Paladin
Paladin
Universalgelehrter
28 Tage 8 h

@kroko: Das geht mir bei den meisten Politikern so. Der Unterschied besteht darin, dass die Ulli erst seit einige Monaten im Amt ist. Andere treiben schon seit Jahren ihr Unwesen. 

Faktenchecker
29 Tage 22 Min

Schon wieder ein Fototermin ohne Ergenis.

Faktenchecker
29 Tage 21 Min

Schon wieder ein Fototermin ohne Ergebnis.

algunder
algunder
Universalgelehrter
28 Tage 19 h

na nna die maier
inser fahnl in wind
obor sicher wieder tolle foto gmocht gell ? 🤣🤣🤣🤣

Zugspitze947
28 Tage 10 h

algunder: do sein deine von der STF kuan bissl besser 🙁 Große Klappe und nichts dahinter ……….. 🙁

algunder
algunder
Universalgelehrter
28 Tage 8 h

@Zugspitze947
😎🤣🤣🤣🤣🤣

jefferson
jefferson
Tratscher
28 Tage 22 h

…in sechs Monaten wieder einen Lokalaugenschein (sprich Fototermin😂)… BLABLABLA

Galantis
Galantis
Superredner
28 Tage 15 h

Aha, die Ulli prüft jetzt! In der Vergangenheit hot sie nur geschrien und gepoltert ohne zu prüfen! Was ein Posten und Kohle so alles bewirken kann!!

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