Bezzecchi war nicht zu schlagen

Bezzecchi setzt MotoGP-Grand-Prix-Siegesserie in USA fort

Sonntag, 29. März 2026 | 23:33 Uhr

Von: apa

Marco Bezzecchi hat seine MotoGP-Grand-Prix-Siegesserie in den USA fortgesetzt. Der Italiener ging am Sonntag in Austin gleich nach dem Start nach einer Fast-Kollision in Führung, gab diese nicht aus der Hand und triumphierte saisonübergreifend im fünften WM-Lauf in Folge. Als Belohnung übernahm der 27-jährige Aprilia-Fahrer die nach dem Sprint an seinen Teamkollegen Jorge Martin verlorene Gesamtführung. Der Spanier wurde Zweiter, Rang drei ging an KTM-Pilot Pedro Acosta.

Nach dem von vielen Stürzen geprägten und von Martin gewonnenen Samstag-Sprint gab es diesmal zwar neuerlich viele packende Zweikämpfe und Überholmanöver, mit Joan Mir rutschte aber nur ein Akteur ohne Fremdeinwirkung in der 6. Runde von der Strecke. Der Japaner Ai Ogura schied nach einer starken Vorstellung wegen eines technischen Defekts aus. Bezzecchi agierte extrem souverän, sein Erfolg geriet nie in Gefahr. Es war sein neunter Erfolg auf MotoGP-Ebene. Mit 81 Punkten führt er die Wertung nun vier Zähler vor Martin an, der am Samstag zum 17. Mal in seiner Karriere in einem Sprint gewonnen hatte.

Bezzecchi: “Lass uns so weitermachen”

Die Dominanz von Bezzecchi könnte aktuell nicht größer sein, er führte nun 121 Runden am Stück bei Grand-Prix-Rennen das Feld an, was es zuvor noch nie gegeben hat. Er ist zudem der erste Fahrer in über drei Jahren, der die ersten drei WM-Rennen alle gewonnen hat. “Ich war sehr traurig gestern, es war wichtig heute ein gutes Rennen hinzulegen. Ich bin so glücklich”, resümierte der Sieger, der am Samstag im Sprint auf Position zwei liegend zu Sturz gekommen war. Vom Gewinnen hat er noch lange nicht genug. “Lass uns so weitermachen”, diktierte er in die Mikrofone.

Der 2,036 Sekunden dahinter durchs Ziel gefahrene Martin sprach von einem “fantastischen” Wochenende. “Marco war unbesiegbar”, sagte der Spanier. “Absolut zufrieden” war Acosta nach einem “aufregenden Rennen mit nicht den ruhigsten Runden”. Weltmeister Marc Marquez musste sich hinter dem Pole-Position-Mann Fabio Di Giannantonio mit Rang fünf begnügen. Enea Bastianini (ITA/KTM-Tech3) landete unmittelbar dahinter. In der Moto3-Kategorie landete der Oberösterreicher Leo Rammerstorfer als 20. am Ende des Feldes.

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