Sperre bleibt aufrecht

Dämpfer für Alex Schwazer

Mittwoch, 06. Mai 2020 | 10:33 Uhr

Kalch – Alex Schwazer muss einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Die Chancen, dass seine achtjährige Sperre aufgehoben wird, schrumpfen nach dem jüngsten Gerichtsurteil auf ein Minimum, berichtet SportNews.bz.

Der Kalcher Olympiasieger, der im Jahr 2016 wegen einer positiven Dopingprobe gesperrt worden war, beteuerte daraufhin immer wieder seine Unschuld und sprach von einer manipulierten Dopingprobe. In der Tat ist im Sommer 2019 in einem Prozess vor dem Bozner Landesgericht ans Licht gekommen, dass seine DNA-Probe eine Anomalie aufwies.

Mit diesen Erkenntnissen zog der 35-Jährige vor das Schweizer Bundesgericht, das als höchste Gerichtsinstanz der Eidgenossen die Urteile des Internationalen Sportgerichtshof und somit auch Schwazers Sperre aufheben kann.

Bereits im Dezember blitzte Schwazer allerdings ab. Ein Gerichtsurteil vom 17. März, das erst jetzt veröffentlicht wurde, bekräftigt nun, dass die Sperre definitiv bis 2024 bestehen bleibt.

Anhand der aktuellen Beweislage kann Schwazer keinen Rekurs mehr gegen die Sperre einreichen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt jedoch: Sollten sich beim Prozess in Bozen neue Beweise ergeben, könnte Schwazer in der Schweiz erneut vor Gericht gehen. „Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen“, gibt sich Gerhard Brandstätter, der Anwalt von Schwazer, laut Nachrichtenagentur Ansa kämpferisch. Man werde nach Lausanne „mit stichfesten Beweisen zurückkehren, die vorerst nur schwere Indizien sind.“ Der Anwalt wartet auf das Gutachten, das am 30. Juni in Bozen hinterlegt werden soll.

Von: mk

Bezirk: Wipptal

Kommentare

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10 Kommentare auf "Dämpfer für Alex Schwazer"


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fritzol
fritzol
Superredner
23 Tage 14 h

haha! nix mehr go schwazer go! es ist zeit einen schlusstrich zu ziehen schwazerlein !

Italo
Italo
Tratscher
23 Tage 14 h

Richtig so 1 mol Getobt isch 1 mol zu viel

mmhm_sel_schu
mmhm_sel_schu
Tratscher
23 Tage 13 h

Es sollte generell eingeführt werden, dass ein positiver Dopingtest eine lebenslängliche Sperre mit sich zieht. Dann wären solche Gerichtsverfahren hinfällig. Zudem wüsste jeder Sportler genau af was er sich einlässt.

MeineMeinung123
23 Tage 13 h

Ich hoffe die Gerechtigkeit ⚖️ siegt!
Richtig so!
Besser den Sport als Hobby machen!
Anstatt 10 Jahre vor dem Gericht jedes Mal Rekurs einreichen!
Doping im Sport ist der Falsche Weg!!!

primetime
primetime
Superredner
23 Tage 13 h

Wer profitiert hier wohl hinter den Kulissen davon dass man so eine rießen “Mafiata” und Aufwand betreibt um !!EINE!! Person zu schädigen? IRgendwie interpretiere ich das “mit Kanonen auf Spatzen” schießen…

Chang
Chang
Neuling
23 Tage 11 h

Richtig so. 1x Doping und Tschüss

amme
amme
Universalgelehrter
23 Tage 12 h

bis der Sport wieder normal läuft….ojeoje….Vlt hom die leit in Italien in Zukunft a onders zu tian als de überbezohltn Sportler zu verfolgen

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
23 Tage 11 h

die warheit sollte ans licht kommen,ansonsten ist die justiz ein witz

Brixbrix
Brixbrix
Superredner
23 Tage 10 h

richtig so.
LEBENSLOOOONG sperrn , die scheinheiligen Doping Sünder

Allee89
Allee89
Tratscher
23 Tage 2 h

Generell sollten Dopingsünder Lebenslang gesperrt werden… Ist dann natürlich Manipulation im Spiel werden Karrieren zerstört!

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