Von: mk
Bozen – Am morgigen Dienstag, den 27. Januar 2026 trifft die Olympische Fackel in Bozen ein. Die Landeshauptstadt ist eine Etappe der Reise der Olympischen Fackel der Winterspiele Mailand-Cortina 2026 durch Italien. Das Eintreffen der Fackel wird von einem Festprogramm begleitet, das die Kultur, Bräuche und Traditionen der Stadt in den Vordergrund rückt. Bozen wird morgen im Rampenlicht der nationalen und internationalen Medien stehen.
37 Fackelträgerinnen und Fackelträger werden die Olympische Fackel durch die Stadt Bozen begleiten. Sie starten mit Fahrzeugen um kurz vor 18.00 Uhr an der Reschenbrücke, von dort geht es durch die Reschenstraße, die Drususallee, die Italienallee und die Freiheitsstraße, dann weiter über die Talferbrücke, die Rosministraße, die Dantestraße, die Marconistraße, den Verdiplatz, die Garibaldistraße bis zum Bahnhofsplatz. Von hier aus wird die Olympische Fackel zu Fuß weitergetragen, und zwar durch die Laurinstraße, die Weintraubengasse, die Lauben, die Goethestraße, den Dominikanerplatz und den Pfarrplatz bis zum Waltherplatz. Am Waltherplatz wird dann das Olympische Feuer entzündet. Auf ihrem Weg durch Bozen wird der Verkehr kurz angehalten. Es sollte zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen kommen.
Am Waltherplatz startet mit dem Eintreffen der Olympischen Fackel das Festprogramm City Celebration. Organisatoren sind die Stadtgemeinde Bozen und das Land Südtirol. Themen des Festprogramms sind Tradition und Innovation. Bozen und Südtirol sind ein gutes Beispiel dafür, wie man mit Optimismus in die Zukunft blickt und gleichzeitig in der Tradition verankert bleibt.
Das Festprogramm beginnt um 17.00 Uhr mit der Reise der Olympischen Fackel. Ab 17.50 Uhr steht der Südtiroler Sport im Mittelpunkt. Die Präsentation der Athletinnen und Athleten wird von Südtiroler Musikkapellen und ihren farbenfrohen Trachten umrahmt. Für diesen Teil des Festprogramms zeichnet der Verband der Südtiroler Musikkapellen verantwortlich.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritt der sechsköpfigen Gruppe „Cafelulé“. Die Tänzerinnen und Tänzer werden an der Fassade der Südtiroler Sparkasse zeigen, was Tanz in der Vertikalen heißt. Die Fassade der Südtiroler Sparkasse wird zu ihrer Bühne, auf der sie ihre außergewöhnliche Choreographie zeigen werden, die Musik, Bewegung und Architektur vereint, begleitet von Giorgio Moroders Musik 74 is the new 24.
Die Olympische Fackel wird gegen 19.30 Uhr auf dem Waltherplatz eintreffen. Dann wird das Olympische Feuer entzündet, und dieser Programmpunkt beschließt das Festprogramm am Waltherplatz.
Es folgt dann die „Flame After Hour“: Um 20.30 Uhr wird im Waltherhaus das Konzert „Ice-Cello“ aufgeführt. Unter der Leitung von Marco Mandolini spielen der Cellist Giovanni Sollima und das Haydn-Orchester die Stücke The N-Ice Cello und die Sinfonie Nr. 41 Jupiter von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Stück „The N-Ice Cello“ hat Sollima für die Olympische Fackel in Bozen komponiert. Für das Gesamtkonzept verantwortlich ist Corrado Bungaro. Giovanni Sollima ist ein international bekannter Cellist und der bekannteste italienische Komponist der Gegenwart. Er arbeitete mit den renommiertesten italienischen und internationalen Musikern zusammen und ist mit den größten Orchestern weltweit aufgetreten. Sollima hat auch Musik für Filme, Theaterstücke, das Fernsehen und Tanzaufführungen geschrieben. Beim Ice-Cello-Konzert spielt Sollima auf einem Cello aus Eis. Das Eis für den Körper des Instruments stammt aus dem Schnalstal, aus einer Höhe von 2.850 m.
Hier geht es zur Verkehrsregelung während der Feierlichkeiten!




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