Von: ka
Klobenstein – Diese Woche trifft sich die Weltelite des Eisschnelllaufs im traditionsreichen Thialf-Stadion in Heerenveen (Niederlande), um an den Weltmeisterschaften im Allround- und Sprint-Mehrkampf teilzunehmen. Die Arena gilt als die beliebteste Bühne des internationalen Eisschnelllaufs und ist berühmt für ihre besondere Atmosphäre und ihr leidenschaftliches Publikum.
Den Auftakt macht der Sprint-Mehrkampf am 5. und 6. März. Auf dem Programm stehen jeweils zwei Rennen über 500 Meter und zwei über 1000 Meter. Im Anschluss folgt am 7. und 8. März der Allround-Mehrkampf mit Distanzen von 500 bis 10.000 Metern.
Mit dabei ist auch die 21-jährige Südtirolerin Maybritt Vigl (Carabinieri). Die 1000-Meter-Spezialistin startet im Sprint-Mehrkampf und tritt dort gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Serena Pergher an, die bei den Olympischen Spielen über 500 Meter den vierten Platz belegte. Für Vigl ist es die erste reguläre Weltmeisterschaft im Seniorenbereich, nachdem sie bereits an drei Junioren-Weltmeisterschaften (2022, 2023 und 2024) teilgenommen hatte.

Die frisch gebackene Olympionikin war gerade einmal eine Woche zu Hause, ehe sie direkt zur letzten Station dieser langen Eisschnelllaufsaison nach Heerenveen weiterreiste. Trotz der kurzen Pause blickt sie motiviert auf das Großereignis: „Ich freue mich, dass ich diese Möglichkeit habe. Es ist zwar alles sehr kurzfristig, aber ich werde wie immer mein Bestes geben und hoffe, dass auch gute Ergebnisse herauskommen. Es ist meine erste WM und ich bin gespannt, was mich erwartet – ich freue mich auf jeden Fall.“
Im Sprint-Mehrkampf der Frauen zählt Titelverteidigerin Miho Takagi (JPN) erneut zu den großen Favoritinnen. Starke Konkurrenz kommt vor allem aus den Niederlanden mit Femke Kok, Olympiasiegerin über 500 Meter, und Jutta Leerdam, Olympiasiegerin über 1000 Meter.
Bei den Männern geht Titelverteidiger Ning Zhongyan (CHN) als einer der Topanwärter ins Rennen. Herausgefordert wird er unter anderem vom Niederländer Jenning de Boo, vom kanadischen Routinier Laurent Dubreuil sowie vom US-Amerikaner Jordan Stolz, der zu den dominierenden Sprintern der vergangenen Saison zählt.

Im Allround-Mehrkampf der Frauen gilt Titelverteidigerin Joy Beune erneut als Maßstab. Doch mit der Norwegerin Ragne Wiklund sowie den beiden Niederländerinnen Marijke Groenewoud und Antoinette Rijpma-de Jong, Olympiasiegerin über 1500 Meter, stehen weitere starke Medaillenkandidatinnen bereit.
Bei den Allround-Männern geht Jordan Stolz als Titelverteidiger an den Start. Zu seinen stärksten Herausforderern zählen der Norweger Sander Eitrem, Olympiasieger über 5000 Meter, sowie der junge Pole Vladimir Semirunniy.





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