Von: Ivd
Reinswald/Sarntal – In Reinswald steht alles bereit für das 20. Jubiläum des FIS Europacup Ski Alpin. Der wurde kurzfristig auf Montag und Dienstag vorverlegt, da sich für Mittwoch schlechtes Wetter angekündigt hat. Mit dabei werden bei den beiden Super-G’s der Damen neben der Rekordsiegerin Nadine Fest aus Österreich auch insgesamt sieben Südtirolerinnen sein, die sich aus dem Starthaus auf die Schöneben-Piste katapultieren.
90 Skirennläuferinnen aus 17 Nationen haben sich für die beiden Super-G’s angemeldet. „Mit dieser Anzahl sind wir sehr zufrieden. Im Vergleich zu den anderen Europacup-Stationen in dieser Saison haben wir einige mehr, das freut uns sehr“, sagt Luis Hofer, der Koordinator des Ski-Europacups im Sarntal. Eine Athletin sticht dabei besonders hervor: Nadine Fest wird wieder mit von der Partie sein. Die Speed-Spezialistin aus Kärnten ist die „Königin der Schöneben-Piste“. Mit vier Siegen, drei zweiten Plätzen und einem dritten Platz hat sie sich diesen Titel als amtierende Rekordsiegerin auch mehr als verdient. Mit Christina Ager (ein Sieg, ein zweiter Platz und ein dritter Platz) sowie Vanessa Nussbaumer (ein dritter Platz) hat Österreich auch noch zwei weitere Athletinnen gemeldet, die im Sarntal schon mindestens einmal auf dem Podium standen.
Das größte Aufgebot bringt wenig überraschend die Gastgeber-Nation Italien ins Sarntal. Mit 24 Athletinnen bilden die „Azzurre“ über ein Viertel des Teilnehmeranteils beim Europacup in Reinswald. Sieben dieser Skirennläuferinnen sind Südtirolerinnen. Die Europacup-erprobten Sara Thaler (St. Ulrich) und Vicky Bernardi (Stern in Hochabtei) führen das einheimische Aufgebot an, hinzu kommen die jungen Rita Granruaz (Abtei), Arianna Putzer (Wolkenstein), Ivy Schölzhorn (Sterzing), Nora Damian (Tiers) und Leonie Girtler (Mauls), letztere gehören noch dem Südtiroler Landeskader der Damen an. Eine namhafte Erwähnung verdient sich außerdem Asja Zenere, die bei der 18. Ausgabe für den letzten italienischen Sieg in Reinswald gesorgt hat und demnächst auch bei den Olympischen Winterspielen 2026 Mailand Cortina dabei sein wird.
Der angekündigte Schneefall am Mittwoch sorgt für neue Termine
In Südtirol gab es in den vergangenen Tagen die ersten ergiebigen Schneefälle dieses Winters. „Die Schneekontrolle hatten wir am vergangenen Sonntag, da war noch wenig Neuschnee. Jetzt ist etwas mehr, aber es hat sich im Rahmen gehalten, sodass keine Extra-Arbeiten an der Piste verrichtet werden mussten. Das Landschaftsbild ist nun natürlich großartig, alles ist weiß“, berichtet Hofer. Gleichzeitig ist für Mittwoch, 4. Februar der nächste Schneefall gemeldet. Deshalb haben Hofer & Co. in Absprache mit dem internationalen Ski- und Snowboardverband FIS sowie den einzelnen Mannschaften ein neues Programm auf die Beine gestellt.
Der erste Super-G steht nun nicht am Dienstag, sondern schon am Montag auf dem Programm. „Die Startzeit wurde auf 11.30 Uhr geplant, da die Zeitnehmer am Montag vor dem Rennen noch alles ordnungsgemäß aufstellen müssen. Am Dienstag steht dann der zweite Super-G an, der findet wie gewohnt um 10.00 Uhr statt“, aktualisiert Hofer.
Er und sein Team freuen sich dabei besonders auf das Jubiläum, zum 20. Mal macht der Europacup nämlich in Reinswald Halt. „Die Vorbereitungen dafür sind mehr oder weniger abgeschlossen. Die Athletinnen werden in unseren Partnerhotels untergebracht, wo es ihnen an nichts fehlt. Der 20. FIS Europacup Ski Alpin im Sarntal kann also kommen. Wir freuen uns wieder auf spannende Rennen“, schließt Hofer ab.




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