Von: luk
Bozen – Die von einzelnen Interessensgruppen und Parteien vorgebrachte Kritik zu den Olympiabewerben in Antholz und die Botschaft, die lokale Wirtschaft hätte darunter gelitten, weist der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) in einer Presseaussendung zurück.
Die Biathlonbewerbe in Antholz waren ein gelungenes Sportereignis, welches durch sehr gute Organisation punkten konnte und viele Biathlon-Begeisterte angezogen und weltweit vor den Bildschirmen begeistert hat. „Südtirol und seine Gastbetriebe haben sich als hervorragende Gastgeber ausgezeichnet und dadurch sehr viel positive Resonanz hervorgerufen. Dass eine Großveranstaltung dieser Dimension in einem begrenzten Zeitraum auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit sich bringt, erklärt sich von selbst. Es gilt zu unterstreichen, dass die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer Großes geleistet haben und sich Tag und Nacht dafür eingesetzt haben, dass die Wettkämpfe zu einem Sportfest werden konnten“, betont HGV-Präsident Klaus Berger.
Dass die Wettkämpfe zu Umsatzsteigerungen in der Beherbergung, in der Gastronomie, im Handel, in der Lebensmittelbranche und vielen anderen Dienstleistungssektoren geführt haben, ist Fakt und sollte in einer Bewertung der Olympiabewerbe auch Berücksichtigung finden. Zudem verweist der HGV darauf, dass die internationale Sichtbarkeit von Großereignissen mittelfristig erkennbar wird. „Allein die umfassenden Infrastrukturinvestitionen, welche durch die Olympischen Spiele im Pustertal begonnen werden konnten, werden dem Tal mittel- und langfristig einen großen Mehrwert bringen, der ohne dieses Event, nur mit Landesmitteln, nicht finanzierbar gewesen wäre,“ gibt Präsident Berger zu bedenken.
“Insgesamt waren die Wettkämpfe in Antholz, auch wenn es im Vorfeld zu gewissen Einschränkungen rund um den Antholzer See kam, aus wirtschaftlicher Sicht ein Erfolg, der sich selbstredend erst in einigen Jahren abschließend messen lassen wird können”, schreibt der HGV in seiner Presseaussendung.




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