Von: apa
Die routinierte Julia Grabher hat am Mittwoch das österreichische Generationenduell bei den Generali Open Ladies Kitzbühel gegen Ekaterina Perelygina gewonnen. Die 30-jährige Vorarlbergerin besiegte die 19-jährige Staatsmeisterin im Achtelfinale des WTA125-Tennisturniers 7:5,6:3. Perelygina war im ersten Satz mit zwei Breaks bzw. 4:0 vorangelegen, gab aber nach einer 5:3-Führung acht Games in Folge ab. Das leichte Aufbäumen im zweiten Durchgang nach dem 0:4 kam zu spät.
“Es war ein sehr, sehr hartes Match. Ich habe meine Chancen genutzt, das war wichtig”, sagte Grabher im ORF-Interview und verwies darauf, dass es gegen eine Trainingspartnerin nicht leicht sei. “Wir kennen uns sehr, sehr gut. Es war sehr, sehr schwierig. Natürlich verspürt man gegen andere Österreicherinnen mehr Druck. Das muss man ausschalten können, das habe ich am Anfang nicht geschafft.” Perelygina betonte, zu viele Chancen liegengelassen zu haben.
Die fünftbeste Österreicherin in der Weltrangliste hat sich mit ihrem Auftaktsieg erstmals knapp an die Top 500 herangearbeitet. Die Gegnerin der als Nummer vier gesetzten Grabher für das für Freitag angesetzte Viertelfinale des Sand-Events wird am Donnerstag ermittelt. Um die Runde der letzten acht bemüht sich am Donnerstag auch die zweitgereihte Sinja Kraus. Für sie geht es im Achtelfinale gegen die 18-jährige Deutsche Eva Bennemann.




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