Sie holt den Sieg im Gesamtweltcup nach Österreich

Heimsieg und historischer Gesamtweltcupsieg für Riccarda Ruetz

Sonntag, 08. Februar 2026 | 18:12 Uhr

Von: mk

Umhausen – Riccarda Ruetz hat am Sonntag in Umhausen den Eliminator gewonnen und damit nach 27 Jahren den Sieg im Gesamtweltcup nach Österreich geholt.

Der Eliminator auf der Grantau-Bahn am Sonntag strahlte in Rot-Weiß-Rot. Im Einsitzer der Damen feierte Riccarda Ruetz ihren vierten Saisonsieg, Fabian Achenrainer (AUT) doppelte im Einsitzer der Herren nach und gewann nach dem Weltcup am Samstag auch im Ausscheidungsrennen am Sonntag.

Die 955 Meter lange Naturrodelbahn „Grantau“ hat am Sonntag ein Rennen für die Geschichtsbücher geschrieben. Im Eliminator-Finale standen sich Nadine Staffler (ITA), Europameisterin Nina Castiglioni (ITA), Lisa Walch (GER) und Riccarda Ruetz (AUT) gegenüber. Ruetz zeigte einen wahren Traumlauf und sicherte sich in 1.14,21 Minuten ihren vierten Saisonsieg, vor Castiglioni (1.15,34 Minuten) und Walch (1.15,67), Staffler (1.17,00) wurde Vierte. „Ich war voll fokussiert, ich wollte zeigen, was ich kann, und das ist mir gelungen“, erklärte Ruetz, die sich im Ziel zunächst nicht sicher war, ob sie ein Rennen vor Schluss bereits den Sieg im Gesamtweltcup in der Tasche hatte. Mit dem Sieg im Eliminator ist 21-Jährige nicht mehr von der Spitze der Weltcupwertung zu verdrängen, erstmals ist Ruetz Gesamtweltcupsiegerin. „Das freut mich riesig, das war mein großes Ziel“, so Ruetz. Nach 27 Jahren kehrt die große Kristallkugel bei den Damen wieder nach Österreich zurück, die letzte Gesamtsiegerin war die Ötztalerin Elvira Holzknecht in der Saison 1998-1999.

Achenrainer auch im Eliminator unschlagbar

Fabian Achenrainer reist mit zwei Siegen in zwei Tagen aus dem Ötztal ab, nur 24 Stunden nach seinem Sieg im Weltcup gewann der 25-Jährige auch den Eliminator – in beeindruckender Manier und einer Zeit von 1.13,00 Minuten. Zweiter wurde Daniel Gruber (ITA/1.13,56 Minuten) seinen Teamkollegen Hannes Unterholzner (ITA/1.13,68) und Mathias Troger (ITA/1.13,91). „Das war ein perfektes Wochenende für mich, beide Rennen gewonnen – besser geht nicht“, zog Achenrainer nach seinem dritten Saisonsieg zufrieden Bilanz.

Vor dem Finale in Jaufental/Val di Giovo (ITA) am 21. Februar führt Gruber die Gesamtwertung mit 525 Punkten an, dahinter Folgen Achenrainer (470) und Troger (385).

Ergebnis Finale Einsitzer Damen, Elimiator

1.    Riccarda Ruetz (AUT) 1.14,21 Minuten

2.    Nina Castiglioni (ITA) 1.15,34 Minuten

3.    Lisa Walch (GER) 1.15,67 Minuten

4.    Nadine Staffler (ITA) 1.17,00 Minuten

Ergebnis Finale Einsitzer Herren, Eliminator

1.    Fabian Achenrainer (AUT) 1.13,00 Minuten

2.    Daniel Gruber (ITA) 1.13,56 Minuten

3.    Hannes Unterholzner (ITA) 1.13,68 Minuten

4.    Mathias Troger (ITA) 1.13,91 Minuten

Bezirk: Bozen

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