HK SZ Olimpija Ljubljana fährt nie gefährdeten 7:2-Heimsieg ein

In Laibach gibt es für die Rittner Buam nichts zu holen

Dienstag, 22. Dezember 2020 | 21:49 Uhr

Laibach/Klobenstein – Wie schon vor vier Wochen beim ersten Aufeinandertreffen in Klobenstein waren die Rittner Buam im Retourmatch am Dienstagabend gegen HK SZ Olimpija Ljubljana auf verlorenem Posten. Die Blau-Roten zogen beim letzten Meister der Alps Hockey League auswärts im Tivoli mit 2:7 den Kürzeren.

Premiere in den Reihen der Rittner Buam: Luke Cavallin durfte am Dienstagabend erstmals den Kasten der Rittner Buam hüten. Sein Debüt begann jedoch mit einer eiskalten Dusche, denn nach 23 Sekunden netzte Stebih zum 1:0 ein. Der Verteidiger war aufgerückt, wartete im Slot und das Zuspiel von Zajc verwertete er ohne Schwierigkeiten. Cavallin traf am frühen Rückstand keine Schuld. Danach waren die Gastgeber spielbestimmend und kamen zu einigen guten Möglichkeiten, doch die Heiskanen-Truppe bot dem Favoriten tapfer die Stirn und tauchte selbst immer wieder gefährlich vor Spreitzers Kasten auf.

Max Pattis

Im Mitteldrittel schalteten die technisch und körperlich starken Drachen einen Gang rauf. Zunächst vergab das Team von Gregor Poloncic mehrere Hochkaräter, bzw. scheiterte an Luke Cavallin, ehe die Slowenen doch jubeln durften. Als Eisath in der Kühlbox schmorte stellte Ropret mit einem verdeckten Schuss auf 2:0 (24.51). Mitte des zweiten Spielabschnitts fiel der dritte Treffer für Laibach, als Magovac auf dem rechten Flügel den Turbo zündete und Cavallin mit einem präzisen Schuss das Nachsehen gab. Nur eineinhalb Minuten später stellte Ropret sogar auf 4:0. Dieses Mal ließ Laibachs Nummer 29 die Rittner Verteidiger stehen wie Slalomstangen und schlenzte den Puck Backhand ins Kreuzeck. Ein Treffer für die Galerie. Jetzt zeigten die Rittner Buam eine Reaktion und verkürzten postwendend mit Spinell auf 1:4 (30.09). Wenig später ließen die Gäste eine Überzahlsituation ungenützt verstreichen, ehe es HK SZ Olimpija Ljubljana besser machte. Zehn Sekunden vor Ende Uusivirtas Zeitstrafe nahm Zajc Maß und traf zum 5:1 ins lange Eck. Spätestens jetzt waren die Würfel gefallen – obwohl im Tivoli noch 20 Minuten zu spielen waren.

Die Hausherren lassen nichts anbrennen

Laibach hatte aber noch nicht genug. In der 45. Minute machte Ropret mit dem 6:1 das halbe Dutzend voll und durfte sich über einen Hattrick freuen. Die Machtdemonstration der Slowenen ging auch in der Folge weiter, aber die Rittner Buam konnten immerhin ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, als Andreas Lutz mit einem seiner gefürchteten Distanzschüsse auf 2:6 verkürzte (47.14). Den Schlusspunkt setzten aber die Drachen: Eineinhalb Minuten vor der Sirene erzielte Bohinc das 7:2.

Nach drei Auswärtsspielen in Serie sind die Rittner Buam am Samstag, 26. Dezember wieder zu Hause im Einsatz. Das Team von Santeri Heiskanen bestreitet ab 20 Uhr in der Ritten Arena in Klobenstein das Derby gegen den HC Pustertal Wölfe.

HK SZ Olimpija Ljubljana – Rittner Buam 7:2 (1:0, 4:1, 2:1)

Tore: 1:0 Stebih (00.23), 2:0 Ropret (24.51/PP), 3:0 Magovac (28.32), 4:0 Ropret (29.51), 4:1 Markus Spinell (30.09), 5:1 Zajc (39.48/PP), 6:1 Ropret (44.23), 6:2 Andreas Lutz (47.14), 7:2 Bohinc (58.29)

Von: ka

Bezirk: Salten/Schlern

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