Von: apa
Die vorgezogenen Partien der 46. und 47. Runde in der ICE Hockey League haben Niederlagen der Spitzenclubs aus Klagenfurt und Salzburg gezeitigt. Tabellenführer KAC verlor am Mittwoch bei den Pustertaler Wölfen 2:3, der Dritte Red Bull Salzburg kam in Budapest beim Zehnten Ferencvaros mit 2:4 unter die Kufen. Die Ungarn verbesserten sich damit auf Rang acht. Schlusslicht Innsbruck kassierte indes eine 4:5-Heimpleite gegen den HCB Südtirol nach Verlängerung.
In Bruneck lief der KAC, der sich am vergangenen Sonntag als erstes Team das Play-off-Ticket gesichert hatte, ständig Rückständen hinterher. Mathias From nutzte im Mitteldrittel ein Überzahlspiel zum 1:1, Matt Fraser schaffte im Schlussabschnitt das 2:2. Auf das dritte Tor der Wölfe durch den US-Amerikaner Henry Bowlby drei Minuten vor Schluss hatten die Klagenfurter aber keine Antwort mehr parat und gingen nach zuletzt fünf Siegen wieder als Verlierer vom Eis. Für die fünftplatzierten Pustertaler war es hingegen der vierte Erfolg in Serie.
In Budapest gingen die Salzburger zunächst durch Peter Schneider standesgemäß in Führung. Ferencvaros, das nur zwei der davor letzten elf ICE-Spiele gewinnen konnte, drehte jedoch die Partie mit drei Treffern in Serie. Der Anschlusstreffer von Lucas Thaler im Schlussdrittel war zu wenig, quasi mit der Schlusssirene stellten die Ungarn den wichtigen Sieg im Kampf um das Pre-Play-off sicher.
Wilkins-Viererpack für Innsbruck zu wenig
Vier Tore des Kanadiers Matt Wilkins waren unterdessen für Innsbruck im “Tiroler” Derby zu wenig, um gegen Bozen einen Erfolg einzufahren. Dessen Landsmann Brad McClure sicherte den auf Rang vier stehenden Südtirolern in der Verlängerung mit seinem zweiten Matchtreffer den Sieg. Der HCB liegt damit nur mehr einen Zähler hinter Salzburg und hat ein Spiel weniger ausgetragen.




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