Von: apa
Kurz vor den Olympischen Spielen hat sich Alpin-Snowboarder Fabian Obmann beim Heimweltcup auf der Kärntner Simonhöhe in Topform gezeigt. Am Freitag musste sich der 29-Jährige erst im Finale dem Südtiroler Roland Fischnaller beugen und holte fünf Tage nach Platz zwei in Bansko sein nächstes Topresultat in der Olympiadisziplin. Benjamin Karl scheiterte im Viertelfinale an Aaron March und musste als Siebenter dem drittplatzierten Südtiroler auch die Weltcupführung überlassen.
“Vom ersten Schwung an hat einfach alles funktioniert. Es war das coolste Rennen, bei dem ich jemals am Start gestanden bin”, schwärmte Obmann nach seinem neunten Podestplatz im Weltcup – dem zweiten nach 2024 auf der Simonhöhe nahe St. Urban. Er fühlt sich offenbar nicht nur für den Weltcup kommende Woche in Rogla (SLO), sondern auch für Olympia bereit. “Es ist einfach schön, diesen Flow wieder zu haben, den ich letztes Jahr verloren habe. Der zweite Platz in Bansko hat da auch geholfen, weil das Thema Olympia damit mehr oder weniger abgehakt war und ich befreiter fahren konnte.”
Payer Siebente, “gute Woche” für Ledecka
Während Alexander Payer so wie Arvid Auner in der Qualifikation ausschied, schaffte es seine Ehefrau Sabine Payer als beste Österreicherin ins Viertelfinale. Dort war für die zweifache Saisongewinnerin ebenfalls vor Heimkulisse gegen Michelle Dekker aus den Niederlanden Endstation, sie wurde Siebente. Ihre engere Landsfrau Martina Ankele stellte als 13. ihr zweitbestes Karriereresultat ein. Den Sieg holte sich “Alleskönnerin” Ester Ledecka, die ihr Saisondebüt am Solo-Brett gab. Erst in der Vorwoche hatte die Tschechin auf Skiern als Dritte des Super-G von Tarvis überzeugt. “Es war ein super Spaß heute. Zwei Podiums in zwei verschiedenen Sportarten, das ist eine gute Woche”, lacht die 30-Jährige.




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