Prevc holte sich neuerlich den Sieg bei der Two Nights Tour

Premierensieg von Strate – Prevc gewann Two-Nights-Tour

Donnerstag, 01. Januar 2026 | 18:39 Uhr

Von: apa

Mit einem überraschenden Ergebnis ist der Weltcup der Skispringerinnen ins neue Jahr gestartet. Die Kanadierin Abigail Strate feierte am Donnerstag in Oberstdorf ihren ersten Weltcupsieg, dahinter sorgte Zeng Ping für den ersten Weltcup-Podestplatz einer Chinesin. Die Slowenin Nika Prevc landete hinter der Deutschen Selina Freitag auf Rang vier und gewann die Gesamtwertung der Two-Nights-Tour. Die Salzburgerin Lisa Eder wurde Tagessiebente und beendete die Tour auf Rang vier.

Wechselnde und schwierige Windbedingungen machten den Springerinnen zu schaffen. Prevc, am Vortag in Garmisch-Partenkirchen überragend, schaffte es mit 105 m gerade noch in den Finaldurchgang, verbesserte sich mit der Höchstweite im zweiten Durchgang (128,5 m) auf Rang vier (256,6 Punkte) und holte sich bei der dritten Auflage des Zweitages-Bewerbs zum dritten Mal den Gesamtsieg. Mit 527,7 Punkten gewann sie die Gesamtwertung vor Freitag (505,3) und der Japanerin Nozomi Maruyama (496,9).

Eder zweimal hauchdünn am Stockerl vorbei

Eder, nach dem ersten Durchgang Fünfte, fehlten nach Sprüngen auf 119 und 114 m nur 3,3 Zähler auf Tagesrang zwei. Mit 494,3 Punkten verpasste sie als Vierte das Stockerl in der Tour-Wertung gar nur um 0,6 Punkte. Die Oberösterreicherin Julia Mühlbacher (120/116) kam mit 241,1 Punkten auf Rang 13. Chiara Kreuzer und Hannah Wiegele schafften wie am Vortag die Qualifikation nicht.

Den Tagessieg holte sich überlegen Strate, die im ersten Durchgang das Duell mit Mühlbacher klar gewonnen hatte. Die Kanadierin siegte mit 268,2 Punkten (136 m/116 m) vor Zeng, die an ihrem 21. Geburtstag mit 257,7 Punkten (126,5/126,5) einen historischen Erfolg feierte, und Freitag (257,3 – 128/118).

Die Two-Nights-Tour mit Wettbewerben auf den beiden deutschen Schanzen in Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf wurde zum dritten Mal ausgetragen. Im kommenden Jahr soll das Format von einer Vierschanzentournee für Frauen abgelöst werden.

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