Tania Cagnotto ist über das Wasser nicht begeistert

“So ein schifo”

Donnerstag, 11. August 2016 | 08:50 Uhr

Rio de Janeiro – „Che schifo – wie ekelhaft. Nun gut, auch heute haben wir wieder die besondere Erfahrung gemacht in einen See zu tauchen, was für ein schifo“, lästert die Südtiroler Springerin Tania Cagnotto auf Twitter.

Tania Cagnotto, die zusammen mit Francesca Dallapè Silber im Synchronspringen vom Dreimeterbrett geholt hatte, ist von der Farbe und der Sauberkeit des Sprungbeckens gar nicht angetan. Seit einigen Tagen ist das Wasser nicht nur im Schwimmbecken der Wasserspringer, sondern in gleich mehreren Olympischen Becken grün geworden. Laut Meinung mehrerer Experten soll dahinter ein Ausfall der Filter des Schwimmbeckens oder eine zu geringe Dosierung des Chlors stecken.

Leider können es sich die Springer und Springerinnen, gleich wie die anderen Athleten, nicht aussuchen und müssen um in Form zu bleiben auch weiter trainieren, wenn das Wasser aussieht, als springe Frau in den Kalterer See.

Für die 31-jährige Bozner Springerin ist der 14. August der nächste Termin, wenn die Entscheidung im Einzelfinale ansteht.

Aber vielleicht bringt das grüne Wasser ja sogar Glück. Man fühlt sich an die Anfänge der Karriere erinnert und vielleicht lockt auf den Grund des Beckens eine weitere Medaille, wer weiß.

 

Von: ka

Bezirk: Bozen

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