Sportjahrbuch 2020 vorgestellt

“Südtirol, ein Land des Sports”

Freitag, 09. April 2021 | 14:48 Uhr

Bozen – Dem großen Aufsteiger in der Sportwelt, dem Südtiroler Tennisspieler Jannik Sinner, ist das Titelbild des druckfrischen Südtiroler Sportjahrbuchs 2020 gewidmet, das heute (9. April) in einer Online-Pressekonferenz vorgestellt worden ist. Das Jahrbuch dokumentiert die Erfolge der Südtiroler Sportler und Sportlerinnen und berichtet über die sportlichen Großereignisse in Südtirol, aber auch über die pandemiebedingten Einschränkungen und deren Auswirkungen auf den Breitensport: Daher findet sich in dem mit 112 Seiten gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel geschrumpften Jahrbuch ein Kapitel über die Auswirkungen des Covid-19-Notstandes auf den Südtiroler Sport.

LPA/Barbara Franzelin)

“Südtirol ist ein Land des Sports und soll ein solches bleiben”, betonte Landeshauptmann und Sportlandesrat Arno Kompatscher bei der heutigen Vorstellung und verwies zudem auf den “großen Auftrag Olympia 2026”. “2020 war ein sehr schwieriges Jahr für den Sport”, sagte Kompatscher, “trotzdem haben Südtirols Sportlerinnen und Sportler zahlreiche internationale Erfolge erzielt.” Besonders bitter sei das Jahr für den Breitensport gewesen, sagte der Landeshauptmann mit Verweis auf die Rolle des Sports als Lebensschule: “Wir hoffen nun, im Breitensport wieder zu einer Normalität zurückkehren zu können.” Der Landeshauptmann bedankte sich bei allen Beteiligten und besonders bei den Sportlerinnen und Sportlern, die “mit ihrem Teamgeist, ihrer Disziplin und ihrer Fähigkeit, mit Niederlagen umzugehen, ein Vorbild für Kinder und Jugendliche gerade in Zeiten der Pandemie” seien.

Wie wichtig für ihn persönlich der Sport in dieser Corona-Zeit gewesen sei, betonte Jannik Sinner in seiner Videobotschaft und rief darin zu Mut und Vertrauen auf. Spitzen-Biathletin Dorothea Wierer, die auf der Titelseite des Sportjahrbuches 2019 zu sehen ist, unterstrich ebenfalls die Bedeutung des Sports und der sportlichen Betätigung Jugendlicher, nach dem Motto: “Sport sichert Zukunft”.

Die Sportpsychologin und ehemalige Spitzen-Leichtathletin Monika Niederstätter beklagte die negativen Auswirkungen der pandemiebedingten Einschränkungen vor allem auf die Mädchen, die über die neuen Medien weniger zu Sport motiviert, sondern auf ihr Aussehen reduziert würden.

An der heutigen Vorstellung nahmen zudem die Präsidenten von CONI Südtirol, Alex Tabarelli, sowie des Paralympischen Komitees, Massimo Bernardoni, VSS-Vorsitzender Günther Andergassen und USSA-Präsident Carlo Emanuele Bosin teil.

Eingespielt wurden Videobotschaften der Südtiroler Sportler Daniel Grassl, Aaron March, Nicol und Nadia Dellago und Elena Pirrone. Das unter der Koordination der stellevertretenden Direktorin im Amt für Sport, Laura Savoia, und der redaktionellen Koordination von Hannes Kröss von HK Media herausgegebene Jahrbuch wurde von Athesia gedruckt und von Friedl Raffeiner grafisch gestaltet. Es ist im Landesamt für Sport im Landhaus 12 in der Kanonikus-Michael-Gamper- Straße in Bozen erhältlich oder kann auf der Landeswebseite zum Sport unter http://www.provinz.bz.it/gesundheit-leben/sport-freizeit/default.asp eingesehen und heruntergeladen werden.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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14 Kommentare auf "“Südtirol, ein Land des Sports”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Mico
Mico
Superredner
28 Tage 20 h

südtirol ein land des sports….. zum lachen…. seit an jahr dürfen unsere kinder keinen sport mehr machen….

Faktenchecker
28 Tage 19 h

Mico; so sihts aus:

jack
jack
Universalgelehrter
28 Tage 18 h

worum net?
geat ausn und laft umanond isch a sport

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
28 Tage 20 h

Südtirol, ein Land des Sports? Der dann seine Millionen an verdienten Euros in anderen Ländern versteuert…
Soweit zum Thema… “da bin ich daheim”
Bis zum 18. Lebensjahr werden alle Annehmlichkeiten konsumiert und beansprucht. Wenn dann aber der Moment kommt, an dem man die Möglichkeit hat, etwas zurück zu geben, zieht man es vor, auf den eigenen Säckl zu schauen und wenn möglich auch noch den letzten Cent zu sparen… obwohl man es nicht notwendig hätte…

EviB
EviB
Superredner
28 Tage 14 h

nuisnix
der Neid ist eine schreckliche Krankheit, an der sehr viele zu leiden scheinen.

Fochmonn
Fochmonn
Tratscher
28 Tage 4 h

@EviB Tatsache ist dass sich der Sinner die Steuern bei uns erspart indem er seinen Wohnsitz nach Monte Carlo verlegt hat!!

jack
jack
Universalgelehrter
28 Tage 4 h

bis zum 18 lebnsjahr zohln wo die eltern odo net?
deine kindo wern wo doham im keldo sitzn,
sorry hosch jo kane

Sims
Sims
Tratscher
28 Tage 20 h

Mehr Hirn und wianiger Sport, war oft besser😁

Nichname
Nichname
Tratscher
28 Tage 14 h

Auf diese arroganten “Spitzensportler” können wir gerne verzichten. Lasst lieber die Kinder ohne Zwang durch fanatische, erfolgsgeile Sportvereinsfunktionäre ihren Bewegungsdrang frei ausleben.

jack
jack
Universalgelehrter
28 Tage 4 h

mogsch deine kindo lei ausn schickn ,bewegung tuet guet.
obo eha sitznse vorn handy, odo computer gel?😂😂

mandorr
mandorr
Superredner
28 Tage 13 h

Trotz einzelner Minusdrücker ist Südtirol stolz auf unsere Sportler!!!

jack
jack
Universalgelehrter
28 Tage 4 h

jawol und jedo einzelne hot sichs selbo erorbeitet .
und wos er/ sie mitn geld tuet werd wo ihnen entscheidung sein.
obo jedo minus drucker hàtt gearn is geld va ihnen ohne was zu leisten😆

natan
natan
Superredner
28 Tage 6 h

Sportler sind in erster Linie Showmacher, die die Massen vergnügen und ablenken, damit sie nicht über wichtigeres nachdenken. “Panem et circenses” heis es schon im altem Rom und ist aktueller den je.

ines
ines
Tratscher
28 Tage 4 h

1. Jedes Land ist ein Land des Sports. Ich wüsste nicht, wo es keine guten Sportler gibt bzw. wo kein Sport ausgeübt wird.

2. Ich finde es übertrieben, wie die Spitzensportler verherrlicht werden und noch mehr die Gelder, die in den Sport (und alles was damit zusammenhängt; z. B. Veranstaltungen, Anlagen) fliessen.

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