Sinner mit stärkerem Auftritt in Runde zwei

Topstars Sinner, Sabalenka sicher in dritte Wimbledonrunde

Mittwoch, 01. Juli 2026 | 18:11 Uhr

Von: apa

Die Topstars in den Einzelbewerben der mit 64,2 Mio. Pfund dotierten All England Tennis Championships in Wimbledon sind am Mittwoch sicher in die dritte Runde eingezogen.

Jannik Sinner hatte gegen den Portugiesen Nuno Borges nur im zweiten Satz etwas Schwierigkeiten, kam aber 7:6(4),7:6(2),6:4 weiter. Aryna Sabalenka schaltete die US-Amerikanerin McCartney Kessler 6:1,7:6(9) aus. Sie trifft nun auf Jelena Ostapenko, Sinner auf den US-Amerikaner Jenson Brooksby.

Nach dem knappen Fünfsatz-Sieg zum Auftakt gegen Miomir Kecmanovic musste Sinner nur im zweiten Satz nach verlorenem Service zum 1:2 einem Rückstand hinterherlaufen. Bei 5:4 servierte Borges auf den Satzgleichstand und hatte auch einen Satzball, doch der Südtiroler schaffte das Rebreak und gewann auch das zweite Tiebreak. In den Schlüsselmomenten vermochte sich Sinner immer zu steigern, ein Satzverlust blieb ihm diesmal erspart.

Sinner: “Bin sehr glücklich”

“Insgesamt bin ich bei solchen Spielen, in denen man wenig Kontrolle hat, sehr froh über den Sieg”, atmete Sinner im Platz-Interview auf. “Besonders auf diesem Belag habe ich jetzt zwei Siege (diese Woche, Anm.) geholt. Natürlich werden wir sehen, was die Zukunft bringt, aber ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es gibt ein paar Dinge, die wir verbessern müssen, aber ich bin sehr glücklich”, meinte er nach dem zweiten Schritt in Richtung erfolgreiche Titelverteidigung.

Einen Rückstand aufgeholt und damit einen Satzverlust vermieden hat auch Sabalenka. Die Athletin aus Belarus, die in Wimbledon noch nie den Titel geholt hat, holte im zweiten Satz einen 2:5-Rückstand auf. “Sie hat im zweiten Satz ein unglaubliches Level gespielt”, konstatierte Sabalenka. “Sie mich heute wirklich gefordert und ich bin glücklich, dass ich den Test bestanden habe.”

Medwedew benötigte Anlaufzeit

Bei den Männern kam auch der Russe Daniil Medwedew in die dritte Runde. Der Ex-Weltranglisten-Erste brauchte gegen den Spanier Daniel Merida etwas Anlaufzeit, ehe er mit 3:6,6:3,7:5,6:2 letztlich noch relativ ungefährdet die zweite Hürde nahm. Während eines Großteils des Matches wirkte Medwedew, der nach seinem US-Open-Sieg 2021 seinen zweiten Grand-Slam-Titel anstrebt, so, als ob ihm Tennis eher lästig sei.

“Ich habe anfangs etwas an Rhythmus verloren”, sagte Medwedew danach. Doch im vierten Satz jubelte er lautstark, als er dem Spanier zweimal den Aufschlag abnahm, und applaudierte dem Publikum, als er das Match mit einem starken Aufschlag für sich entschied. “Mein Aufschlag hat mich heute nicht im Stich gelassen”, stellte er fest.

Bezirk: Pustertal

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