Von: mk
St. Johann im Ahrntal – Im Zeichen des Gedenkens an den Tiroler Freiheitskampf beging die örtliche Schützenkompanie von St. Johann im Ahrntal unter der Führung von Hauptmann Christian Steger ihre traditionelle Andreas-Hofer-Feier. Der Festakt sei als starkes Bekenntnis zur Heimat, zur Geschichte und zur unzerbrechlichen Kameradschaft über die Landesgrenzen hinweg zu verstehen, teilt die Schützenkompanie in einer Aussendung mit.
Den feierlichen Auftakt bildete eine heilige Messe, gestaltet von Hochwürden Friedrich Oberkofler, die der Feier einen würdevollen Rahmen im Sinne der Tiroler Tradition gab.
Als Ehrengast konnte die Kompanie Ehrenlandeskommandant Elmar Thaler begrüßen. Er erinnerte die Anwesenden daran, wie tief die Werte der Heimat verankert seien und wie lebendig das Vermächtnis der Tiroler Helden bleibe.
Ein „Tirol ohne Grenzen“ als gelebte Zukunft
Ein sichtbares Zeichen für die Einheit Tirols setzte die Feller Schützenkompanie St. Johann in Tirol unter Hauptmann Oliver Wieser. Seit fast einem halben Jahrhundert besteht diese Partnerschaft bereits. Hauptmann Christian Steger betonte, dass diese Verbindung durch Taten statt Worte zeige, was ein „Tirol ohne Grenzen“ sein könne: gelebte Kameradschaft und echte Verbundenheit.
Dank an die Wegbereiter
Besondere Anerkennung wurde dem ehemaligen Hauptmann Franz Innerhofer ausgesprochen, der diese Partnerschaft einst ins Leben gerufen hat. Ebenso wurde dem Vorgänger des amtierenden Hauptmanns, Walter Hofer, für seine anhaltende Treue in den Reihen der Kompanie gedankt.
Ehrfurcht vor den Ahnen
In tiefer Ehrfurcht gedachte man jener Kameraden, die bereits verstorben sind. Stellvertretend für alle Verstorbenen rief Hauptmann Steger die Namen der drei ehemaligen Hauptleute in das Gedächtnis der Gemeinschaft:
Franz Oberleiter – Tischler
Franz Steger – Medus
Ernst Künig
Ebenso schloss er den letzten der vier Pusterer Buben, Siegfried Steger, welcher am 21.02. verstorben ist, in das Gebet ein.
Die Musikkapelle St. Johann in Ahrn umrahmte die Feier mit ehrfurchtsvollen Klängen, wofür ihnen ein tausendfaches „Vergelt’s Gott“ ausgesprochen wurde.
Der Hauptmann dankte zudem der Dorfbevölkerung für das zahlreiche Erscheinen sowie seiner Kompanie für das disziplinierte Auftreten – sie seien das Herz der Feier und ein Spiegelbild der Tiroler Heimat.
Der Festtag fand einen gemütlichen Ausklang beim „Tag der offenen Schützenstube“, wo die Kameradschaft zwischen Nord- und Südtirol weiter vertieft wurde.




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