Katholisches Forum und „Consulta“ sind sich einig

“Augen vor dem Leid in Afghanistan nicht verschließen”

Dienstag, 24. August 2021 | 11:31 Uhr

Bozen – In einer gemeinsamen Stellungnahme rufen die „Consulta delle aggregazioni laicali“ und das Katholische Forum der Diözese Bozen-Brixen dazu auf, die Augen vor dem Leid in Afghanistan nicht zu verschließen. Katholisches Forum und „Consulta“ unterstützen die Forderung nach Öffnung humanitärer Korridore und freuen sich, dass das Land Südtirol bereits die ersten Flüchtlinge aufgenommen hat.

„Mit Betroffenheit und Sorge blicken wir auf die Ereignisse in Afghanistan und die Machtübernahme durch die Taliban. Die Hoffnung auf ein freies, offenes und demokratisches Land hat sich nicht erfüllt. Die Angst in großen Teilen der Zivilbevölkerung, insbesondere bei Frauen und Kindern, vor einer neuen Welle der Gewalt und Unterdrückung, ist groß“, heißt es in einer Aussendung.

Die Consulta delle aggregazioni laicali und das Katholische Forum der Diözese Bozen-Brixen rufen dazu auf, die Augen vor dem Leid in diesem Land, das seit über 40 Jahren von Kriegen geplagt wird, nicht zu verschließen: „Wir unterstützen die Forderung nach Öffnung der humanitären Korridore für diejenigen, die aus ihrem Land fliehen müssen, insbesondere um Frauen und Kinder aufzunehmen, die zu den Schwächsten und Gefährdetsten gehören. Wir freuen uns, dass das Land Südtirol bereits die ersten Flüchtlinge aufgenommen hat, und sind zuversichtlich, dass weitere Schutzsuchende mit unserer Hilfe und Gastfreundschaft rechnen können. Als Christinnen und Christen sind wir davon überzeugt, dass der Glaube an Jesus Christus in konkrete Gesten der Menschlichkeit und des Willkommens umgesetzt werden muss, indem wir uns für die Schwächsten einsetzen.“

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "“Augen vor dem Leid in Afghanistan nicht verschließen”"


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schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Superredner
1 Monat 4 Tage

Es ist schlimm was dort mom passiert aber es ist auch genau der glaube der die christen in den ländern verfolgt und sie steinigt und aufhängt. Da frage ich mich schon wieso mitleid denn sie haben auch kein mitlieid mit uns wenn wir in ihren land leben.

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

Schützen wir mal Frauen und Kinder, um ein freieres Leben zu führen sollte man die Männer einmal im eigenen Land lassen! Nur weil man den Raum wechselt ändert man seine Einstellung nicht!

andr
andr
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

Die Kirche mit ihrem ganzen Reichtum bedankt sich immer wieder, selber jedoch machen sie sich nichts aus Armut. Wasser predigen und Wein trinken heißtdie Debatte

Moods
Moods
Tratscher
1 Monat 4 Tage

…und wieviele afghanische Flüchtlinge hat der Vatikan aufgenommen bzw. wird er noch aufnehmen? Liebe Caritas und Konsorten: macht mal bei euren Oberpfadfindern Druck und hinterfragt endlich das scheinheilige Verhalten in Rom!

Roby74
Roby74
Superredner
1 Monat 4 Tage

@Moods
Ganz genau!👏🏻👍🏻

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