Von: Ivd
Lajen – „Durch die Geburt der Enkelkinder lernte ich neue starke Gefühle kennen. Enkelkinder sind nicht eigene Kinder. Das schafft Distanz und Klarheit. Das eigene Alter lässt die Kostbarkeit des Lebens neu erfahren. Das macht dankbar. Neues Leben ist nicht zu kontrollieren. Es erfüllt mit Demut, was sich hier einen Weg bahnt“, berichtet Künstler Guido Tinderla, der vom 5. Februar bis 15. Mai bei der Wettbewerbsausstellungen „Kunst im Gang[e]“ im Lajener Rathaus zu sehen sein wird.
„Das Werden eines kleinen Kindes zu erleben, führt zu einem tiefen Gefühl der Verbundenheit. Menschen können auf vielerlei Weise Leben weitergeben. Auch Kunstwerke, Projekte und gesellschaftliche Bewegungen haben Vater und Mutter und ihren Geburtsweg. Sie wachsen, lösen sich ab und werden groß. Was bleibt sind Staunen und Liebe. Tief, berührend und ewig“, so der Künstler weiter.
Guido Senoner Tinderla, geb. 1959 in Brixen, lebt in St. Ulrich; Kunststudium in Wien und Urbino; 1984–2024 Unterricht an der Kunst- und Mittelschule St. Ulrich; parallel ständige künstlerische Arbeit und seit 2024 Ausstellungen in Südtirol.
Eröffnung: Donnerstag, 5. Februar, 18.30 Uhr
Die Ausstellung kann bis zum 15. Mai 2026 besichtigt werden. Nähere Infos dazu erteilt Elisabeth Frei, Tel. 333 455 62 36




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